Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Wegen Flugangst gekündigt: Giuseppe gewinnt vor Gericht und bekommt 52.000 Euro

Дата публикации: 04-10-2026 09:39:00

Ein Kabeltechniker weigerte sich aus Angst vor dem Fliegen, eine Dienstreise in die USA anzutreten. Seine Entlassung war jedoch unzulässig, weshalb ihm nun eine hohe Entschädigung zusteht.

Основное содержимое страницы с новостью.

Ein Kabeltechniker weigerte sich aus Angst vor dem Fliegen, eine Dienstreise in die USA anzutreten. Seine Entlassung war jedoch unzulässig, weshalb ihm nun eine hohe Entschädigung zusteht.

Die Kündigung des italienischen Arbeitnehmers Giuseppe Capoluongo wegen seiner Flugangst war unverhältnismäßig. Das entschied das Berufungsgericht in Bologna in zweiter Instanz. Der langjährige Beschäftigte erhält nun eine finanzielle Entschädigung von rund 52.349 Euro. Das entspricht etwa 20 Monatsgehältern. Dies berichtet die italienische Nachrichtenagentur „Ansa“.

Betriebliche Absprache schützt den Angestellten

Zuvor hatte das Verpackungsunternehmen im März 2024 dem Kabeltechniker gekündigt, der dort seit 2002 beschäftigt war. Der Mann hatte sich geweigert, einen Reisepass für eine geplante Dienstreise in die USA zu beantragen. Als Begründung führte er seine ausgeprägte Angst vor dem Fliegen an. Zuvor hatte der Betrieb ihn über einen langen Zeitraum nicht zu solchen Reisen gedrängt.

Wie die Zeitung „Il Resto del Carlino“ schreibt, war die Phobie des Angestellten im Unternehmen bekannt. Bereits im Jahr 2011 hatte er ein entsprechendes ärztliches Attest vorgelegt, als eine weite Reise anstand. Damals einigten sich beide Seiten darauf, den Mann nicht auf Routen einzusetzen, die einen Flug erforderten. Über ein Jahrzehnt lang hielt sich der Arbeitgeber an diese informelle Vereinbarung.

Hände schütteln

Eine jahrelange Absprache zwischen einem Arbeitnehmer und seinem Arbeitgeber war in Italien plötzlich nicht mehr gültig. (Symbolbild) Westend61/Getty Images
Richter sehen Kündigung als unverhältnismäßig an

In erster Instanz hatte ein Gericht die Entlassung noch für rechtmäßig erklärt. Die Richter der nächsten Instanz beurteilten die Situation jedoch anders und verwiesen auf das jahrelang gewachsene Vertrauensverhältnis. „Der entscheidende Punkt ist die Verhältnismäßigkeit“, sagt Alberto Piccinini, der Rechtsanwalt des Klägers, gegenüber „Ansa“. Weiterhin habe Giuseppe die Bereitschaft gezeigt, sich dennoch einen Reisepass zu besorgen. Am Tag danach habe er die Kündigung erhalten.

ANZEIGE

ANZEIGE

Das Berufungsgericht hielt einen Rauswurf des Arbeitnehmers für übertrieben. Als Ausgleich für den Jobverlust erhält der Mann eine Abfindung in Höhe von 20 Monatsgehältern sowie weitere Nachzahlungen. Eine Rückkehr in den alten Betrieb ist nicht vorgesehen.

Recht

Arbeitnehmer in Deutschland haben drei Wochen nach Erhalt der Kündigung Zeit, Kündigungsschutzklage einzureichen. (Symbolbild) Ilkercelik/Imago
Kündigung muss in Deutschland das letzte Mittel sein

Eine Kündigung unterliegt in Deutschland in der Regel strengen Voraussetzungen. Das bedeutet, auch wenn ein rechtswidriger und schuldhafter Pflichtverstoß vorliegt, ist eine verhaltensbedingte Kündigung nur zulässig, wenn diese verhältnismäßig ist. Darüber informieren die Rechtsanwälte Hensche auf der eigenen Webseite.

Konkret bedeutet das, dass die Kündigung des Arbeitnehmers das letzte Mittel sein muss. Ein milderes Mittel wäre beispielsweise eine vorherige Abmahnung. Manchmal könne auch eine Versetzung des Arbeitnehmers ein milderes Mittel sein, so die Anwälte.

Glauben Arbeitnehmer in Deutschland, dass sie zu Unrecht gekündigt wurden, sollten sie eine Kündigungsschutzklage einreichen. Dafür hat man nach Erhalt der Kündigung drei Wochen Zeit.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Firma kündigt Mann einen Tag nach Krankschreibung – dann muss sie ihn wieder einstellen06.6603-08-2026
2Entschädigung trotz rechtmäßigem Pilotenstreik des eigenen Personals0513-06-2026
361-Jähriger wird nach 30 Jahren im Unternehmen entlassen und erhält 60.000 Euro Abfindung014.3817-10-2026
4Flug-Streit um eine Minute: Gericht aus NÖ verurteilt Airline-Chef014.6301-08-2026
5Mann reist trotz Krankmeldung nach Marokko, Krankenkasse fordert 9000 Euro zurück – nun entscheidet das Gericht09.8818-10-2026
6Российский пианист отсудил компенсацию за увольнение под предлогом плохого чувства ритма01020-10-2026
7Pilot krank im Flug: Airline muss trotzdem Entschädigung zahlen0513-06-2026
8„Diese Tatsachen sind belegt“: IT-Expertin fordert 80.000 Euro und scheitert vor Gericht020.2116-10-2026
9محكمة فرنسية تنصف مضيفة طيران وتعتبر السرطان "مرضا مهنيا"06.9427-08-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 11.47. Источник: rss.focus.de.