In seinen Urlaubszeiten arbeitet ein Finanzbeamter seit vielen Jahren als Wiesn-Kellner. Nebenbei hält er seit Jahren einen Weltrekord.
In seinen Urlaubszeiten arbeitet ein Finanzbeamter seit vielen Jahren als Wiesn-Kellner. Nebenbei hält er seit Jahren einen Weltrekord.
Seit 18 Jahren arbeitet Oliver Strümpfel während seines Urlaubs als Kellner auf dem Münchner Oktoberfest. Hauptberuflich ist der 54-Jährige Finanzbeamter, in der Ochsenbraterei serviert er jedoch Hunderte Maßkrüge und Speisentabletts, wie die „Schwäbische“ berichtet.
Für seine Tätigkeit auf dem Oktoberfest erzielt der Finanzbeamte einen guten Verdienst. Konkrete Zahlen nennt er allerdings nicht. „Es ist gutes Geld. Echt gutes Geld. Aber auch sehr hart verdientes Geld“, sagt Strümpfel gegenüber der „Schwäbischen“.
Wie viel Trinkgeld ein Wiesn-Kellner erhält, hängt laut Oliver Strümpfel vor allem vom Service ab. „Die Gäste honorieren die gute Stimmung am Tisch“, erklärt der 54-Jährige. Ist die Atmosphäre einmal gedrückt, versucht er, die Besucher mit guter Laune wieder aufzuheitern.
Der Verdienst als Wiesnbedienung hängt zudem stark vom Einsatzbereich, der Erfahrung und den Arbeitsbedingungen ab:
Das Oktoberfest ist für Strümpfel auch deshalb besonders, weil er im September 2017 beim Gillamoos in Abensberg einen Weltrekord aufstellte. Er trug 31 gefüllte Maßkrüge über 40 Meter, 29 davon gingen in die Wertung ein. Seitdem blieb die Bestmarke bestehen, obwohl mehrere Konkurrenten die 30-Krug-Marke knacken wollten – darunter auch Strümpfel selbst.
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Die Arbeit für das Personal auf dem Oktoberfest ist anspruchsvoll. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Gäste gegenüber den Beschäftigten rücksichtsvoll verhalten. Bargeld, wenig Gepäck und rutschfeste Schuhe erleichtern den Aufenthalt, während große Rucksäcke oder Kinderwagen schnell im Weg stehen.
Am Tisch sind zudem Rücksicht und ein freundlicher Umgang wichtig. Besucher sollten zusammenrücken, Extrawünsche vermeiden und persönliche Gegenstände sicher verstauen. Ein angemessenes Trinkgeld gehört ebenso zum guten Ton wie Respekt gegenüber dem Servicepersonal und anderen Gästen.
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