Am Mittwoch treffen in der Landesliga zwei Ostalb-Teams aufeinander. Der SV Waldhausen empfängt zu Hause den TSGV Waldstetten. Anpfiff der Partie ist um 17.30 Uhr.
Stand: 15.09.2026, 17:59 Uhr

Am Mittwoch treffen in der Landesliga zwei Ostalb-Teams aufeinander. Der SV Waldhausen empfängt zu Hause den TSGV Waldstetten. Anpfiff der Partie ist um 17.30 Uhr.
Aalen-Waldhausen. Nur drei Tage nach dem 2:2 beim TSV Bad Boll steht für den SV Waldhausen bereits die nächste Partie in der englischen Woche auf dem Programm. Am Mittwochabend um 17.30 Uhr empfangen die Schwarz-Gelben im Ostalb-Derby den TSGV Waldstetten.
Enttäuschung beim SVWNach dem Unentschieden in Bad Boll war die Enttäuschung im Lager des SV Waldhausen zunächst durchaus groß. Angesichts der zahlreichen Torchancen wäre nicht nur ein Sieg möglich, sondern auch verdient gewesen. Dennoch überwogen mit etwas Abstand die positiven Aspekte: Der SVW zeigte erneut eine sehr gute Leistung und kann auf diese Vorstellung aufbauen. Gegen Waldstetten soll nun lediglich eine entscheidende Kleinigkeit besser gemacht werden – die eigenen Torchancen müssen konsequenter genutzt werden.Beim TSGV hat sich im Sommer auch auf der Trainerbank etwas verändert. Der bisherige Spieler Tim Schraml übernahm die Rolle des spielenden Trainers. Unterstützt wird er dabei von Chris Loser, mit dem er bereits zu Göppinger Zeiten zusammen spielte. Loser kennt die Landesliga zudem bestens aus seiner Zeit beim SC Geislingen.
Ein unangenehmer GegnerDass mit Waldstetten ein unangenehmer Gegner nach Waldhausen kommt, zeigt auch ein Blick auf die vergangene Saison. Die „Löwen“ hielten lange Zeit Anschluss an die Spitzengruppe und spielten insgesamt eine sehr gute Runde, ehe sie gegen Saisonende etwas den Anschluss verloren. Auch personell hat sich beim TSGV in der Sommerpause etwas getan. Mit Dominik Pfeiffer verloren die Waldstetter ihren Mittelfeldstrategen an den Oberligisten Gmünd. Gleichzeitig konnte mit Matthias Layer ein gut ausgebildeter und erfahrener Torhüter verpflichtet werden. Eine besondere Begegnung wird die Partie auch für Selim Yücel. Der Neu-Waldhausener lief in der vergangenen Saison noch für den TSGV Waldstetten auf und kennt seinen ehemaligen Verein daher bestens.
Blick auf die bisherigen DuelleDie bisherigen Duelle zwischen dem SV Waldhausen und dem TSGV Waldstetten waren stets eng, intensiv und umkämpft. In der vergangenen Saison behielten die Schwarz-Gelben allerdings in beiden Begegnungen die Oberhand. Auch am Mittwoch möchte der SVW an diese positiven Erfahrungen anknüpfen. Für Waldhausen geht es dabei nicht nur um die nächsten drei Punkte, sondern auch um die Fortsetzung einer bislang starken Heimbilanz. Im vierten Heimspiel der Saison will die Mannschaft weiterhin ungeschlagen bleiben. Dafür gilt es, die gute Leistung aus Bad Boll erneut auf den Platz zu bringen – und dieses Mal die sich bietenden Möglichkeiten konsequenter zu nutzen. Mit neun Punkten aus den ersten sechs Spielen rangiert der SVW auf dem achten Tabellenplatz.
Es läuft nicht rundNeun Gegentreffer in zwei Partien, zwei krachende Niederlagen nacheinander: Beim TSGV Waldstetten ist es durchaus schon einmal besser gelaufen als zuletzt. „Ich bin nur froh, dass wir am Mittwoch direkt wieder spielen“, sagte Waldstettens Spielertrainer Tim Schraml nach dem 1:5 zuletzt gegen den TSV Weilimdorf.
Keine gute ChancenverwertungBei den Waldstettern läuft es aktuell nicht rund, wenngleich die Leistung gegen Weilimdorf schon deutlich besser war als zuvor in Bernhausen, brachte diese Erkenntnis nach einem 1:5 am Ende herzlich wenig. Schraml beklagt aktuell das Defensivverhalten, seine Mannschaft kassiere viel zu leicht Gegentreffer. Dazu vergebe man in der Offensive die klarsten Chancen, wie zuletzt im Heimspiel, als man zur Pause durchaus 3:1 hätte führen können.
Fünf Partien sind absolviert worden in dieser noch jungen Saison, drei davon haben die Waldstetter verloren – es waren die vergangenen drei Partien in Serie – und müssen sich zunächst einmal im unteren Tabellenmittelfeld orientieren.Wenn man nicht schnell etwas ändere, vor allem nicht endlich die Zweikämpfe annehme, dann werde man auch in Waldhausen nichts Zählbares mit nach Hause nehmen, ist sich Schraml sicher.
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