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Nächstes Aufsteigerduell für den TSB: Die richtige Antwort ist gefordert

Дата публикации: 18-09-2026 16:00:00

Nach der Niederlage gegen Regensburg will der TSB am Samstag (19.30 Uhr) wieder in die Erfolgsspur – Gegen Albstadt konnten die Jets bisher alle vier Duelle gewinnen.

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Stand: 18.09.2026, 18:00 Uhr

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Der Niederlage des TSB Gmünd (blaue Trikots) gegen Regensburg soll nun wieder ein Heimsieg gegen den Gmündern bestens bekannte Albstädter gelingen.

Der Niederlage des TSB Gmünd (blaue Trikots) gegen Regensburg soll nun wieder ein Heimsieg gegen den Gmündern bestens bekannte Albstädter gelingen. © Jan-Philipp Strobel

Nach der Niederlage gegen Regensburg will der TSB am Samstag (19.30 Uhr) wieder in die Erfolgsspur – Gegen Albstadt konnten die Jets bisher alle vier Duelle gewinnen.

Schwäbisch Gmünd. Der erste Dämpfer ist abgehakt, die nächste Aufgabe wartet. Trainer Aaron Fröhlich will die 27:31-Niederlage aus der vergangenen Woche dabei weder schönreden noch unnötig lange mit sich herumtragen. „Nur ist es ärgerlich, wenn man Einfluss darauf hatte, das selbst anders zu gestalten.“ Die Lehre aus Regensburg ist für den TSB klar: Die Mannschaft muss wieder an ihr Leistungsmaximum kommen. „Eine passende Einstellung und Emotionen, Einsatz und Konzentration“, gelte es zu finden, so Fröhlich. „Alles, was wir steuern können“ und was beim ersten Drittliga-Erfolg über die Rhein-Neckar Löwen II vor zwei Wochen stimmte.

Ein alter Rivale in neuer Liga

Mit Albstadt kommt dabei ein Gegner, den Fröhlich und seine Mannschaft bestens kennen. Die HSG war in der vergangenen Saison Vizemeister und damit der Hauptkonkurrent des TSB im Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg. Anders als gegen Regensburg ist die Aufgabe also bekannt. Die bisherigen Duelle hatten es allerdings regelmäßig in sich. Torreich, temporeich und teilweise ausgesprochen hitzig ging es zwischen den beiden Teams zur Sache. Die besondere Brisanz entstand vor allem durch den Aufstiegskampf. „Es gab oft schnell Rote Karten, die so ein Spiel auch anheizen“, erinnert sich Fröhlich. Mit einer Wiederholung der vergangenen Hitzeduelle rechnet der TSB-Coach jedoch keineswegs automatisch: „Aber ich gehe nicht unbedingt davon aus, dass es wieder so ein Spiel wird. Wir wissen jedenfalls, was wir zu tun haben und wie wir bestehen können.

Die Gäste von der Zollernalb warten nach drei Spieltagen noch auf ihren ersten Punkt. Bei der Drittliga-Premiere musste der Aufsteiger gegen die SG Pforzheim/Eutingen (29:43), den VfL Pfullingen (27:34) und zuletzt den TSV Neuhausen/Filder (38:43) Lehrgeld bezahlen. Vor allem defensiv offenbarte die Mannschaft von Trainer Andreas Wendel bislang zu große Lücken. Wendel sah trotz der drei Niederlagen Fortschritte: „Wir sind den Punkten wieder einen Schritt näher herangekommen.“ Angeführt wird die HSG von zwei 34 Jahre alten Zwillingen, die auf Erst- und Zweitligaerfahrung zurückblicken können. Rechtsaußen Gregor Thomann war in der vergangenen Saison Regionalliga-Torschützenkönig. Spielmacher Julian Thomann stürzte in Pfullingen unglücklich auf die Hand und musste ins Krankenhaus, konnte in der vergangenen Woche aber wieder mitwirken.

Mehr Durchschlagskraft gegen offensiven Handball

Die bislang punktlose HSG und die Tatsache, dass es sich um einen Mitaufsteiger handelt, machen die Partie für viele zu einem vermeintlichen Vier-Punkte-Spiel. Fröhlich kann mit dieser Bezeichnung allerdings wenig anfangen. „Wir wollen weiterhin in eine Situation kommen, in der wir an einem guten Tag gegen viele Mannschaften vor allem zu Hause punkten können. Und wir uns nicht nur darauf ausrichten, nur gegen ein paar Mannschaften die Bedeutung unglaublich hoch hängen.“ Die grundsätzliche Überzeugung bleibt dabei bestehen. „Das ist realistisch, dass wir den Gegner schlagen können, weil wir es schon mal getan haben. Und ich bin mir sicher, dass wir da ein besseres Spiel machen als letzte Woche.“

Für den TSB bietet sich damit eine Möglichkeit, die eigene Angriffsstärke wieder stärker zur Geltung zu bringen. Genau daran haperte es aus seiner Fröhlichs zuletzt gegen Regensburg nicht grundsätzlich – sondern vielmehr daran, dass die TSB-Rückraumriege um Tom Abt nur selten ihre gewohnte Durchschlagskraft entfaltete. Abt, der in der Schlussphase gegen Regensburg einen Schlag auf die Schläfe abbekommen hatte, ist problemlos in den Trainingsbetrieb zurückgekehrt. Rückraumkollege Yannik Leichs ist derweil in die aktive Reha-Phase eingestiegen. Sein während der Vorbereitung gerissenes Syndesmoseband ist gut zusammengewachsen, bis zum Comeback werden allerdings noch einige Wochen vergehen.

Pizza und Liveübertragung

In der Großen Sporthalle öffnet die Tageskasse am Samstag um 18 Uhr. Weiterhin sind Dauerkarten zum Vorteilspreis von 140 Euro, ermäßigt für 100 Euro, erhältlich. Wie bereits beim ersten Heimspiel können sich die Zuschauer am Eingang am Pizzawagen der Gmünder Pizzeria Italiani del Sud stärken.

Wer nicht live in der Großen Sporthalle dabei sein kann, kann die Partie auch im kostenpflichtigen Livestream auf sporteurope.tv verfolgen. Die Übertragung beginnt bereits eine Viertelstunde vor Spielbeginn. Kommentiert wird die Begegnung von TSB-Pressesprecher Nicolas Schoch und Aleksa Djokic, dem Trainer des Oberliga-Aufsteigers TSV Alfdorf/Lorch/Waldhausen, der von 2020 bis 2022 selbst das TSB-Trikot trug.

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