Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Mit Fonds und ETF in Schwellenländer investieren: Mit dem Tiger auf Renditejagd

Дата публикации: 24-04-2026 16:04:19

Schwellenmärkte gelten als beliebte Depotbei­mischung. Dieses Jahr sind sie trotz Krise besser gelaufen als Industrieländer. Wir zeigen, worauf Anlegende achten sollten.

Основное содержимое страницы с новостью.

2025 war für Schwellenländer im Rückblick ein gutes Jahr: Die globalen Schwellenmärkte verbuchten ein Plus von 18,5 Prozent, der Welt­index MSCI World legte nur um 7,2 Prozent zu. Dass Schwellenmärkte besser laufen als die etablierten Börsen aus den USA, Europa oder Japan, ist nicht die Regel. Den letzten größeren Vorsprung gab es 2017 – da liefen Schwellenländer mehr als doppelt so gut wie die Industrienationen. Einen kleinen Vorteil verzeichneten China, Indien, Brasilien und Co außerdem 2020.

Tipp: Einen Über­blick über verschiedene Fonds und ETF, die Schwellenländer beinhalten, bietet die Fondsdatenbank der Stiftung Warentest.

Die Folgen des Iran-Kriegs

Auch im laufenden Jahr liegen die Schwellenmärkte vorn. Allerdings sorgte der Iran-Krieg zunächst für einen abrupten Stimmungs­wechsel, wie die Fonds­gesell­schaft Raiff­eisen Capital Management aus Österreich analysiert: „Besonders der massive Anstieg der Preise für Rohöl und Raffinerie­produkte belastet speziell die energie­importierenden Länder in Süd- und Südost­asien, während sich Rohstoff­produzenten wie Brasilien vergleichs­weise gut behaupteten“, sagt Karin Kunrath, CIO bei Raiff­eisen. Nach einem Kurs­rück­gang im März entwickelten sich die Aktienmärkte der Schwellenländer im April aber wieder sehr gut.

„Angesichts des größten Energieschocks seit den 1970ern und einer bereits seit rund sechs Wochen anhaltenden Blockade der Handels­ströme durch die Straße von Hormus hätte man weit­aus stärkere Kurs­verluste erwarten können“, sagt Karin Kunrath. Dass diese bislang ausgeblieben sind, liege an mehreren Faktoren. Zum einen profitierten etliche Schwellenländer als Energie­exporteure von den höheren Ölpreisen. Zum anderen gebe es zumindest bislang noch erhebliche Reserven zum Abfedern der aktuellen Liefer­engpässe.

Schwellenmärkte seit Jahres­beginn im Plus

Der folgende Chart zeigt für wichtige Anla­geklassen tages­aktuell die jeweiligen Schluss­kurse vom Vortag. Trotz der Kurs­korrektur infolge der Eskalation in Nahost stehen Schwellenländer mit rund 15 Prozent im Plus – dreimal so viel wie der MSCI World, der nur Industrieländer­aktien enthält.

{{data.error}}
{{col.comment.i}} {{comment.i}}
{{col.comment.i}} {{comment.i}}
Lang­fristig liegen die Industrieländer vorn

Was die Fantasie der Anleger anfacht, sind beispiels­weise die im Vergleich zu den Industrienationen höheren Wachs­tums­raten in den Schwellenländern. Nach Prognosen der Welt­bank sollten die Volks­wirt­schaften der Länder mit hohem Einkommen im Jahr 2025 um 1,2 Prozent wachsen, die der Schwellen- und Entwick­lungs­länder um 3,8 Prozent. Aber Wirt­schafts­wachs­tum alleine bedeutet noch nicht, dass auch die Börsen gut laufen. In der Vergangenheit war das nicht immer der Fall.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren liegen die Schwellenmärkte hinter dem Welt­aktien­index (siehe Grafik). Auch auf Sicht von 20 Jahren sieht die Bilanz der Industrieländer besser aus. Das zeigt unser Lang­zeit-Check verschiedener Anlagemärkte (Aktien, Anleihen, Währungen, Gold, Bitcoin) in unserem Sonder­heft ETF im Test.

{{data.error}}
{{col.comment.i}} {{comment.i}}
{{col.comment.i}} {{comment.i}}
Schwellenmärkte koppeln sich ab

„Die“ Schwellenländer gibt es eigentlich nicht – nicht mehr. Bis in die Nullerjahre hinein waren die Schwellenmärkte stark korreliert, heute sei das nicht mehr so, stellt die nieder­ländische Fonds­gesell­schaft Robeco fest. Joshua Crabb, Head of Asia-Pacific Equities bei Robeco, erläutert: „Früher gingen die Anleger davon aus, dass sich diese Märkte relativ parallel entwickelten. Bei hoher globaler Risiko­bereitschaft floss Geld hinein, bei sinkender Risiko­bereitschaft floss Geld ab.“ Mitt­lerweile sehe das anders aus. Die Länder seien politisch unabhängiger und auch nicht mehr an denselben Globalisierungs­zyklus gebunden. Durch den Handel inner­halb Asiens sowie mit Märkten wie Latein­amerika und Afrika nehme die Abhängig­keit von den US-amerikanischen und west­lichen Märkten ab.

IT als Wachs­tums­motor

Die zunehmende Unabhängig­keit zeigt sich Robeco zufolge auch an der wachsenden Mittel­schicht – mehr als zwei Milliarden Menschen –, die als interner Wachs­tums­motor fungiere. Ein weiteres Argument, das für eine Geld­anlage in Schwellenländern spreche, sei die digitale Trans­formation. Joshua Crabb nennt Südkorea und Taiwan als wichtige Akteure in der globalen IT-Lieferkette. Und er hebt ihre hohe Inno­vations­fähig­keit hervor: „Schwellenländer können einen Technologie­sprung voll­ziehen und schneller modernste Technologien einführen als Industrienationen“, sagt Crabb.

Auch die Risiken im Blick behalten

Wer in Schwellenländer investieren will, sollte die Risiken nicht außer acht lassen. Die Börsen der Schwellenländer sind schwankungs­anfäl­liger als die der Industrienationen. Zu den wirt­schaftlichen Risiken kommen häufig auch politische Unwäg­barkeiten. In turbulenten Börsen­phasen zum Beispiel kann es zu höheren Verlusten kommen als in den etablierten Märkten. Vor allem die Investition in einzelne Länder ist riskant.

Welt­weit in Schwellenländer investieren

Der globale Index MSCI Emerging Markets fasst die verschiedenen Schwellenländer der Welt zusammen. Mit einem Anteil von 25,5 Prozent macht China den Löwen­anteil des Indexes aus. Taiwan kommt auf 22,5 Prozent, gefolgt von Südkorea mit 15,5 Prozent und Indien mit 12,6 Prozent. Erst an fünfter Stelle rangiert Brasilien mit einem Anteil von 5 Prozent. Außer asiatischen und latein­amerikanischen sind auch osteuropäische Schwellenländer im globalen Emerging-Markets-Index gelistet.

Asien, Osteuropa und Latein­amerika im Vergleich

Wie unterschiedlich sich die verschiedenen Regionen entwickeln, zeigt ein Blick auf die Zahlen der unterschiedlichen Regionen. Der Absturz der Kurve des MSCI EM Eastern Europe im Früh­jahr 2022 war Folge des russischen Angriffs auf die Ukraine.

{{data.error}}
{{col.comment.i}} {{comment.i}}
{{col.comment.i}} {{comment.i}}

Die Indizes im einzelnen:

  • MSCI AC ASEAN. Der Index bildet die Entwick­lung von einem Industrie­land – Singapur – und den vier Schwellenländern Malaysia, Thai­land, Indonesien und Philippinen ab. Das Kürzel AC steht für All Countries.
  • MSCI AC Asia Pacific ex Japan. Der Index bildet die Entwick­lung von vier Industrie- und acht Schwellenländern ab. Dominiert wird der Index von China, Taiwan und Südkorea, die zusammen fast zwei Drittel ausmachen. Größtes Industrie­land im Index ist Australien mit einem Anteil von 13 Prozent.
  • MSCI EM Eastern Europe. Der Index bildet das Börsen­geschehen von Polen, Ungarn und Tschechien ab, wobei polnische Unternehmen dominieren. Sie bringen es auf ein Gewicht von mehr als 70 Prozent. Die Buch­staben EM stehen für Emerging Markets, deutsch: Schwellenländer. Vor dem Ukraine-Krieg war Russ­land noch dabei.
  • MSCI EM EMEA. Die Abkür­zung EMEA steht für Europe, Middle East und Africa. Gelistet sind elf Länder, das größte Gewicht hat Südafrika mit einem Anteil von gut 30 Prozent, gefolgt von Saudi Arabien mit knapp 26 Prozent. Größtes europäisches Land ist Polen mit knapp 10 Prozent.
  • MSCI EM Latin America. Im Index sind fünf latein­amerikanische Länder gelistet. Brasilien mit einem Gewicht von 61,5 Prozent und Mexiko mit knapp 25 Prozent dominieren, Chile, Peru und Kolumbien kommen zusammen auf nicht einmal 14 Prozent.
So passen Schwellenländer in Ihr Depot

Schwellenländerfonds passen als Beimischung in ein gut aufgestelltes Depot. Wer möglichst breit investieren möchte, kauft einen globalen Emerging-Markets-Fonds. Es gibt mehrere Möglich­keiten.

  • Welt­fonds. Es gibt ETF, die nicht nur Industrieländer beinhalten (wie ETF auf den MSCI World), sondern auch Schwellenländer. Das sind zum Beispiel ETF auf den MSCI ACWI (All Country World Index) und den FTSE All World. Der Anteil der Schwellenländer im MSCI ACWI beträgt etwa 12 Prozent.
  • Globale Emerging Market Fonds. Wollen Sie einen größeren Schwellenländer­anteil haben als im MSCI ACWI, wählen Sie einen ETF auf einen welt­weiten EM-Index, zum Beispiel den MSCI Emerging Markets und mischen ihn Ihrem klassischen Welt-ETF bei. Passende Fonds finden Sie in der Gruppe Aktienfonds Schwellenländer.
  • Regionale Emerging Market Fonds. Wenn Sie einzelne Regionen anders gewichten wollen, als es der globale EM-Index mit seinem Schwer­punkt auf asiatische Länder vorsieht, können Sie auch mehrere Regionen-ETF kombinieren. Zum Beispiel Aktien Asia Pacific ex Japan, Aktienfonds Lateinamerika und Aktienfonds Osteuropa.
  • Einzelne Schwellenländer. Statt mit regionalen Fonds können Sie auch mit Länderfonds Schwer­punkte setzen. Für Investitionen in China finden Sie in unserem Fonds­finder gleich drei Gruppen: Aktien China, Aktienfonds China/Hongkong und Aktienfonds China/Hongkong/Taiwan. Eine größere Gruppe in Asien bilden noch die Aktien Indien. Aus Latein­amerika kommen zum Beispiel Aktienfonds Brasilien infrage.

Tipp. Gleich, für welche Variante Sie sich entscheiden: Bei­mischungen sollten nicht mehr als 30 Prozent des Aktien­anteils ausmachen. Je spezieller die Beimischung, desto kleiner sollte sie sein. Sie können in Schwellenländern auch nach­haltig anlegen. Passende Fonds zu allen Varianten finden Sie in unserem Fondsfinder.

Das Tiger-Pantoffel-Portfolio

Auch für Anle­gerinnen und Anleger mit einem Pantoffel-Portfolio kommen Schwellenländer infrage. Wir haben extra für sie den „Tiger-Pantoffel“ entwickelt. Der sogenannte kleine Tiger sieht im Rendite­baustein einen ETF auf einen Welt­index vor, der Industrie- und Schwellenländer kombiniert. Beim großen Tiger-Pantoffel bestü­cken Sie Ihren Rendite­baustein zu 80 Prozent mit einem klassischen Welt-ETF, der nur Industrieländer listet, und zu 20 Prozent mit einem eigenen ETF auf Schwellenländer. Mehr dazu finden Sie im Beitrag Anlegen mit Kick - Zehn Beimischungen im Test.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1MSCI Emerging Markets Index: KI pusht auch die Schwellenmärkte012.0703-08-2026
2Mischfonds-ETF: Die ganze Geldanlage in einem ETF016.5407-08-2026
3MSCI World, Fonds und ETF: Warum kommen Sie auf eine andere Rendite?011.4123-06-2026
45-Punkte-Strategie mit ETF: Mit ETF den Markt schlagen – so gehts011.7905-05-2026
5Börsenturbulenzen: Wie Sie jetzt Ihr Depot richtig aufstellen013.9612-03-2026
6Anlegen in Krisenzeiten: Was mache ich, wenn es kracht019.0117-04-2026
7Faktor-ETF: 7 Anlagestrategien, die Sie kennen sollten022.3714-07-2026
8Weniger Titel, mehr Gewicht: Warum immer weniger Aktien im MSCI World sind014.411-08-2026
9Unterschiede bei der Indexnachbildung: Warum ETF und Index auseinanderlaufen014.5209-06-2026
10Börse: Deshalb schneidet der Dax besser ab als der MSCI World010.3807-01-2026

Классификация: Мнения. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 14.06. Источник: www.test.de.