Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Als Wiesn-Polizei von Upskirting erfährt, schreitet sie ein

Дата публикации: 03-10-2026 06:47:00

Auf dem Oktoberfest in München ist die Polizei mit eigener Wache präsent. FOCUS online hat eine Gruppe auf Streife begleitet.

Основное содержимое страницы с новостью.

Auf dem Oktoberfest in München ist die Polizei mit eigener Wache präsent. FOCUS online hat eine Gruppe auf Streife begleitet.

Zwischen Gaudi und Ernstfall liegen nur wenige Sekunden. Am Mittwochnachmittag unterhalten sich die Polizisten entspannt mit Wiesnbesuchern auf dem Oktoberfest in München. Im nächsten Moment folgt der Einsatz: Ein Mann wurde im Festzelt erwischt, wie er einer Frau unter das Dirndl filmt. Seit 2021 ist Upskirting eine Straftat, unerlaubte Aufnahmen des Intimbereichs können mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe belangt werden.

Als Gruppenleiter Max Brunner und seine Kollegen eintreffen, klären sie mit dem Sicherheitspersonal des Festzelts zunächst die Lage. „Einer hat sich beim Rauswerfen aus dem Zelt gewehrt“, beschreibt der Polizeioberkommissar die Szene. Deshalb sitzt der Verdächtige gefesselt an der Außenwand des Zelts.

„Überhaupt keine Toleranz“

Unklar ist zunächst die Rolle eines zweiten Mannes: Ist er ebenfalls Beschuldigter oder bloß Zeuge?

Brunner sagt nach den ersten Befragungen:

„Wir haben das Ganze jetzt so weit aufgeklärt, dass wir sagen können, wir haben jetzt einen Beschuldigten, der der Dame definitiv unter den Rock gefilmt hat.“

Als „sehr betrunken, relativ uneinsichtig“ beschreibt der Polizeioberkommissar den Mann. Doch bei Upskirting gebe es „überhaupt keine Toleranz. Das ist ein No-Go“.

Ein Polizist der Wiesnwache spricht mit dem Beschuldigten

Ein Polizist der Wiesnwache spricht mit dem Beschuldigten FOCUS online

Deshalb diskutieren die Polizisten vor Ort auch nicht lange. Beide Männer müssen mit auf die Wiesnwache, der zweite wird zunächst als Zeuge geführt. Der mutmaßliche Täter muss außerdem sein Smartphone abgeben, da es ein Beweismittel ist. Sollte er die Aufnahmen bereits irgendwo hochgeladen haben, wäre das eine weitere Straftat.

ANZEIGE

ANZEIGE

Auch die Betroffene und eine Zeugin müssen noch aussagen. Wenn die Beamten in der Wiesnwache verschwinden, steht ihnen noch viel Arbeit bevor. Am Ende darf der Tatverdächtige die Wache wahrscheinlich wieder verlassen. Als Ausländer ohne Wohnanschrift in Deutschland wird der Italiener allerdings eine Sicherheitsleistung in Höhe von rund zwei Monatsgehältern hinterlegen müssen – und sich später dem Strafverfahren stellen.

Bisher sechs Fälle von Upskirting

Bis Mittwochmorgen sind der Polizei in diesem Jahr sechs Fälle von Upskirting bekannt, im Vorjahr waren es elf und ein Fall von „Downblousing“ – also eine unerlaubte Aufnahme des Brustbereichs. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen. Allein aus dem Traditionsfahrgeschäft Teufelsrad hatte die „Süddeutsche Zeitung“ 32.000 Clips im Netz gefunden, in denen die Unterwäsche von Frauen zu sehen ist.

Die Polizei hat im Vorfeld des Oktoberfests eine Präventionskampagne „No Upskirting“ ins Leben gerufen und ermutigt Betroffene, Vorfälle anzuzeigen.

Insgesamt erlebt die Polizei bislang eine weitgehend friedliche Wiesn. Obwohl sich laut Sprecherin Franziska Romig abzeichnet, dass die Beamten auf mehr Einsätze kommen werden, bewegt sich die Zahl der Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (784). „Wir sind sehr zufrieden und ziehen bislang aus Sicherheitssicht eine sehr gute Bilanz zur Wiesn 2026“, sagt die Kriminalhauptkommissarin.

„Kokainschwemme“ in München

Einen starken Anstieg verzeichnet die Polizei dagegen bei den Drogendelikten, insbesondere bei Kokain. Die Staatsanwaltschaft spricht sogar von einer „Kokainschwemme“ in München. Durch gesunkene Preise und hohe Verfügbarkeit ist die Droge nicht mehr nur für die Münchner Schickeria attraktiv, sondern ein gesamtgesellschaftliches Thema geworden. „Deswegen legen wir als Münchner Polizei dieses Jahr ein besonderes Augenmerk drauf“, sagt Romig. Auch das erklärt den sprunghaften Anstieg der erfassten Delikte.

Bei bestem Spätsommerwetter sind die Zelte und Biergärten gut gefüllt, die Menschen feiern ausgelassen. Bei mehreren Millionen Besuchern kommt es nur zu einigen Hundert Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. „Man kann grob unterscheiden zwischen unter der Woche und am Wochenende“, sagt Polizeioberkommissar Brunner. Ab Freitag steige das Einsatzaufkommen mit der Feststimmung in den Zelten.

Unter der Woche gestaltet sich das Geschehen dagegen ruhiger. Mittags haben die Beamten dann auch die Zeit, um nach einem verloren gegangenen Kind zu suchen. „Das sind für uns tolle Einsätze“, sagt Brunner über den Erfolg und die strahlenden Gesichter im Anschluss. Wiesnbesucher fragen nach Erinnerungsfotos, verteilen Rosen oder bitten um Auskunft. Auf dem Oktoberfest ist die Polizeistreife in permanentem Austausch mit den Menschen. Auf rund 20.000 Schritte kommen die Einsatzkräfte während einer Schicht.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1München im Wiesn-Fieber: Der Ticker zum Oktoberfest013.6704-10-2026
2„Mehrere Männer folgten mir“, berichtet Studentin Rahel – so erleben Anwohner in München die Wiesn07.7604-10-2026
3Meistbesuchtes Oktoberfest aller Zeiten015.2604-10-2026
4Unfall an Schiffsschaukel auf Oktoberfest01504-10-2026
5Skurrile Oktoberfest-Aktion: Münchner Student sponsort Schickeria Wiesnfete gegen Spende010.3604-10-2026
6Reuters: полицейские проводят спецоперацию в окрестностях Страсбургского собора0012-12-2018
7Streift ein Puma durch Oberbayern? Was bisher bekannt ist09.8208-10-2026
8В центре Москвы усилили меры безопасности из-за ожидающейся несогласованной акции0031-01-2021
9Более 40 тыс. человек обеспечат правопорядок в новогодние праздники в Москве0031-12-2019

Классификация: Происшествия. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 12.74. Источник: rss.focus.de.