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Top-Spiel beim Ex-Verein: besondere Partie für Hofherrnweilers Trainer Leo Gjini

Дата публикации: 08-10-2026 15:00:00

Trainer Leo Gjini kehrt mit formstarker TSG Hofherrnweiler zurück zu seinem Ex-Klub TSV Oberensingen – und trifft auf viele bekannte Gesichter. Ein Spiel, das Brisanz und Spannung verspricht.

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Stand: 08.10.2026, 17:00 Uhr

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Gleichziehen ist das Ziel: Wenn Leo Gjini mit seiner TSG Hofherrnweiler gegen seinen Ex-Verein TSV Oberensingen gewinnt, dann haben beide Teams 19 Punkte nach neun Spielen.

Gleichziehen ist das Ziel: Wenn Leo Gjini mit seiner TSG Hofherrnweiler gegen seinen Ex-Verein TSV Oberensingen gewinnt, dann haben beide Teams 19 Punkte nach neun Spielen. © Holger Bewersdorf

Trainer Leo Gjini kehrt mit formstarker TSG Hofherrnweiler zurück zu seinem Ex-Klub TSV Oberensingen – und trifft auf viele bekannte Gesichter. Ein Spiel, das Brisanz und Spannung verspricht.

Aalen-Hofherrnweiler. Wenn am Freitagabend (9. Oktober, 19 Uhr) das Flutlicht in Oberensingen strahlt, ist die Bühne bereitet für ein Duell mit ganz besonderer Brisanz: Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach gastiert beim TSV Oberensingen – und für TSG-Trainer Leo Gjini bedeutet das die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. „Ich freue mich, die Gesichter zu sehen und einfach mit den Menschen dort gemeinsam zu lachen“, sagt Gjini. 

Die Konstellation macht das Spiel zu einem echten Spitzentreffen in der Verbandsliga Württemberg. Beide Teams sind hervorragend in Form: Während Oberensingen sich zuletzt mit einem 5:2-Sieg bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall eindrucksvoll zurückmeldete, eilt die TSG von Sieg zu Sieg und hat sich mit fünf Dreiern in Folge auf Tabellenplatz fünf geschoben.

TSG im Aufwind – trotz Verletzungssorgen

Der Saisonstart verlief für die TSG durchwachsen, doch seit einigen Wochen stimmt die Richtung. „Wir haben eigentlich von Anfang an eine ordentliche Saison gespielt. Wirklich schwach war nur das Spiel gegen Rutesheim." Ein Punkt, der die Mannschaft begleitet, ist die Reihe an verletzten Spielern in der bisherigen Saison: "Mit Joshua Barth fehlt uns der beste Torwart der Verbandsliga für die restliche Hinrunde, Nico Freitag fehlt mit Kreuzbandriss und Jermain Ibrahim ist aufgrund einer Schulterverletzung nicht einsatzbereit. Hinzu kommen noch mehrere Muskelfaserrisse bei Spielern unserer Mannschaft."

Dass das Team trotzdem so konstant punktet, sieht Gjini auch als Verdienst der gesamten Mannschaft: „Wir müssen jede Woche immer wieder jemanden ersetzen. Aber es läuft, auch wenn es nicht einfach ist.“

Oberensingen bleibt offensivstark

Mit dem TSV Oberensingen wartet nun ein Gegner, der in den vergangenen beiden Jahren jeweils Rang drei belegte und auch in dieser Saison zur Spitzengruppe zählt. „Sie haben sehr gute individuelle Spieler, ein gutes Mannschaftsgefüge und sind offensiv eines der besten Teams der Liga“, sagt Gjini voller Respekt. „Ich habe auch erwartet, dass sie wieder oben mitspielen.“

Der TSV hat in dieser Saison bereits 20 Tore erzielt und hat nur gegen Göppingen verloren. Am Freitagabend kommt auch wieder ein echter Heimvorteil dazu, denn Oberensingen spielt erstmals wieder auf dem eigenen Platz.  Dieser Vorteil soll gegen die TSG helfen, zumal mit Patrick Werner und Samuel Bosler zwei torgefährliche Offensivkräfte in Topform sind.

Gjini kennt beide Seiten – und sieht Veränderungen

Für Gjini ist das Wiedersehen nicht nur emotional, sondern auch taktisch besonders. „Ich kenne den Gegner gut, ich kenne aber auch meine Mannschaft sehr gut. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie das verläuft.“ In Oberensingen hat sich unter Nachfolger Marco Parrotta einiges verändert. „Wir hatten letztes Jahr sehr viel daran gearbeitet, nicht nur im Umschalten, sondern auch mit Ball zu spielen. Das hat uns variabler gemacht“, blickt Gjini zurück. „Dieses Jahr setzt Oberensingen fast nur auf Umschalten.“

Brisanz durch personelle Verbindungen

Zusätzliche Würze erhält das Duell durch Spieler wie Georgios Avtzis, der wie Gjini im Sommer von Oberensingen zur TSG wechselte und dort eine Schlüsselrolle einnimmt. Beide Teams wissen also genau, was sie erwartet – und wollen ein Zeichen setzen.

Für Gjini steht aber neben dem sportlichen auch eines im Fokus: „Das Wichtigste ist, dass wir verletzungsfrei aus diesem Spiel rauskommen“, betont er angesichts der angespannten Personalsituation.

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