Der Test untersucht die ASUS ROG Azoth Extreme Edition 20, eine auf 75 Prozent kompakte mechanische High-End-Tastatur zum 20-jährigen ROG-Jubiläum. Die Sonderedition überzeugt mit hochwertiger Konstruktion, umfangreicher Ausstattung und eigenständigem Schwarz-Gold-Design, erreicht bei der gemessenen Latenz jedoch keine Spitzenposition. Der Preis von rund 629 Euro richtet sich daher vor allem an Sammler, ROG-Enthusiasten und Käufer, die gezielt dieses besondere Modell suchen.
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Der Test untersucht die ASUS ROG Azoth Extreme Edition 20, eine auf 75 Prozent kompakte mechanische High-End-Tastatur zum 20-jährigen ROG-Jubiläum. Die Sonderedition überzeugt mit hochwertiger Konstruktion, umfangreicher Ausstattung und eigenständigem Schwarz-Gold-Design, erreicht bei der gemessenen Latenz jedoch keine Spitzenposition. Der Preis von rund 629 Euro richtet sich daher vor allem an Sammler, ROG-Enthusiasten und Käufer, die gezielt dieses besondere Modell suchen.
Wichtigste Fakten| Merkmal | Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| Layout | 75 Prozent | Kompaktes Format ohne separaten Nummernblock |
| Abmessungen | 332 × 141 × 40 mm | Für eine 75-Prozent-Tastatur vergleichsweise massiv ausgeführt |
| Gewicht | 1.500 g ohne Kabel | Angabe laut Verpackung |
| Verbindungen | USB, Bluetooth 5, 2,4-GHz-Funk | Drei Verbindungsarten; Bluetooth unterstützt bis zu drei Geräte |
| Maximale Abfragerate | 8.000 Hz | Mit dem ROG Polling Rate Booster kabelgebunden und drahtlos |
| Bewertung im Tastaturtest | 97,9 Punkte | Sehr sauberes Ergebnis ohne festgestelltes Ghosting oder Chattering |
| Preis im Fazit | Rund 629 Euro | Sehr hoch und aus Sicht des Tests zu teuer für eine allgemeine Kaufempfehlung |
| Bereich | Technische Angaben |
|---|---|
| Konstruktion | Aluminiumlegierungsgehäuse, Carbonfaser-Plate, verstellbarer Gasket Mount sowie mehrschichtige PORON- und Silikondämpfung |
| Schalter | Mechanische, werkseitig vorgeschmierte ROG NX Edition 20 Switches mit transparentem Gehäuse |
| Schalteraufnahme | Hot-Swap-fähiges PCB zum Austausch kompatibler mechanischer Schalter |
| Bedienelemente | 1,47-Zoll-OLED-Farbtouchscreen, Drei-Wege-Drehregler und zusätzliche seitliche Taste |
| Beleuchtung | Per-Key-RGB |
| Funktionen | 100 Prozent Anti-Ghosting, N-Key-Rollover, Makroaufzeichnung, programmierbare Tasten, Speed Tap und bis zu sechs Profile |
| Akku | Bis zu 1.600 Stunden im 2,4-GHz-Betrieb bei deaktivierter RGB-Beleuchtung und ausgeschaltetem OLED, laut ASUS |
| Zubehör | Verlängerte Handballenauflage aus Silikon und Aluminiumlegierung, magnetische Standfüße in zwei Höhen sowie drei Ersatzschalter |
| Messreihe | Ergebnis | Kontext |
|---|---|---|
| Kabel, 1.000 Hz | 15,2 ms durchschnittliche E2E-Latenz | Niedrigster Durchschnittswert der fünf Messreihen; 25 Messungen |
| Kabel, 1.000 Hz | 3,3 bis 20,1 ms; Standardabweichung 3,6 ms | Der Minimalwert von 3,3 ms sollte wegen der übrigen Werte nicht isoliert bewertet werden |
| Adapter und Kabel | 16,9 ms durchschnittliche E2E-Latenz | 25 Durchläufe; Standardabweichung 2,6 ms; Messbereich 13,2 bis 22,3 ms |
| Standard-Dongle ohne 8.000 Hz | 17,9 ms durchschnittliche E2E-Latenz | 25 Messungen; Standardabweichung 2,4 ms; Messbereich 14,6 bis 21,9 ms |
| Dongle mit 8.000 Hz | 15,6 ms durchschnittliche E2E-Latenz | 25 Messungen; Standardabweichung 3,1 ms; Messbereich 10,0 bis 20,1 ms |
| Tastenabdeckung und Rollover | Jeweils 100 Prozent | Im Test traten kein Ghosting und kein Chattering auf |
| Browserbasierter Tastaturtest | 97,9 Punkte | Basismatrix, Zusatztasten sowie WASD- und Pfeiltasten wurden vollständig bestanden |
Die Latenz bleibt über die getesteten Verbindungskonfigurationen hinweg vergleichsweise stabil, gehört insgesamt aber nicht zu den besonders schnellen Ergebnissen. Das im browserbasierten Test ausgewiesene maximale 6KRO bezieht sich auf die ergonomische KRO-Leiter dieses Tests und ist nicht mit der von ASUS angegebenen N-Key-Rollover-Unterstützung gleichzusetzen.
Teardown, Materialprüfung und AufbauIm Inneren folgt die Tastatur grundsätzlich dem Aufbau der normalen Azoth Extreme. Von oben nach unten liegen die Edition-20-Tastenkappen, die mechanischen ROG NX Edition 20 Schalter, die Carbonfaser-Plate, eine PORON-Dämpfungsschicht, ein PORON-Switchpad, das PCB und darunter ein zusätzliches Silikon-Pad. Zwischen Plate, PCB und Gehäuse kommen damit mehrere Dämpfungsebenen zum Einsatz.
Das PCB ist Hot-Swap-fähig. Die verbauten Schalter können dadurch gegen kompatible mechanische Modelle getauscht werden, ohne die Platine auszulöten. Die Carbonfaser-Plate besitzt außerdem Aussparungen für Plate-Mount-Stabilisatoren. In der getesteten deutschen Version waren jedoch einfache Stabilisatoren mit Clip-Stems verbaut. Der Test bewertet diese Lösung für eine Tastatur dieser Preisklasse kritisch. Der Wechsel auf Plate-Mount-Stabilisatoren war ohne vollständige Demontage des Boards möglich.
Die ROG NX Edition 20 Switches besitzen ein transparentes Gehäuse und basieren auf den Charakteristiken der ROG NX Snow und NX Storm Switches. Die Wand-Stiel-Konstruktion unterstützt stabile und gleichmäßige Anschläge. Beim Öffnen eines Schalters zeigte sich allerdings kein besonders umfangreiches werkseitiges Schmiermittel. Im praktischen Einsatz funktionierten die Schalter dennoch gut; beim Schreiben wurden auch an den Federn keine negativen Auffälligkeiten festgestellt.
Das Gehäuse besteht aus einer Aluminiumlegierung. Die offizielle technische Angabe nennt das Material des Rahmens nicht ausdrücklich, der Aufbau und die massive Ausführung wurden im Test jedoch entsprechend beschrieben. Der Gasket Mount lässt sich über einen Schnellschalter zwischen einem festeren Hard-Modus und einem weicheren Soft-Modus umstellen. Auch im Soft-Modus blieb die Konstruktion im praktischen Eindruck straff.
Das Jubiläums-Typenschild auf der Unterseite lässt sich magnetisch befestigen und wird separat in einer transparenten Präsentationsbox geliefert. ASUS bezeichnet dieses Schild als mit 24-karätigem Gold überzogen. Für weitere goldfarbene Bauteile wie Standfüße, Schrauben, Teile des Drehreglers und seitliche Akzente konnte keine eindeutige offizielle Bestätigung gefunden werden. Eine sichere Aussage zur 24-Karat-Vergoldung ist daher nur für das Jubiläums-Typenschild möglich.
Testbedingungen und GrenzenFür die Tonaufnahme wurde ein iPhone 17 PRO MAX links neben der Tastatur in einem Abstand von etwa 12 cm verwendet. Die Raumgröße betrug 14,5 m². Als Untergrund dienten eine 2,5 cm dicke Holzplatte und eine 4 mm dicke Schreibtischunterlage. Die Aufnahme wurde als etwas leise beschrieben. Klanglich gefielen die etwas heller charakterisierten Schalter und die stimmig integrierte Leertaste.
Die Latenzmessungen umfassten jeweils 25 Messungen pro ausgewerteter Konfiguration. Getestet wurden der kabelgebundene Betrieb mit 1.000 Hz, der Betrieb über Adapter und Kabel sowie zwei Dongle-Konfigurationen mit und ohne 8.000-Hz-Polling. Die Werte sind E2E-Latenzen und sollten im jeweiligen Messkontext betrachtet werden.
Die beschriebenen Anpassungen an Stabilisatoren, Schaltern und Tastenkappen waren persönliche Modifikationen des Testers und keine Voraussetzung für die normale Verwendung. Das Board wurde außerdem über Armoury Crate auf die aktuelle Firmware aktualisiert. Die Einrichtung und Konfiguration funktionierten im Test problemlos; im Netz beschriebene Softwareprobleme mit Armoury Crate konnten nicht bestätigt werden.
EinordnungDie Azoth Extreme Edition 20 übernimmt die technische Grundlage der Azoth Extreme, ergänzt diese aber um das schwarz-goldene Jubiläumsdesign, durchscheinende schwarze Tastenkappen und spezielle ROG-Details. Mit Carbonfaser-Plate, mehrschichtiger Dämpfung, Hot-Swap-PCB und verstellbarem Gasket Mount liegt sie konstruktiv näher an hochwertigen Custom-Tastaturen als an einer konventionellen Gaming-Tastatur.
Gegenüber individuell zusammengestellten Custom-Keyboards bietet ASUS ein weitgehend fertiges Gesamtpaket mit OLED-Touchscreen, Drehregler, Funkverbindungen, Profilen, Makros und 8.000-Hz-Polling. Im Custom-Bereich können jedoch hochwertige Alternativen teilweise zu einem niedrigeren Preis erhältlich sein. Dort entstehen im Gegenzug zusätzlicher Aufwand für Auswahl, Zusammenbau, Abstimmung und gegebenenfalls das Schmieren von Schaltern und Stabilisatoren.
StärkenHochwertig wirkendes Aluminiumlegierungsgehäuse mit Carbonfaser-Plate und umfangreicher Dämpfung.Eigenständiges Schwarz-Gold-Design mit magnetischem Jubiläums-Typenschild und bestätigter 24-Karat-Vergoldung dieses Schilds.Hot-Swap-PCB und verstellbarer Gasket Mount ermöglichen Anpassungen ohne vollständige Zerlegung.Sehr gutes Tastaturtestergebnis mit 100 Prozent Tastenabdeckung und 100 Prozent Rollover.Umfangreiche Ausstattung mit OLED-Touchscreen, Drehregler, USB, Bluetooth 5, 2,4-GHz-Funk, Profilen und Speed Tap.Die ROG NX Edition 20 Switches funktionieren ab Werk gut und erzeugen eine im Test gefällige, etwas hellere Klangcharakteristik.EinschränkungenDie gemessene Latenz gehört trotz 8.000-Hz-Modus nicht zur Spitzengruppe besonders schneller Tastaturen.Die ab Werk eingesetzten Clip-Stem-Stabilisatoren werden der Preisklasse aus Sicht des Tests nicht gerecht.Das werkseitige Schmiermittel der Schalter war beim Öffnen nicht besonders umfangreich aufgetragen.Das Preisniveau von rund 629 Euro ist sehr hoch und verhindert eine allgemeine Kaufempfehlung.Für die meisten weiteren goldfarbenen Bauteile konnte die behauptete 24-Karat-Vergoldung nicht eindeutig offiziell bestätigt werden.Fragen und AntwortenWelche Anschlüsse und Funkstandards unterstützt die Tastatur? Sie unterstützt USB, Bluetooth 5 und 2,4-GHz-Funk über ROG SpeedNova.Wie hoch ist die niedrigste durchschnittliche gemessene E2E-Latenz? Im kabelgebundenen Betrieb mit 1.000 Hz wurden durchschnittlich 15,2 ms gemessen.Kann man die Schalter austauschen? Ja, das PCB ist Hot-Swap-fähig und unterstützt kompatible mechanische Schalter.Was ist sicher vergoldet? ASUS bestätigt die Beschichtung des magnetischen Jubiläums-Typenschilds mit 24-karätigem Gold.Für wen eignet sich die Edition 20 besonders? Vor allem für Sammler, ROG-Enthusiasten und Käufer, die gezielt eine außergewöhnliche Jubiläums-Tastatur suchen und den hohen Preis akzeptieren.Automatisch aus dem Artikelinhalt als redaktionelle, sichtbare Inhaltsübersicht erzeugt.
Heute haben wir etwas ganz Besonderes im Test. Wer sich noch an unseren Artikel zur Vorgängerin dieser High-End-Tastatur erinnert, kennt das Board im Grunde bereits recht gut. Die neue Edition 20 unterscheidet sich jedoch in einigen Punkten deutlich, insbesondere beim Design. Mit der ROG Azoth Extreme Edition 20 legt ASUS eine Sonderversion seiner kompakten High-End-Tastatur auf, die anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Republic-of-Gamers-Reihe entstanden ist. Grundlage bleibt das kompakte 75-Prozent-Layout der Azoth Extreme, während sich die Edition 20 durch ihre schwarz-goldene Gestaltung, durchscheinende schwarze Keycaps und spezielle Jubiläumsdetails klar abhebt. Dazu gehört ein Typenschild mit einer Beschichtung aus 24-karätigem Gold. Neben der technischen Ausstattung steht damit auch die besondere Gestaltung dieser Variante im Mittelpunkt.
Technisch setzt ASUS auf eine Konstruktion, die sich deutlich von klassischen Gaming-Tastaturen abhebt und mehrere Elemente aus dem Custom-Bereich übernimmt. Das Gehäuse besteht aus einer Aluminiumlegierung, im Inneren arbeitet eine Carbonfaser-Plate. Zwischen Plate, PCB und Gehäuse kommen mehrere Dämpfungsschichten zum Einsatz, darunter PORON-Dämpfungsschaum, ein PORON-Switch-Pad und ein zusätzliches Silikon-Pad. Interessant ist außerdem der verstellbare Gasket Mount. Über einen Schalter kann zwischen einem festeren „Hard“-Modus mit stärkerem Rückstellverhalten und einem weicheren „Soft“-Modus gewechselt werden. Dadurch lässt sich die Charakteristik der Konstruktion verändern, ohne die Tastatur öffnen zu müssen.
Bei den Switches kommen mechanische ROG NX Edition 20 zum Einsatz. Sie besitzen ein transparentes Gehäuse und sind ab Werk vorgeschmiert. ASUS bietet die Edition mit Charakteristiken auf Basis der ROG NX Snow und NX Storm Switches an. Gleichzeitig ist das PCB Hot-Swap-fähig, sodass sich die verbauten Switches gegen kompatible mechanische Modelle austauschen lassen. Gerade in Verbindung mit der Carbonfaser-Plate und der mehrschichtigen Dämpfung bietet die Azoth Extreme Edition 20 damit deutlich mehr Möglichkeiten zur individuellen Anpassung als eine klassische, fest aufgebaute Gaming-Tastatur. Ein weiteres zentrales Element befindet sich rechts oben: Dort integriert ASUS einen 1,47 Zoll großen OLED-Farbtouchscreen zusammen mit einem Drei-Wege-Drehregler und einer zusätzlichen seitlichen Taste. Das Display kann unter anderem den Akkustand, den Verbindungsstatus, Caps Lock, Multimedia-Informationen, eigene Animationen sowie Systeminformationen wie die CPU-Temperatur darstellen. Verschiedene Einstellungen lassen sich zudem direkt an der Tastatur vornehmen.
Auch bei der Verbindung bleibt die Azoth Extreme Edition 20 flexibel. Neben USB stehen Bluetooth und der 2,4-GHz-Funkbetrieb über ROG SpeedNova zur Verfügung. Über Bluetooth können bis zu drei Geräte angebunden werden. ASUS gibt für den 2,4-GHz-Betrieb bei deaktivierter RGB-Beleuchtung und ausgeschaltetem OLED eine Akkulaufzeit von bis zu 1.600 Stunden an. In Verbindung mit dem ROG Polling Rate Booster unterstützt die Tastatur sowohl kabelgebunden als auch drahtlos eine Polling Rate von bis zu 8.000 Hz. Hinzu kommen Funktionen wie 100 Prozent Anti-Ghosting, N-Key-Rollover, On-the-fly-Makroaufzeichnung und ein interner Speicher für bis zu sechs Profile, davon fünf individuell konfigurierbare. Mit Speed Tap ist außerdem eine SOCD-Funktion vorhanden, bei der bei zwei gleichzeitig betätigten entgegengesetzten Richtungstasten die zuletzt erfolgte Eingabe priorisiert wird. Die Konfiguration kann über ASUS Gear Link direkt im Browser erfolgen.
Zur Ausstattung gehören außerdem eine verlängerte Handballenauflage aus Silikon und Aluminiumlegierung sowie austauschbare magnetische Standfüße in unterschiedlichen Höhen. Dadurch stehen insgesamt drei Neigungswinkel zur Verfügung. Die Azoth Extreme Edition 20 kombiniert damit ein kompaktes 75-Prozent-Layout mit einer ungewöhnlich umfangreichen Ausstattung und einer Konstruktion, die in mehreren Punkten näher an hochwertigen Custom-Tastaturen liegt als an konventionellen Gaming-Modellen.
Im Test wird daher insbesondere zu klären sein, wie gut die aufwendige Gehäusekonstruktion, die Carbonfaser-Plate und der umschaltbare Gasket Mount in der Praxis zusammenspielen, wie sich die ROG NX Edition 20 Switches akustisch und beim Tippen verhalten und welchen praktischen Mehrwert OLED-Display, 8.000-Hz-Polling und die umfangreichen Verbindungsmöglichkeiten bieten. Bei einer aufwendig gestalteten Jubiläumsedition stellt sich außerdem die Frage, ob Materialqualität und Verarbeitung dem Anspruch des Modells tatsächlich gerecht werden.
Einführung und UnboxingDie Vorderseite ist überwiegend schwarz gestaltet und mit zahlreichen feinen Linien, Symbolen und grafischen Elementen versehen. Zentral befinden sich eine große goldfarbene „20 ANNIVERSARY“-Grafik und das ROG-Logo. Darunter steht groß „ROG AZOTH EXTREME EDITION 20“, ergänzt durch die Bezeichnung „75% WIRELESS MECHANICAL GAMING KEYBOARD“. Weitere farblich reflektierende Elemente und Symbole ziehen sich über die Ränder der Verpackung. Die Rückseite trägt oben die Bezeichnung „ROG AZOTH EXTREME EDITION 20“ sowie den Hinweis auf eine 75-Prozent-Wireless-Mechanical-Gaming-Tastatur. Darunter befinden sich mehrere englischsprachige Beschreibungen zu Ausstattung und Konstruktion. Im unteren Bereich sind technische Angaben, der Lieferumfang, verschiedene Logos und Kennzeichnungen sowie eine Abbildung des ROG NX Snow Edition 20 Mechanical Switch zu finden.
Die schwarze Verpackung ist sehr zurückhaltend gestaltet. Zentral befindet sich eine mehrfarbig reflektierende Jubiläumsgrafik aus einer großen „20“, dem Schriftzug „ANNIVERSARY“ und dem ROG-Logo. Links davon sind weitere dezente schwarze Grafiken und Zahlen in die Oberfläche integriert.
Die Tastatur befindet sich innerhalb der Verpackung in einer schwarzen Schutzhülle. Mittig sind ein weißer ROG-Schriftzug und darüber die Grafik „06 → ∞“ aufgedruckt. Die Tastatur selbst ist vollständig von der Hülle verdeckt.
Die Tastatur besitzt ein kompaktes Layout ohne separaten Nummernblock. Der überwiegende Teil der Tastenkappen ist transparent beziehungsweise stark durchscheinend ausgeführt. Die Buchstaben und einige weitere häufig verwendete Tasten besitzen dagegen dunkle Tastenkappen mit heller Beschriftung. Zahlreiche Sondertasten tragen eigene ROG-Grafiken und Jubiläumsdetails. Die Leertaste fällt durch ihre transparente Ausführung und die große goldfarbene „20 ANNIVERSARY“-Grafik mit ROG-Logo besonders auf. Rechts oben befindet sich ein rechteckiges Display. Das Gehäuse wird von einer diagonal strukturierten schwarzen Umrandung eingefasst. Die Gehäuseoberfläche wirkt durchweg hochwertig. Das ist wirklich sehr schön geworden. Zusammen mit der goldenen Umrandung zeigt sich, dass ASUS hier gute Arbeit geleistet hat.
Die Unterseite besitzt ein aufwendig strukturiertes schwarzes Gehäuse mit zahlreichen diagonal verlaufenden Linien und großflächigen geometrischen Elementen. Mittig sitzt die goldfarbene Jubiläumsplakette mit „20 ANNIVERSARY“, ROG-Logo und der Bezeichnung „ROG AZOTH EXTREME EDITION 20“. In den oberen Ecken befinden sich zwei große runde Elemente. Entlang der unteren Gehäusekante sind mehrere kleine goldfarbene Schrauben beziehungsweise Befestigungselemente sichtbar.
Die goldfarbene Jubiläumsplakette wird separat in einer transparenten Kunststoffbox geliefert. Auf der Vorderseite befinden sich eine große „20“, der Schriftzug „ANNIVERSARY“, das ROG-Logo sowie die Bezeichnung „ROG AZOTH EXTREME EDITION 20“. Weitere grafische Elemente verlaufen entlang des oberen und unteren Randes. Das hat mir sehr gut gefallen, denn die Schachtel fühlt sich ausgesprochen edel an.
Das Zubehör befindet sich in einer passgenauen schwarzen Einlage. Enthalten sind ein geflochtenes Kabel, zwei kleine Adapter beziehungsweise Dongles, ein längliches schwarzes Zubehörteil mit goldfarbener Spitze, ein transparentes Werkzeug sowie vier runde goldfarbene Elemente. Im unteren Bereich liegt eine schwarze Tasche mit weißem ROG-Schriftzug und Jubiläumsgrafik. Das Zubehör ist hervorragend verpackt und liegt sicher an seinem Platz. Besonders gut gefällt mir, dass auch drei Ersatz-Switches beiliegen. Hier gibt es nichts zu meckern.
Die Oberseite der Handballenauflage ist vollständig schwarz gehalten. Auf der rechten Seite befindet sich ein großflächiges ROG-Logo aus feinen goldfarbenen Linien. Entlang der unteren Kante ist ein schmaler goldfarbener Bereich erkennbar. Die Oberfläche selbst ist weitgehend schlicht und ohne weitere auffällige Elemente gestaltet.
Die Unterseite ist vollständig goldfarben ausgeführt. Zahlreiche längliche schwarze Gummielemente sind über die gesamte Fläche verteilt und unterschiedlich ausgerichtet. Zusätzlich befinden sich mehrere eingravierte Linien, Schriftzüge und grafische Elemente auf der Oberfläche.
Die linke Gehäuseseite setzt die aufwendige Gestaltung der Tastatur konsequent fort. Auffällig ist die diagonal strukturierte Oberfläche, die optisch an Carbon erinnert und von einer schmalen goldfarbenen Linie entlang der oberen Kante eingefasst wird. Zwei kleine goldfarbene Schrauben setzen zusätzliche Akzente. Durch die unterschiedlichen Ebenen und den nach unten gezogenen Gehäusebereich wirkt die Seitenpartie sehr massiv und technisch gestaltet. Die Kombination aus Schwarz, Struktur und den wenigen goldfarbenen Details sieht hochwertig und sauber abgestimmt aus.
Die rechte Seite fällt vor allem durch das Display und den großen Drehregler auf. Das Display sitzt leicht erhöht im oberen Bereich und geht optisch in die kantige Gehäusekonstruktion über. Direkt darunter beziehungsweise seitlich davon befindet sich der große runde Regler mit goldfarbener Einfassung. Auch hier sind zwei goldfarbene Schrauben sichtbar. Die Kombination aus schwarzem Gehäuse, strukturierter Oberfläche, glänzenden Bereichen und gezielt eingesetzten goldfarbenen Elementen wirkt besonders auffällig. Gerade aus dieser Perspektive zeigt sich, wie außergewöhnlich die Azoth Extreme Edition 20 gestaltet ist. Das Gehäuse besteht optisch aus mehreren Ebenen und unterschiedlichen Oberflächen, ohne dabei überladen zu wirken. Die goldfarbenen Akzente wurden vergleichsweise sparsam eingesetzt und heben dadurch einzelne Details gezielt hervor. Zusammen mit den transparenten Keycaps, dem Display und dem seitlichen Drehregler entsteht ein sehr eigenständiges Erscheinungsbild. Insgesamt sieht die Tastatur ausgesprochen hochwertig aus und hebt sich allein durch ihre Gehäusegestaltung deutlich von vielen klassischen Gaming-Tastaturen ab.
Auch die Rückseite ist deutlich aufwendiger gestaltet als bei einer gewöhnlichen Tastatur. Die diagonal strukturierte schwarze Oberfläche wird erneut von einer durchgehenden goldfarbenen Kante begleitet. Zentral sitzt eine glänzende Metallplakette mit dem Schriftzug „REPUBLIC OF GAMERS“, daneben befindet sich der USB-C-Anschluss. Auf der linken Seite ist eine weitere Aussparung beziehungsweise ein Bedienelement in das Gehäuse integriert. Besonders gelungen ist, dass selbst die Rückseite nicht wie eine einfache Anschlussseite wirkt, sondern das schwarz-goldene Design konsequent weiterführt. Die verschiedenen Oberflächen, Einfassungen und kleinen Details vermitteln einen sehr hochwertigen Gesamteindruck.
Die GoldakzenteDas kennen wir allerdings bereits von der normalen Azoth Extreme. Eine kleine Anmerkung dazu: Spätestens bei der Edition 20 hätte ich mir gewünscht, dass das Schild aus Metall gefertigt oder zumindest vernickelt beziehungsweise vergoldet worden wäre.
Ich habe versucht zu recherchieren, welche Elemente der ROG Azoth Extreme Edition 20 tatsächlich aus Echtgold bestehen beziehungsweise mit echtem Gold überzogen sind. Dabei ergab sich folgendes: Eindeutig bestätigt ist das abnehmbare Jubiläums-Typenschild auf der Unterseite der Tastatur. ASUS bezeichnet es als mit 24-karätigem Gold überzogen. Die Plakette lässt sich magnetisch an der Tastatur befestigen und wird zusätzlich in einer separaten Präsentationsbox geliefert. Bei den übrigen goldfarbenen Elementen ist die Situation weniger eindeutig. Verschiedene Quellen nennen unter anderem die magnetischen Standfüße, Schrauben, Teile des Drehreglers und seitliche Akzente als weitere vergoldete Elemente.
Definitiv mit 24-karätigem Gold überzogen ist nur das „Jubiläums-Typenschild“. Das erklärt unter anderem auch die besonders schicke und aufwendige Verpackung des Typenschilds.
Bei genauer Betrachtung fällt außerdem auf, dass die Spaltmaße zwischen den beiden Gehäuseteilen nicht über die gesamte Länge vollkommen gleichmäßig ausfallen. Es handelt sich lediglich um minimale Abweichungen, die sich beim Darüberstreichen mit dem Finger leicht bemerkbar machen. Das ist kein wirkliches Problem, sollte aber trotzdem kurz erwähnt werden. Das Gleiche ist mir bereits bei der normalen Azoth Extreme aufgefallen. Meiner Meinung nach ist das angesichts des Preises durchaus angemessen, auch wenn es sich um Meckern auf hohem Niveau handelt. Vermutlich liegt hier eine Fertigungs- beziehungsweise Montagetoleranz vor.
Wer noch einmal nachlesen möchte, wie sich die normale ROG Azoth Extreme in meinem damaligen Test geschlagen hat, findet den vollständigen Artikel hier:
Okay, dann schauen wir weiter.
