Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Peking-Schock: Deutschlands Handelsdefizit mit China steigt auf über 100 Milliarden Euro

Дата публикации: 16-10-2026 05:23:00

Deutschlands Handelsdefizit mit China könnte 100 Milliarden Euro überschreiten. Besonders drei Schlüsselbranchen geraten massiv unter Druck.

Основное содержимое страницы с новостью.

Deutschland verliert im Handel mit China immer mehr Boden. Besonders dramatisch ist die Entwicklung in drei Schlüsselindustrien. Eine neue Studie zeigt, wie tief die Krise inzwischen reicht.

Der deutsche Handel mit China steuert auf einen historischen Negativrekord zu. Erstmals könnte das Handelsbilanzdefizit in diesem Jahr die Marke von 100 Milliarden Euro überschreiten. Das geht aus einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor. Gegenüber 2019 hätte sich das Defizit damit mehr als versiebenfacht.

Die Zahlen zeigen allerdings mehr als nur ein Ungleichgewicht zwischen Ein- und Ausfuhren. China wird in jenen Branchen zum immer stärkeren Konkurrenten, die über Jahrzehnte den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands getragen haben: Automobile, Elektrotechnik und Maschinenbau.

Deutschland importiert immer mehr und exportiert immer weniger

Im ersten Halbjahr 2026 führte Deutschland aus China Waren im Wert von fast zweieinhalbmal so viel ein, wie es dorthin verkaufte. 2019 lagen die Einfuhren lediglich rund 15 Prozent über den Ausfuhren.

Sollte sich die Entwicklung der ersten sechs Monate 2026 fortsetzen, dürfte das Handelsdefizit von 14,1 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf rund 105 Milliarden Euro steigen. Schon 2025 hatte es mit etwa 90 Milliarden Euro einen Rekord erreicht.

Besonders auffällig ist die gegenläufige Entwicklung: Laut IW dürften die deutschen Warenexporte nach China gegenüber 2019 um etwa ein Viertel zurückgehen. Die Importe aus China steigen dagegen voraussichtlich um 62 Prozent.

ANZEIGE

ANZEIGE

Der einst lukrative Handel mit China wird damit für immer mehr deutsche Unternehmen zum Problem.

Drei Schlüsselbranchen verlieren besonders stark

Wie tiefgreifend der Wandel ist, zeigt der Blick auf die einzelnen Industriezweige.

  • Automobilindustrie: 2019 verkaufte Deutschland noch Autos und Autoteile im Wert von über 23 Milliarden Euro mehr nach China als umgekehrt. Für 2026 erwartet das IW nur noch einen Überschuss von rund einer Milliarde Euro. Während die deutschen Exporte gegenüber 2019 um 54 Prozent einbrechen dürften, steigen die Einfuhren chinesischer Fahrzeuge und Fahrzeugteile um mehr als 475 Prozent.
  • Elektroindustrie: Bei elektrischen Ausrüstungen könnte sich das Handelsdefizit seit 2019 auf über 24 Milliarden Euro mehr als verfünffachen. Hinzu kommt ein Defizit von knapp 38 Milliarden Euro bei Computern, elektronischen und optischen Produkten. Gemeinsam erklären die beiden Produktgruppen rund ein Drittel der Verschlechterung der deutschen Handelsbilanz.
  • Maschinenbau: Auch eine traditionelle Stärke Deutschlands gerät unter Druck. Aus einem Handelsüberschuss von knapp zehn Milliarden Euro im Jahr 2019 dürfte 2026 erstmals ein Defizit von gut einer Milliarde Euro werden. Die Exporte nach China sinken voraussichtlich um 26 Prozent, während die Importe um 65 Prozent steigen.

Die Berechnungen beruhen auf einer Fortschreibung des ersten Halbjahres. Wie das IW erläutert, werden Veränderungen der gehandelten Mengen nicht gesondert untersucht. Auch Preisentwicklungen können die Ergebnisse beeinflussen.

Hohe Energiekosten sind offenbar nicht das Hauptproblem

Besonders bemerkenswert: Die hohen deutschen Energiekosten erklären den wachsenden Rückstand gegenüber China nach Einschätzung des IW nur zu einem kleinen Teil.

Energieintensive Industrien wie Chemie, Papier, Glas und Metall tragen zusammen lediglich rund vier Milliarden Euro zur Verschlechterung der Handelsbilanz seit 2019 bei. Der überwiegende Teil entfällt dagegen auf Branchen, deren Wettbewerbsfähigkeit weniger stark von Energiepreisen abhängt.

Als wesentliche Ursachen nennt das IW Chinas technologischen Fortschritt, umfangreiche staatliche Subventionen und Währungsverzerrungen. Die Untersuchung liefert damit Argumente gegen die Vorstellung, günstigere Energie allein könne die Wettbewerbsprobleme der deutschen Industrie lösen.

IW fordert staatliche Eingriffe

IW-Außenhandelsexperte Jürgen Matthes fordert deshalb neben Reformen in Deutschland zusätzliche europäische Gegenmaßnahmen. Die EU solle ein Instrument für breit angelegte Ausgleichszölle entwickeln, um chinesische Wettbewerbsvorteile durch staatliche Eingriffe auszugleichen.

Ob solche Maßnahmen die deutsche Industrie tatsächlich stärken, bleibt allerdings offen. Höhere Zölle könnten zugleich importierte Vorprodukte verteuern und Gegenmaßnahmen Chinas auslösen.

Die Zahlen verdeutlichen vor allem eines: Deutschland kämpft im Handel mit China längst nicht mehr nur gegen einen billigen Produktionsstandort, sondern gegen einen technologisch immer leistungsfähigeren Industriekonkurrenten.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Neue Sanktionen: China nimmt deutsche Unternehmen ins Visier06.7509-08-2026
2EU und China wollen „nicht tragbares“ Handelsdefizit abbauen – Verbraucherfolgen sind noch nicht absehbar010.9921-10-2026
3Bloomberg: Китай усиливает давление на немецкую промышленность08.2623-08-2026
4「ドイツ経済は中国にのみ込まれる」 欧州報告書が警鐘03521-05-2026
5China: EU ringt um Antwort auf Exportflut – was der Standort jetzt braucht010.3828-07-2026
6СМИ: Европа может понести убытки при экономическом противостоянии между КНР и США0031-07-2023
7China-Schock 2.0 trifft Deutschlands Industrie016.0613-07-2026
8Фон дер Ляйен: дефицит ЕС в торговле с КНР достиг почти €1 млрд в день08.2127-08-2026
9Exporte: China erreicht beim Handelsüberschuss bald die Billionen-Dollar-Marke 014.1314-10-2026

Классификация: Экономика. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 13.72. Источник: rss.focus.de.