Padel wird im Saarland immer beliebter. Mit einem neuen Laden in der Saarbrücker City will Ex-Fußballstar Dzsenifer Marozsán den Trendsport noch bekannter machen.
Saarbrücken · Padel wird im Saarland immer beliebter. Mit einem neuen Laden in der Saarbrücker City will Ex-Fußballstar Dzsenifer Marozsán den Trendsport noch bekannter machen.
16.10.2026 , 13:16 Uhr
Vor knapp einem Jahr hat die Saarbrücker Frauenfußballlegende Dzsenifer Marozsán auf dem alten Messegelände ihrer Heimatstadt eine große Padel-Halle eröffnet. Der an Tennis und Squash erinnernde Sport ist in der halben Welt weiterhin ein Trend und wird auch im Saarland zunehmend beliebter. Marozsán jedenfalls ist „sehr, sehr zufrieden“ damit, wie die Halle angenommen wird. Es gebe inzwischen viele Stammkunden, die mehrmals in der Woche kommen, und auch Familien wollten die Sportart kennenlernen, die Generationen verbinde. Sie selbst spiele gern gemeinsam mit ihrem Vater, das sei in kaum einem anderen Sport möglich.
Am Mittwoch hat die 34-Jährige wieder eine Eröffnung gefeiert. An diesem Tag ist ihr „66 Padel Club House“ an den Start gegangen, mitten in Saarbrücken, am St. Johanner Markt. Man findet dort Schläger, Schuhe, Sportkleidung, alles, was man für Padel braucht, alles sieht sehr hochwertig aus; tatsächlich sind auch Schläger zu haben, die über 400 Euro kosten. Das Gute: Man kann alle Schläger vor dem Kauf intensiv testen, denn es gibt in dem Laden auch einen speziellen Raum mit Ballmaschine und Fangnetz.
Warum der Shop am St. Johanner Markt? Sie sei immer mal wieder durch die City gelaufen und habe festgestellt, dass es dort nichts gibt, was mit Padel zu tun hat, erklärt Marozsán. Auch wüssten viele Menschen noch immer wenig über den Sport. Ihr Herz jedoch habe Padel schon vor Jahren erobert, sie wolle den Sport nach vorne bringen, daher der „super-schöne“ Laden im Herzen der Landeshauptstadt: „Padel hat jede Anerkennung verdient, deshalb pushe ich das gern.“
Marozsán, unter anderem Europameisterin, Olympiasiegerin und sechsmalige Champions-League-Gewinnerin, hat ihre erfolgreiche Karriere im Sommer beendet, nimmt inzwischen auch an Padel-Turnieren teil. Als Fußballerin spielte sie zuletzt bei Al-Qadsiah WFC in Saudi-Arabien, zuvor lange Jahre bei Olympique Lyon, auch bei dem 1. FFC Frankfurt und beim FCS.