Mandarinen, Sahne und Vanillecreme machen diesen Schüttelkuchen zum perfekten Dessert. Das Beste: Der Backofen bleibt aus.
Ein Schüttelkuchen macht seinem Namen alle Ehre: Statt Rührgerät und Backofen brauchen Sie dafür nur eine gut verschließbare Dose und kräftige Arme. Die Grundlage bildet ein gekaufter Tortenboden, obendrauf kommt eine luftige Vanillecreme mit saftigen Mandarinen. Das Besondere: Sahne, Dessertpulver, Sahnesteif und Fruchtsaft verbinden sich durch bloßes Schütteln zu einer standfesten Creme. Gut gekühlt schmeckt der Kuchen angenehm frisch, fruchtig und cremig – und die schnelle Zubereitung macht ihn ideal, wenn am Sonntag die ganze Familie plötzlich Lust auf ein Stück cremige Torte hat. Wir verraten Ihnen das klassische Rezept für Schüttelkuchen. Guten Appetit!
Schüttelkuchen kommt ohne Backen auf die KaffeetafelHinter dem Schüttelkuchen steckt ein simpler Trick: Die Creme entsteht nicht in der Rührschüssel, sondern in einer verschlossenen Frischhaltedose. Darin landen kalte Schlagsahne, zwei Päckchen Vanille-Dessertcreme, Sahnesteif, der aufgefangene Mandarinensaft und die Fruchtstücke. Beim kräftigen Schütteln schlägt sich die Sahne auf, das Pulver bindet die Flüssigkeit, und die Mandarinen verteilen sich gleich mit. Es ist so einfach, wie es klingt! Wer diesen Schüttelkuchen noch nie gemacht hat, der wird auf jeden Fall staunen.
Am besten schmeckt der Schüttelkuchen, wenn er bis zum Servieren im Kühlschrank steht. Dort zieht die Creme noch etwas an, und die Stücke lassen sich am Ende auch sauberer schneiden. Weil reichlich Sahne darin steckt, gehören auch Reste abgedeckt zurück in die Kühlung. Tipp: Wer mag, kann die Zutaten variieren. Sie können den Schüttelkuchen beispielsweise auch mit Schokocreme zubereiten und Himbeeren statt Mandarinen verwenden. Oder probieren Sie es mit Geschmacksrichtungen wie weiße Schokolade oder Stracciatella. Lecker! Hier kommt aber nun erst mal das Basisrezept für Schüttelkuchen.
Die Schütteltorte ist einfach, sieht aber trotzdem hübsch aus, wenn man sie mit Schokostreuseln und Mandarinenstückchen dekoriert.
© Illustration: Berliner KURIER/KI
Zutaten für SchüttelkuchenSie brauchen: 1 fertigen Tortenboden, 350 g Mandarinen aus der Dose, 400 g kalte Schlagsahne, 2 Päckchen Sahnesteif, 2 Päckchen Dessertcreme Vanillegeschmack (zum Beispiel Paradiescreme), Schokoladenraspeln nach Geschmack
Zubereitung: So machen Sie SchüttelkuchenSetzen Sie zuerst den fertigen Tortenboden auf eine Kuchenplatte, damit Sie ihn später nicht mehr umsetzen müssen. Öffnen Sie dann die Mandarinendose und gießen Sie den Inhalt in ein Sieb, unter das Sie eine Schüssel gestellt haben. Der Saft wird für die Creme gebraucht und darf deshalb keinesfalls im Ausguss landen.
Wählen Sie aus den abgetropften Früchten zwölf möglichst unversehrte, hübsche Stücke aus und legen Sie diese zur Seite – sie kommen erst bei der Dekoration zum Einsatz. Gießen Sie den aufgefangenen Saft anschließend in eine Frischhaltedose mit rund zwei Litern Fassungsvermögen. Wichtig ist ein Deckel, der wirklich dicht schließt, denn gleich wird kräftig geschüttelt.
Nehmen Sie nun die Schlagsahne direkt aus dem Kühlschrank und gießen Sie sie zum Saft – je kälter sie ist, desto besser schlägt sie sich auf. Streuen Sie das Sahnesteif und das Pulver der Vanille-Dessertcreme darüber und geben Sie auch die übrigen Mandarinen in die Dose. Jetzt folgt der Arbeitsschritt, dem der Kuchen seinen Namen verdankt.
Drücken Sie den Deckel fest auf und schütteln Sie die Dose mehrere Minuten lang kräftig. Anfangs hören Sie die Flüssigkeit deutlich schwappen, mit der Zeit wird das Geräusch dumpfer. Werfen Sie zwischendurch einen Blick hinein: Fertig ist die Creme, wenn sie dick und standfest geworden ist und nicht mehr flüssig verläuft. Verteilen Sie sie dann mit einem Teigschaber gleichmäßig auf dem Tortenboden und streichen Sie die Oberfläche glatt.
Zum Schluss geht es ans Verzieren. Streuen Sie Schokoladenraspeln nach Geschmack über die Creme und setzen Sie die zwölf beiseitegelegten Mandarinenstücke darauf, etwa als Kranz am Rand oder als kleines Muster in der Mitte. Stellen Sie den fertigen Schüttelkuchen danach bis zum Servieren in den Kühlschrank. Die Kälte festigt die Creme zusätzlich und sorgt für eine angenehme Frische.
Schneiden Sie den Kuchen am besten direkt aus dem Kühlschrank in Stücke und servieren Sie ihn gekühlt, zum Beispiel am Nachmittag zum Kaffee. Viel Freude beim Nachmachen und guten Appetit!
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