Gestern ist der Vorverkauf der RTX-Spark-Notebooks gestartet. Microsoft mit dem Surface Laptop Ultra, aber auch ASUS mit dem ProArt P14/P16 und MSI mit dem Prestige N16 Flip AI gehören zu den Herstellern, die entsprechende Geräte anbieten werden. Weitere wie HP und Lenovo kommen noch hinzu.Microsoft und NVIDIA promoten die RTX-Spark-Plattform primär für den lokalen KI-Einsatz. Aber bereits auf der Computex konnten wir uns einen Eindruck davon verschaffen, welche Spiele-Leistung mit 20 ARM-Kernen sowie einer integrierten GPU auf Niveau einer GeForce RTX 5070 Laptop-GPU möglich ist. Neben der Rohleistung spielen aber auch die Unterstützung von DLSS sowie die Ray- und Pathtracing-Beschleunigung eine Rolle.Qualcomm musste mit der ersten Snapdragon-X-Generation schmerzlich erfahren, dass eine x86-Emulation auf ARM-Kernen kein einfaches Unterfangen ist. Auch fehlte es dem Hersteller an einem guten Grafiktreiber und so war die Spieleleistung der ersten Snapdragon-X-Geräte alles andere als berauschend.NVIDIA kann sich mit RTX Spark nun sozusagen in ein gemachtes Nest setzen. Qualcomm und Microsoft haben schon einiges an Vorarbeit geleistet, wenngleich die Gerüchteküche davon ausgeht, dass NVIDIA und Microsoft in etwa zum gleichen Zeitpunkt mit der Zusammenarbeit für RTX Spark begonnen haben. Gut vier Jahre soll dies bereits her sein.{nozuna nzimagefromgallery}10863e04-1a33-4a67-a70f-101d4f0d79de 0{/nozuna nzimagefromgallery}
Alltagsanwendungen sind für Windows in ARM kein großes Problem mehr. Wer sich rein in einer Office-Umgebung bewegt, wird mit einem ARM-Prozessor in einem Windows-11-Notebook keinerlei Probleme haben. Bei Spielen kann dies aber noch anders aussehen.Damit RTX Spark genutzt werden kann, sind zunächst verschiedene Anpassungen durch die Entwickler erforderlich. Sowohl ältere als auch aktuelle Spiele müssen entsprechend angepasst werden, um auf der Plattform lauffähig zu sein. Gleiches gilt für die eingesetzten Anti-Cheat-Systeme, die ebenfalls eine entsprechende Unterstützung benötigen.Im Livestream zum Surface Laptop Ultra kündigte Microsoft nun an, dass "hunderte von AAA- und Indie-Games großartig auf RTX Spark" laufen werden. Konkret ansehen konnten wir uns zur Computex beispielsweise Alan Wake II und Pragmata sowie Fortnite.[youtube]zNn4G2gK0hw[/youtube]Zur Computex zeigte NVIDIA Titel wie Anno 117: Pax Romana, Arc Raiders und auch The Finals. Zum Start am 16. Oktober sollen es nun aber bereits hunderte Titel sein. Darunter Cyberpunk 2077, Minecraft, Gears of War: E-Day oder Warcraft Forever, welches im November erscheinen wird.Call of Duty erst im kommenden Jahr{nozuna nzimagefromgallery}10863e04-1a33-4a67-a70f-101d4f0d79de 1{/nozuna nzimagefromgallery}
Call of Duty: Modern Warfare 4 wird in diesem Jahr aber nicht mehr die volle Unterstützung der RTX-Spark-Plattform erhalten. Die komplette Serie soll erst im kommenden Jahr von RTX Spark unterstützt werden. Ob dies aber bedeutet, dass die Titel gar nicht oder nur mäßig laufen werden, lässt man offen.