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Skisprungchef bestätigt mögliche WM-Revolution

Дата публикации: 13-08-2026 07:58:04

Den Nordischen Skiweltmeisterschaften steht womöglich eine echte WM-Revolution ins Haus. Skisprung-Weltcupchef Sandro Pertile bestätigte, dass die FIS über einen Weg nachdenkt, den der Biathlonsport schon vor langer Zeit eingeschlagen hat.

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Den Nordischen Skiweltmeisterschaften steht womöglich eine echte WM-Revolution ins Haus. Skisprung-Weltcupchef Sandro Pertile bestätigte, dass die FIS über einen Weg nachdenkt, den der Biathlonsport schon vor langer Zeit eingeschlagen hat. 

Der Weltskiverband denkt über eine Revolution der Nordischen Ski-WM nach. Nachdem diese in Folge eines FIS-Meetings Anfang Juli bereits angedeutet wurde, bestätigte Skisprung-Weltcupchef Sandro Pertile den Plan nun gegenüber dem Fachportal "skijumping.pl".

Angedacht ist demnach, dass die Nordische Ski-WM nicht mehr wie bisher im Zweijahres-Rhythmus stattfindet, sondern jedes Jahr - mit Ausnahme der Jahre, in denen Olympische Spiele auf dem Programm stehen. So praktiziert es der Biathlonweltverband IBU schon seit vielen Jahren. Eine WM-Pause legen die Skijägerinnen und Skijäger nur ein, wenn es alle vier Jahre bei Olympia um Gold, Silber und Bronze geht. 

"Der FIS-Ausschuss zieht die Möglichkeit in Betracht, die Nordische Ski-Weltmeisterschaft jedes Jahr auszutragen. Im Moment handelt es sich aber nur um eine vorläufige Beurteilung", erklärte Pertile zu den Plänen, die Langläufer, Skispringer und Kombinierer jährlich um den WM-Titel kämpfen zu lassen.

Was hinter den FIS-Plänen steckt

Hinter den Plänen steckt die Idee, die "leeren" Zwischenjahre mit einem Highlight-Wettkampf zu bestücken. Vor allem für den Ski Langlauf und die Nordische Kombination erhofft man sich dadurch einen Aufschwung. Die Skispringer haben als jährlichen Höhepunkt immerhin die Vierschanzentournee, die ein Millionenpublikum anzieht. Die Tour de Ski der Langläufer weckt dagegen nur wenig Interesse außerhalb Skandinaviens. 

Angedeutet hatte die FIS eine Änderung des WM-Zyklus schon unmittelbar nach ihrer Sitzung im Juli. Damals deutete allerdings lediglich ein Halbsatz in einem Paragraphen an, dass es zu einer WM-Revolution kommen könnte. Mittlerweile ist klar, dass der Verband tatsächlich darüber nachdenkt. 

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