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Der nächste Coup: SG Bettringen erreicht das Viertelfinale im WFV-Pokal

Дата публикации: 02-09-2026 23:32:00

Der Bezirksligist setzt sich im Achtelfinale des WFV-Pokals mit 1:0 gegen den VfL Nagold durch. Tadej Anusic erzielt den Treffer des Tages.

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Stand: 03.09.2026, 01:32 Uhr

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Die SG Bettringen (rot) hat das Achtelfinale im WFV-Pokal gegen Nagold gewonnen.

Die SG Bettringen (rot) hat das Achtelfinale im WFV-Pokal gegen Nagold gewonnen. © Hartmut Hientzsch

Der Bezirksligist setzt sich im Achtelfinale des WFV-Pokals mit 1:0 gegen den VfL Nagold durch. Tadej Anusic erzielt den Treffer des Tages.

Schwäbisch Gmünd-Bettringen. Die SG Bettringen hat den nächsten Landesligisten aus dem WFV-Pokal gekegelt und steht im Viertelfinale. Der Bezirksligist bezwang den VfL Nagold im Achtelfinale mit 1:0 – und musste dafür bis in die Schlusssekunden Schwerstarbeit verrichten. Tadej Anusic sorgte in der 72. Minute für den entscheidenden Treffer.

Landesligist hat mehr vom Spiel

Nagold hatte zunächst mehr vom Spiel. Die Gäste ließen den Ball laufen, fanden gegen eine diszipliniert verteidigende Bettringer Mannschaft aber kaum Lücken. Die SG stand tief, verschob konsequent und warf sich in die Zweikämpfe. Wirklich zwingend wurde der Landesligist vor dem Tor nicht.

SGB lauert auf Fehler

Nach der Pause wurde Bettringen mutiger und lauerte auch auf Fehler. Dieser unterlief den Gästen in der 72. Minute. Ein Rückpass geriet zu kurz. Anusic hatte die Situation sofort erkannt, eroberte das Leder, umkurvte Nagolds Schlussmann Joel Mogler und schob zum viel umjubelten 1:0 ein.

„Wir haben darauf gewartet, dass sie einen Fehler machen oder ein Ball zu kurz kommt“, sagte Lechleitner. Genau diesen Moment bekam seine Mannschaft – und nutzte ihn. Danach aber war klar: Dieser eine Treffer würde noch lange nicht reichen, um sich den Einzug ins Viertelfinale zu sichern.

16 Minuten Nachspielzeit

Nagold erhöhte den Druck, Bettringen musste immer mehr gegen den Ball arbeiten. Dann wurde die Partie zusätzlich auf eine Geduldsprobe gestellt. Nagolds Max Brendle verletzte sich in der Schlussphase schwer am Knie und musste nach einer langen Behandlungspause mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Insgesamt ließ der Schiedsrichter 16 Minuten nachspielen. Für die SG bedeutete das eine außergewöhnlich lange Schlussphase. „In dieser Unterbrechung kühlt man ab und muss dann erst mal wieder ins Spiel finden. Die Nagolder haben nochmals viel Druck gemacht“, sagte der spielende Co-Trainer Simon Lechleitner.

Leidenschaftlich verteidigt

Seine Mannschaft hielt jedoch stand. Mit Leidenschaft, großem Laufaufwand und einer gehörigen Portion Widerstandskraft verteidigte die SG den knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff. „Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin sehr stolz darauf, was wir heute geleistet haben“, so Lechleitner. Vor allem die Einstellung der Mannschaft imponierte ihm: Jeder habe für den anderen gearbeitet, von der ersten Minute an die Zweikämpfe angenommen und sich in jeden Ball geworfen. Genau diese Geschlossenheit war gegen den favorisierten Landesligisten gefragt.

Dann war der nächste Pokal-Coup perfekt – und eine ohnehin schon außergewöhnliche Serie um ein weiteres Kapitel reicher. Mit dem SV Leonberg/Eltingen (4:1), dem FC Esslingen (4:1), dem SV Waldhausen (2:0) und nun dem VfL Nagold (1:0) hat der Bezirksligist vier Landesligisten in Folge aus dem Wettbewerb geworfen. Jetzt steht Bettringen als letzter verbliebener Bezirksligist unter den besten acht Mannschaften des WFV-Pokals.

„Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, dass wir überhaupt ins Achtelfinale kommen, hätte das jeder sofort unterschrieben. Jetzt sind wir im Viertelfinale“, sagte Lechleitner. Viel besser lässt sich diese bemerkenswerte Pokalreise der Bettringer kaum zusammenfassen.

Aufstellung und Statistik

SG Bettringen: Veser – Seitzer, Y. Sigloch, Lechleitner, Müller – Stich, Möldner (90. + 8 Lukina), Anusic (90. + 2Fröschle), Sgroia (75. Speier), Haag (78.Bayer) – Koffler (90. + 6 Ertan)

Tor: 1:0 Anusic (72.)

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