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 32:2: KSV Aalen mit Machtdemonstration zum Heimauftakt

Дата публикации: 16-09-2026 13:50:00

In der Ulrich-Pfeifle-Halle lässt der KSV Aalen dem AV Hardt beim 32:2 Heimerfolg keine Chance. Das sagt Trainer Anton Nuding.

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Stand: 16.09.2026, 15:50 Uhr

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Der KSV Aalen (rot, zu sehen ist Maximilian Rettinger) gewann mit 32:2 gegen den AV Hardt.

Der KSV Aalen (rot, zu sehen ist Maximilian Rettinger) gewann mit 32:2 gegen den AV Hardt. © tim

In der Ulrich-Pfeifle-Halle lässt der KSV Aalen dem AV Hardt beim 32:2 Heimerfolg keine Chance. Das sagt Trainer Anton Nuding.

Aalen. Was für ein Heimauftakt für den KSV Aalen: Der Aufsteiger hat in der Ringer-Oberliga auch seinen zweiten Saisonkampf gewonnen – und dabei ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Beim 32:2 gegen den AV Hardt gingen neun der zehn Duelle an die Aalener. Besonders bemerkenswert: Acht der zehn eingesetzten Ringer stammen aus den eigenen Reihen.

Ein perfekter Start

Den perfekten Start in den Kampfabend erwischte Amin Aliyev. Im Freistil bis 57 Kilogramm fackelte der Aalener gegen Julian Messner nicht lange. Gerade einmal 38 Sekunden waren vergangen, als Aliyev seinen Gegner auf die Schultern zwang und die ersten vier Mannschaftspunkte einsammelte.Im Schwergewicht bis 130 Kilogramm folgte der erste Auftritt eines Neuzugangs. Zoltan Czako feierte gegen Malte Ziegler ein gelungenes Debüt im KSV-Trikot. Der junge Ungar bestimmte im griechisch-römischen Stil das Geschehen und siegte technisch überlegen. Damit stand es bereits 8:0.Auch im dritten Duell gab es vier Punkte für die Gastgeber. Robin Nuding traf bis 61 Kilogramm auf Felix Lupa. Weil der Hardter mit Übergewicht angetreten war, gingen die Mannschaftspunkte bereits vor dem Kampf nach Aalen. Im anschließend ausgetragenen Freundschaftskampf setzte sich Nuding ebenfalls vorzeitig durch.

Ein packender Kampf

Dann folgte einer der spektakulärsten Kämpfe des Abends. Jens Rettenmaier geriet im Freistil bis 98 Kilogramm gegen Dennis-Alin Lukacs zunächst in Rückstand, ließ sich davon aber überhaupt nicht beeindrucken. Der Aalener kämpfte sich zurück, drehte das Duell und gewann schließlich mit sage und schreibe 29:14 technisch überlegen.Spätestens jetzt war die Ulrich-Pfeifle-Halle auf Betriebstemperatur – und Valentin Friedel setzte noch einen drauf. Gerade einmal acht Sekunden benötigte er im Freistil bis 66 Kilogramm gegen Raffaele Fera für seinen Schultersieg.Nach der Pause änderte sich am Kräfteverhältnis nichts. Bogomir Eismont dominierte im griechisch-römischen Stil bis 86 Kilogramm Niklas Hermann nach Belieben und machte mit einem 17:0 den nächsten technisch überlegenen Sieg perfekt.

Sieg beim Debüt

Auch Bende Olasz fügte sich bei seinem Debüt nahtlos ein. Der zweite junge Ungar im Aalener Aufgebot setzte sich bis 71 Kilogramm gegen Dmytro Zlatkin mit 16:1 technisch überlegen durch. Erst im achten Duell des Abends musste der KSV Punkte abgeben. Yasin Soltayev unterlag Marcus Jan King bis 80 Kilogramm mit 4:8. Mehr als diese beiden Mannschaftspunkte sollte Hardt jedoch nicht bekommen.Musa Tajik brachte im Freistil bis 75A Kilogramm gegen Adrian Jauch einen ungefährdeten 12:0-Punktsieg nach Hause. Zum Abschluss wurde es noch einmal richtig eng. Maximilian Rettinger behielt gegen Julian Jens Helm die Nerven und entschied das griechisch-römische Duell der 75B-Kilogramm-Klasse mit 2:1 für sich.

Das sagt Trainer Anton Nuding

32:2 – deutlicher hätte die Botschaft des Aufsteigers kaum ausfallen können. „Ich bin überwältigt, wie die Mannschaft aufgetreten ist. Das Resultat spricht Bände, wir haben neun der zehn Duelle gewonnen“, sagte Trainer Anton Nuding, der vor allem von der Geschlossenheit seiner jungen Mannschaft schwärmte. Einen einzelnen Ringer wollte er deshalb gar nicht groß herausheben: „Das ist eine geschlossene Mannschaftsleistung. Zehn Gewichtsklassen, kein Schwachpunkt – einfach top.“

Nicht blenden lassen vom Erfolg

Vom 32:2 will sich Nuding dennoch nicht blenden lassen. „Wir schauen nach uns und verfolgen unsere Ziele“, sagte der Trainer. Zwei Kämpfe seien schließlich nur eine Momentaufnahme. Aber eine, die sich sehen lassen kann: „In Ebersbach war es schon richtig gut. Heute haben wir wahrscheinlich noch einmal einen draufgesetzt. Das nimmt uns keiner.“ Am kommenden Samstag (20 Uhr) steht für den KSV Aalen eine echte Bewährungsprobe an. Es geht zum Mitfavoriten KG Rems-Löwen.

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