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Lange offen, am Ende deutlich: KSV Aalen verliert in Korb

Дата публикации: 22-09-2026 14:10:00

Der KSV Aalen hält das Oberliga-Duell bei der neu gegründeten KG Rems-Löwen lange offen. Nach vier Kämpfen steht es 6:6, am Ende muss sich der KSV jedoch mit 6:23 geschlagen geben.

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Stand: 22.09.2026, 16:10 Uhr

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IIn einem packenden Duell verlor der KSV Aalen (blau, zu sehen ist Yasin Soltayev) bei der KG Rems-Löwen mit 6:23.

IIn einem packenden Duell verlor der KSV Aalen (blau, zu sehen ist Yasin Soltayev) bei der KG Rems-Löwen mit 6:23. © tim

Der KSV Aalen hält das Oberliga-Duell bei der neu gegründeten KG Rems-Löwen lange offen. Nach vier Kämpfen steht es 6:6, am Ende muss sich der KSV jedoch mit 6:23 geschlagen geben.

Korb. Die Saison in der Ringen-Oberliga ist noch sehr jung, doch am dritten Kampftag kam es bereits zu einem Aufeinandertreffen, auf das viele gespannt geblickt hatten. Die neu gegründete KG Rems-Löwen, gebildet aus den beiden Vereinen SV Fellbach und SC Korb, traf auf den KSV Aalen. In der sehr gut besuchten Ballspielhalle in Korb konnte der KSV lange auf Zählbares hoffen. Doch nach der Pause zog die KG davon und setzte sich letztlich deutlich mit 23:6 durch.Dabei sah es zunächst keineswegs nach einer klaren Angelegenheit aus. Im Gegenteil: Nach vier Kämpfen stand es 6:6. Erst danach setzten sich die Rems-Löwen Stück für Stück ab.

Ein starker Auftakt

Den Auftakt machte in der Klasse bis 57 Kilogramm im Freistil Amin Aliyev. Der Aalener legte einen starken Start hin und setzte sich gegen Ruben Calabor Negru technisch überlegen mit 17:2 durch. Nach 2:17 Minuten war der erste Kampf bereits beendet. Der KSV holte damit die ersten vier Mannschaftspunkte.Doch die Gastgeber antworteten umgehend. In der Klasse bis 130 Kilogramm griechisch-römisch musste sich Dennis Anton Nuding dem Rems-Löwen Roman Schatz mit 5:21 geschlagen geben. Schatz gewann nach 4:11 Minuten technisch überlegen – der Mannschaftskampf war wieder ausgeglichen.

KSV geht wieder in Führung

Anschließend sorgte Robin Simon Nuding für die erneute Aalener Führung. In der Gewichtsklasse bis 61 Kilogramm griechisch-römisch bezwang er Christos Papadopoulos mit 12:6. Der Punktsieg bedeutete zwei weitere Zähler für die Aalener. Damit stand es nach drei Kämpfen 6:4. Auch der vierte Kampf blieb zunächst eng: In der Klasse bis 98 Kilogramm Freistil setzte sich Giorgi Romelashvili gegen Jens Josef Rettenmaier mit 9:4 Punkten durch. Nach vier Kämpfen war beim Stand von 6:6 wieder alles offen.

Hochdramatisch war das letzte Aufeinandertreffen vor der Pause. Valentin Friedel traf auf Enrico Baumgärtner. In der Klasse bis 66 Kilogramm Freistil legte Friedel furios los und hatte nach knapp zwei Minuten bereits 13 Punkte auf der Habenseite. Lediglich zwei Punkte fehlten ihm noch zum technischen Überlegenheitssieg. Doch beim Aalener ließen die Kräfte nach. Baumgärtner drehte den Kampf zu seinen Gunsten und setzte sich mit 28:13 durch. Vier weitere Punkte wanderten auf das Konto der KG.

In der Klasse bis 86 Kilogramm griechisch-römisch legte Alexej Nagornyi nach. Gegen Bogomir Eismont setzte er sich in einem Punktsieg mit 7:1 durch. Auch Gocha Meladze ließ anschließend in der Klasse bis 71 Kilogramm griechisch-römisch nichts anbrennen: Gegen Noah Honold gewann der Rems-Löwe technisch überlegen mit 16:0. Nach 3:29 Minuten war auch dieser Kampf beendet.

Für den KSV wurde die Aufholjagd nun immer schwieriger. In der Klasse bis 80 Kilogramm Freistil unterlag Yasin Soltayey Elias Kunz mit 0:2. Kunz holte seinen Sieg nach sechs Minuten mit einem 6:0-Punktsieg.Auch die beiden abschließenden 75-Kilogramm-Kämpfe gingen an die Gastgeber. Im Freistil (75A) gewann Angelo Baumgärtner gegen Musa Tajik mit 3:0 Mannschaftspunkten. Nach sechs Minuten stand ein 11:3-Punktsieg zu Buche. Den Schlusspunkt setzte im griechisch-römischen Stil Kyriakos Papadopoulos, der Maximilian Rettinger mit 8:4 bezwang und die letzten beiden Mannschaftspunkte holte. 

Das sagen die Trainer

Damit stand nach zehn Kämpfen das klare 23:6 für die KG Rems-Löwen auf der Anzeigetafel. „Das Ergebnis ist sehr hoch ausgefallen. Jeder, der die Kämpfe aber erlebt hat, weiß, dass es deutlich enger war. Dass es hier nicht einfach wird, war für uns klar. Dennoch sind wir sehr stolz auf die gezeigte Leistung. Jeder hat gesehen, was für Potenzial in unseren Jungs steckt“, so Trainer Julian Meyer. Anton Nuding ergänzte, dass der KSV die KG in der ersten Hälfte unter Druck gesetzt habe. „Dann haben sie in der zweiten Hälfte nochmals kommen müssen.“ Die Routine, Erfahrung und Cleverness hätten sich letztlich durchgesetzt.Nun steht eine kurze Pause an, ehe es am 2. Oktober in Röhlingen zum Ostalb-Derby kommt.

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