Bayer Leverkusen hat zum ersten Mal seit mehr als vier Wochen wieder ein Spiel verloren. Bei der 0:1-Auswärtspleite gegen den 1. FC Union Berlin fehlt dem Team von Trainer Kasper Hjulmand die Durchschlagskraft, zudem patzt Robert Andrich.
21.02.2026 · 17:27 Uhr
Union Berlin - Bayer 04: die Werkself nach Noten
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Berlin · Bayer Leverkusen hat zum ersten Mal seit mehr als vier Wochen wieder ein Spiel verloren. Bei der 0:1-Auswärtspleite gegen den 1. FC Union Berlin fehlt dem Team von Trainer Kasper Hjulmand die Durchschlagskraft, zudem patzt Robert Andrich.
Zwischen den beiden wichtigen Play-off-Spielen in der Champions League gegen Olympiakos Piräus stand für die Werkself am Samstagnachmittag Alltag in der Bundesliga an. Das Team von Trainer Kasper Hjulmand war zu Gast beim zuvor seit sieben Partien sieglosen 1. FC Union Berlin. In den vergangenen Wochen hatten es die Rheinländer häufiger mit Mannschaften im Formtief zu tun. Doch die Erfahrungen aus diesen Spielen zahlten sich dieses Mal nicht aus. Bayer verlor erstmals nach zuvor sieben Partien ohne Niederlage, Union freute sich über einen 1:0 (1:0)-Erfolg.
Nach dem verdienten 2:0 im Hinspiel in Piräus am Mittwoch und vor dem Rückspiel am Dienstag (21 Uhr) in der BayArena tauschte Hjulmand für die Partie in Berlin seine halbe Mannschaft aus. Anstelle von Jarell Quansah, Exequiel Palacios, Lucas Vazquez, Ernest Poku und Patrik Schick begannen Loic Badé, Ezequiel Fernández, Arthur, Malik Tillman und Christian Kofane.
Die erste Aktion vor dem gegnerischen Tor hatte Union. Nach einer Hereingabe von Derrick Köhn setzte Leverkusens Kapitän Robert Andrich noch entscheidend dazwischen, sodass Union-Stürmer Andrej Ilic nicht mehr an den Ball kam (2.). Nach den Anfangsminuten übernahm Bayer dann die Spielkontrolle, fand gegen kompakt verteidigende Berliner aber kaum ein Durchkommen. Zudem fehlte es dem Leverkusener Spiel an Präzision.
Auch die Köpenicker lieferten kein Offensivfeuerwerk, waren dafür aber sehr effizient. Andrich war bereits vor Rani Khedira am Ball, doch der Deutsch-Tunesier setzte sich entscheidend durch und hob den Ball über den verdutzten Janis Blaswich im Tor der Leverkusener hinweg zur 1:0-Führung (28.). Ein Geschenk des Leverkusener Kapitäns, der wohl darauf spekuliert hatte, dass sein Keeper den Ball aufnehmen würde. Da Bayer offensiv auch nach dem Gegentreffer kaum etwas zustande kam, blieb es bei der Pausenführung für Union.
Beide Trainer verzichteten in der Halbzeit auf Veränderungen, Union hatte allerdings schon in der Anfangsviertelstunde den am Knie verletzten Janik Haberer ersetzen müssen. Das Team von Coach Steffen Baumgart konzentrierte sich fortan noch mehr auf die Defensive, Leverkusen rannte an, schaffte es aber weiterhin nicht, sich klare Torchancen herauszuspielen. Hjulmand wechselte noch einmal durch, doch das Berliner Abwehrbollwerk hielt dem Druck der Gäste stand. Ein Kopfball von Schick landete in der Nachspielzeit auf dem Tornetz.
Somit bleibt es in dieser Saison dabei: Liegt die Werkself zur Pause zurück, verliert sie auch. In Berlin passierte das den Leverkusenern zum bereits sechsten Mal.
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