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Netflix-Star Steiner jetzt Motorrad-Boss - Was Deutschland für ein Formel-1-Comeback fehlt

Дата публикации: 08-07-2026 15:33:05

Günther Steiner zählt seit Jahren zu den bekannten Gesichtern der Formel 1.

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Netflix-Star Steiner jetzt Motorrad-Boss: Was Deutschland für ein Formel-1-Comeback fehlt

Günther Steiner (61) ist seit dieser Saison CEO des Tech3-Teams in der MotoGP

08.07.2026 - 17:33 Uhr

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Er zählt seit Jahren zu den bekannten Gesichtern der Formel 1. Die MotoGP ist für Günther Steiner (61) dagegen Neuland. Der Grand Prix am Sonntag (14 Uhr) auf dem Sachsenring ist erst sein elftes WM-Rennen.

Der frühere Haas-Teamchef, der durch seine deutlichen Worte in der Serie „Drive to Survive“ zum Netflix-Star wurde, ist seit dieser Saison Miteigentümer des Tech3-Rennstalls.

Steiner vor Motorsport-Premiere

Steiner zu BILD: „Es war bisher eine tolle Erfahrung. Die MotoGP ist ein großartiger Sport, ich lerne jeden Tag dazu. Wer die Rennen verfolgt, sieht: Es ist fast immer Spannung drin. Genau das wollen die Fans.“

Seit 1998 gastiert die Motorrad-WM auf dem Sachsenring

Trotz seiner langen Motorsport-Karriere erlebt der Südtiroler am Wochenende eine Premiere: Beim Deutschland-Rennen am Sachsenring war er zuvor nämlich noch nie. „Mir wurde aber erzählt, dass die Atmosphäre außergewöhnlich sein soll und immer unglaublich viele Fans kommen.“

Die MotoGP gastiert seit 1998 ununterbrochen auf der Kultrennstrecke des Ostens – nur im Corona-Jahr 2020 nicht. Auf ein Formel-1-Rennen wartet Deutschland dagegen seit sechs Jahren (Nürburgring 2020).

Was müsste passieren, damit Deutschland wieder ein Formel-1-Rennen bekommt? Steiner: „Industrie und Politik müssten gemeinsam dahinterstehen. Ein Grand Prix kostet viel Geld. Aber wenn man ihn professionell organisiert, kann man damit auch Geld verdienen. Man braucht Menschen mit Begeisterung, die das Projekt wirklich vorantreiben. Im Moment sehe ich allerdings niemanden, der diese Verantwortung übernehmen will.“

Die Formel 1, also nie wieder in Deutschland? Nicht unbedingt. „Die Politik müsste das Projekt unterstützen, genauso wie die deutsche Autoindustrie. Für Unternehmen wie Mercedes oder Audi wären solche Summen durchaus darstellbar“, macht Steiner Hoffnung.

Im Oktober 2020 gastierte die Formel 1 zum letzten Mal auf dem Nürburgring

Er betont aber auch: „Das eigentliche Problem ist, dass viele sofort Diskussionen über Motorsport, Umwelt oder andere Themen fürchten. Es fehlt jemand, der einfach sagt: ‚Wir machen das jetzt.‘“

So wie der ADAC bei der MotoGP...

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