Im Clemens-Sels-Museum in Neuss gibt es Führungen zu Römern, Landschaft und Naturkunst. Vor und nach der Schützenfestpause warten besondere Termine. Welcher passt?
Das Clemens-Sels-Museum bleibt zum Neusser Bürger-Schützenfestes von Sonntag, 30. August, bis einschließlich Dienstag, 1. September, geschlossen.
Foto: Helga BittnerNeuss · Im Clemens-Sels-Museum in Neuss gibt es Führungen zu Römern, Landschaft und Naturkunst. Vor und nach der Schützenfestpause warten besondere Termine. Welcher passt?
(ubg) Wer den Monat mit einer Museumsführung ausklingen lassen möchte, hat vor der Schützenfestpause im Clemens-Sels-Museum noch zwei Gelegenheiten dazu. Rund um den Kunstgenuss geht es etwa am Donnerstag, 27. August. Um 18 können Kunstinteressierte sich auf eine Reise in das antike Neuss begeben. Nach einer Entdeckungstour durch die Römische Sammlung bietet sich bei einem Glas Wein die Gelegenheit zum Austausch. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro, inklusive Eintritt und Führung. Um Anmeldung wird gebeten.
Die Ausstellung „Novaesium“ kann jedoch nicht nur mit anschließender Weinverkostung erkundet werden. Am Sonntag, 23. August, 15 Uhr, wird eine öffentliche Führung in die römische Sammlung angeboten. Die Teilnahme kostet 4 Euro.
Nach der Schützenfestpause geht es dann am 6. September ab 11.30 Uhr weiter: Diesmal führt die öffentliche Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Umwelt.Landschaft.Freiheit“. Die Schau zeigt, wie sich die Landschaft am Niederrhein im Laufe der Jahre verändert hat. Im Fokus steht der Einfluss des Menschen auf seine Umwelt und wie er durch seine Lebensweise – sei es durch Acker oder Städtebau – die Natur geprägt hat. „Neuss steht in unserer Ausstellung exemplarisch für den Niederrhein“, sagt Kurator Carl Pause. Denn auch dort hat sich die Natur massiv verändert.
Kunst und Kuchen gibt es dann am Mittwoch, 9. September, im Clemens-Sels-Museum. Um 14.30 Uhr führt die Museumsdirektorin Uta Husmeier-Schirlitz die Besucher durch die Studioausstellung. Sie zeigt Werke der 1952 in Neuss geborenen und 2023 als Cityartists ausgezeichneten Künstlerin Angelika March-Rintelen. In ihren Arbeiten geht es um das bewusste Bewahren von höchst fragilen und vergänglichen Dingen aus der Natur. Dafür nutzt die Meisterschülerin von Timm Ulrichs und studierte Biologin die Papierschneiderei wie die Pflanzenpräparation, um Zeugnisse für die Erinnerung zu schaffen.