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+++ Iran-Krieg +++: Flugzeugträger „USS George Washington“ im Nahen Osten eingetroffen

Дата публикации: 20-08-2026 17:49:00

US-Finanzminister Bessent fordert Verbündete zu Entscheidung auf – für oder gegen USA +++ Deutschland und andere verurteilen israelische Siedlungspläne +++ Der Newsblog.

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Iran-Krieg: Flugzeugträger „USS George Washington“ im Nahen Osten eingetroffen Live-Blog US-Finanzminister Bessent fordert Verbündete zu Entscheidung auf – für oder gegen USA +++ Deutschland und andere verurteilen israelische Siedlungspläne +++ Der Newsblog.

Soldaten der US Navy auf dem Flugzeugträger „USS George Washington“, der am Donnerstag im Iran angekommen ist. Foto: via REUTERS

Deutschland und andere Länder verurteilen Israels „E1“-Wohnbauprojekt

Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien verurteilen die Pläne Israels, Ausschreibungen für das Wohnbauprojekt „E1“ im besetzten Westjordanland zu veröffentlichen. Die Entscheidung sei inakzeptabel, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Regierungschefs der vier Länder. Durch das Siedlungsprojekt rücke nicht nur eine Friedenslösung in weitere Ferne; auch Israels internationales Ansehen werde weiter beschädigt.

Hunderttausende Israelis haben sich inmitten von Millionen Palästinensern auf dem Gebiet niedergelassen, das Israel im Krieg von 1967 erobert hatte. Nahezu alle Länder und eine Reihe von UN-Gremien betrachten solche Siedlungen als Verstoß gegen das Völkerrecht. Israel weist das zurück.

Bessent zu Iran-Krieg: Verbündete müssen sich entscheiden - für oder gegen uns

Nach dem angekündigten „Wirtschaftskrieg“ gegen den Iran erhöht die US-Regierung den Druck auf ihre Verbündeten, daran mitzuwirken. „Es ist an der Zeit, dass unsere Verbündeten und der Rest der Welt eine Entscheidung treffen“, sagte US-Finanzminister Scott Bessent dem Sender CNBC. „Entweder bist du auf unserer Seite oder gegen uns.“ US-Präsident Donald Trump hatte zuvor angekündigt, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran drastisch erhöhen zu wollen. 

Bessent teilte nun mit, am Montag auf einer Pressekonferenz über das Vorhaben zu informieren. Bessent trat dabei auch dem Argument entgegen, mit wirtschaftlichem Druck sei gegen den Iran nichts zu bewirken. „Wir haben die Seeblockade, und wir werden die härtesten Sanktionen der Geschichte verhängen“, sagte er. Unter diesem Druck werde die Führung im Iran zusammenbrechen.

„USS George Washington“ im Nahen Osten eingetroffen

Der US-Flugzeugträger „USS George Washington“ ist im Nahen Osten eingetroffen. Das teilte das US-Militär am Donnerstag mit. Er löst die „USS Abraham Lincoln“ ab, bei der sich nach monatelangem Dauereinsatz Berichte über Versorgungsprobleme und psychische Belastungen der Besatzung gehäuft hatten. Die „USS George Washington“ hatte zuvor im vietnamesischen Hafen Da Nang geankert.

Abgeordnete der Demokratischen Partei fordern wegen der Bedingungen an Bord der „Lincoln“ Aufklärung vom Pentagon. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat Berichte über Missstände zurückgewiesen. Die Lage an Bord sei „vollständig falsch dargestellt“ worden, sagte er.

Iran weist Trumps Drohung mit Wirtschaftskrieg zurück: USA bedrohen ganze Welt

Der Iran hat die jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit einem Wirtschaftskrieg scharf zurückgewiesen. Das sei ein Versuch, von innenpolitischen Problemen in den USA abzulenken, teilte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am Donnerstag mit. „Amerikas Wirtschaftsterrorismus bedroht die Weltwirtschaft und die nationale Souveränität von Ländern auf der ganzen Welt.“ Der Iran sei offen für einen Dialog mit den USA, verwechsle Verhandlungen jedoch nicht mit einer Kapitulation, fügte Mohammad Mochber, ein Berater des geistlichen Oberhaupts des Landes, hinzu. 

Militärischer Druck und Sanktionen würden die Entschlossenheit des Iran nicht brechen.    Trump hatte am Mittwoch in den sozialen Medien mit einem „Wirtschaftskrieg und einer Isolierung in noch nie dagewesenem Ausmaß“ gedroht. Dies richte sich an Länder, die dem Iran „in irgendeiner Weise eine Rettungsleine“ zuwerfen. Dann müssten sie selbst mit „enormen wirtschaftlichen Konsequenzen“ rechnen.

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Irans Außenminister Abbas Araghtschi spricht Ende Juni während einer Pressekonferenz im Außenministerium in irakischen Bagdad (Archivbild). Hadi Mizban/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

US-Militär soll geheimen Korridor für Öltransporte eingerichtet haben

Das US-Militär soll einen bislang nicht öffentlich bekannten Schifffahrtskorridor durch die Straße von Hormus eingerichtet haben. Das 

berichtet das US-Nachrichtenportal „Axios“

 am Donnerstag unter Berufung auf zwei US‑Beamte. Über die südliche Route entlang der Küste Omans fahren demnach seit mehreren Wochen jede Nacht 15 bis 20 Tanker in den Persischen Golf hinein und wieder hinaus. Auf diesem Weg würden inzwischen rund zehn Millionen Barrel Öl pro Tag abtransportiert – etwa die Hälfte des Vorkriegsvolumens. 

Die Operation beschränkt sich laut „Axios“ nicht auf den Geleitschutz beladener Tanker. Das US-Militär koordiniert auch die Einfahrt leerer Schiffe aus dem Arabischen Meer, damit diese in den Häfen der Golfstaaten weiteres Öl aufnehmen können. Eine Einsatzgruppe vom Army-Hauptquartier in Fort Bragg erstelle dafür tägliche Fahrpläne und bündele die Schiffe in festgelegten Zeitfenstern. US-Kampfjets schützen den Korridor vor iranischen Drohnen und Marschflugkörpern, berichtet Axios.

Analysten halten die US-Angaben allerdings für überhöht. Berichte auf Basis von Satelliten- und Schiffsdaten halten eine Größenordnung von fünf Millionen Barrel pro Tag für realistischer. Dass es nach wie vor Öltransporte gibt, sei zudem seit Wochen bekannt, schreibt etwa der auf das Tracking von Öltankern spezialisierte Dienst „Tanker Trackers“ auf X.

Blockade der Straße von Hormus hält an – Kaum Schiffsverkehr

Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus bleibt wegen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran stark eingeschränkt. Am Mittwoch durchfahren Daten des Anbieters Kpler zufolge lediglich neun Rohstoff-Frachter die Meerenge, eine unveränderte Zahl zum Vortag. Während US-Präsident Donald Trump erklärt, die Meerenge sei offen, bezeichnet der Iran sie als geschlossen. Auch in der Meerenge Bab el-Mandeb am Roten Meer verlangsamt sich der Verkehr. Dort werden 27 Frachter gezählt nach 32 am Vortag.

Großbritannien verurteilt israelische Siedlungspläne

Großbritannien hat die israelische Ausschreibung für das umstrittene Siedlungsprojekt E1 scharf verurteilt. Der britische Außenminister Ed Miliband bestellte deswegen am Mittwoch den Geschäftsträger des Landes ein. Das Projekt würde Land durchschneiden, das die Palästinenser für einen eigenen Staat beanspruchen. Zudem habe er dem israelischen Außenminister Gideon Sa'ar deutlich gemacht, dass die israelische Regierung die E1-Pläne sofort stoppen, die Ausschreibung zurückziehen und jeglichen Siedlungsausbau einstellen müsse, sagte Miliband.

Trump droht Iran mit „Wirtschaftskrieg“

Vor dem Hintergrund fehlender Erfolge bei den Verhandlungen mit Teheran hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit einem beispiellosen „Wirtschaftskrieg“ gedroht. Auch müsse jedes Land samt seiner Finanzinstitutionen, Unternehmen, Flughäfen und Regierungsbehörden bei einer Unterstützung des Irans mit „GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen“ rechnen, verkündete er auf seiner Plattform Truth Social. Es brauche die Hilfe aller Verbündeten der USA, um die vom Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen.


Noch keine Festlegung auf Sanktionen gegen Israel-Minister

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat die Äußerungen des israelischen Ministers Itamar Ben-Gvir zu gezielten Tötungen von Palästinensern in Gaza scharf kritisiert. Bei der Frage nach möglichen Sanktionen legt er sich aber noch nicht fest. „Die Äußerungen von Herrn Ben-Gvir sind unsäglich und völlig inakzeptabel“, sagte der CDU-Politiker bei einem Schweiz-Besuch in der Hauptstadt Bern. Über die Konsequenzen dieser „menschenverachtenden Ausfälle“ werde man nun innerhalb der Europäischen Union beraten, fügte er hinzu. „Deutschland wird sich daran beteiligen.“ 

Der rechtsextreme Polizeiminister Ben-Gvir hatte unter anderem gesagt: „Ich denke, dass man gezielte Tötungen in Gaza ausführen sollte, jede Nacht 30, 40 (Menschen) entfernen.“ Er beziehe sich dabei nicht nur auf militante Palästinenser, die eine unmittelbare Gefahr darstellten.

Sanitäter in Gaza: Neun Tote bei israelischem Luftangriff auf Polizeiwache

Bei einem israelischen Luftangriff auf eine Polizeiwache im Gazastreifen werden Sanitätern zufolge neun Palästinenser getötet. Unter den Opfern des Angriffs auf die Zentrale der Stadtpolizei befinden sich mehrere teils hochrangige Beamte, wie das von der Hamas geführte Innenministerium und Polizeikreise mitteilen. Zudem werden 15 Menschen verletzt. Bei einem weiteren Luftangriff im Flüchtlingslager Nuseirat im Zentrum des Gazastreifens kommt ein Palästinenser ums Leben. Das israelische Militär erklärt dazu, dieser Einsatz habe einem Hamas-Kämpfer gegolten. Zu dem Vorfall in der Polizeistation äußert sich das Militär zunächst nicht.

Kanzler kritisiert Israels Polizeiminister und Siedlungsbau scharf

Bundeskanzler Friedrich Merz hat den israelischen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir sowie die israelischen Pläne für weiteren Siedlungsbau in den besetzten palästinensischen Gebieten scharf kritisiert. Die „menschenverachtenden, völkerrechtswidrigen Appelle“ von Ben-Gvir seien für den Kanzler nicht hinnehmbar, sagte ein Regierungssprecher am Mittwoch. 

Zugleich deutete er an, dass Deutschland trotz der Solidarität mit Israel EU-Sanktionen gegen einzelne Mitglieder der israelischen Regierung mittragen könnte. Er verwies darauf, dass der EU-Rat entschieden habe, gezielte Maßnahmen gegen radikale Politiker vorzubereiten, die zur Verletzung der Menschenwürde und des Völkerrechts aufriefen. 

Heftige Kritik gab es auch daran, dass die israelische Regierung den Bau von 1000 Wohneinheiten im sogenannten E1-Gebiet im Westjordanland ausgeschrieben habe. Der Bundeskanzler beobachte dies „mit großer Sorge“, sagte der Sprecher. Er habe Ministerpräsident Benjamin Netanjahu immer wieder in vertraulichen Gesprächen vor dieser Politik gewarnt. 

Es darf keine weiteren Annexionsschritte im Westjordanland geben, keine formellen, aber auch keine politischen, baulichen oder sonstigen Maßnahmen, die in ihrer Wirkung immer offensichtlicher auf eine Annexion hinauslaufen. Die Umsetzung des Siedlungsprojekts E1 würde das Westjordanland faktisch in zwei Hälften teilen, von Ostjerusalem abschneiden und somit eine Staatenlösung unmöglich machen. Regierungssprecher und ein Sprecher des Auswärtigen Amtes

Israelisches Militär leitet Ermittlungen zu Toten in Gaza ein

Das israelische Militär leitet interne strafrechtliche Ermittlungen zum Tod eines palästinensischen Mädchens im Januar 2024 sowie von 15 Rettungskräften im März 2025 ein. Dies teilt die Armee mit. Die Entscheidung folgt auf Prüfungen von insgesamt fünf Vorfällen, bei denen Palästinenser ums Leben kamen. Im Fall der sieben getöteten Mitarbeiter der Hilfsorganisation World Central Kitchen im April 2024 sieht das Militär dagegen keinen hinreichenden Verdacht auf ein strafbares Fehlverhalten. Ein Ermittlungsverfahren sei hier nicht gerechtfertigt.

Israelischer Angriff in Syrien heizt Streit mit Türkei an

Nach einem mutmaßlich israelischen Luftschlag auf einen Militärflugplatz im Nordwesten Syriens nehmen die Spannungen zwischen Israel und der Türkei zu. Ankara wies Aussagen des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu entschieden zurück, wonach die Türkei die Stationierung von Truppen in der Region plane. Das türkische Präsidialamt warf Netanjahu vor, vor den Wahlen in seinem Land eine expansionistische und destabilisierende Politik in der Region zu betreiben. 

Eurowings fliegt wieder nach Dubai

Nach fast acht Monaten kriegsbedingter Pause will die Fluggesellschaft Eurowings wieder in das arabische Emirat Dubai fliegen. Die Verbindungen waren nach dem gemeinsamen Angriff von USA und Israel auf den Iran Ende Februar 2026 gekappt worden. Die Iraner hatten in dem Konflikt auch Ziele in den Emiraten beschossen. 

Ausschreibung für umstrittenes israelisches Siedlungsprojekt

Israels Bauministerium hat eine Ausschreibung für den Bau von mehr als 1200 Wohneinheiten für ein höchst umstrittenes Siedlungsprojekt im Westjordanland veröffentlicht. Konkret geht es um das sogenannte E1-Gebiet zwischen Ost-Jerusalem und der Siedlung Maale Adumim. Das Gebiet gilt als einer der sensibelsten Punkte im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Eine Bebauung dort würde das Westjordanland faktisch in einen nördlichen und einen südlichen Teil aufspalten. 

Damit würde die Schaffung eines zusammenhängenden Territoriums für einen künftigen palästinensischen Staat erschwert oder gar unmöglich gemacht. Deswegen stoßen die Baupläne international auf besonders starke Kritik. Unter internationalem Druck hatte Israel die Pläne für E1 in der Vergangenheit immer wieder verschoben. 

Insgesamt sollen nach Willen der rechten Regierung in Israel rund 3400 Wohneinheiten dort gebaut werden. Bis zum 19. Oktober läuft nun die Ausschreibung für den Bau der ersten 1234 Wohneinheiten – gut eine Woche später, am 27. Oktober, wird in Israel ein neues Parlament gewählt.

Iran erwägt offenbar Angriffe auf US-Militärziele in Europa

Im Fokus stehen demnach der bulgarische Luftwaffenstützpunkt Bezmer, den Washington seit einem Monat als Betankungsbasis nutzt, sowie Zypern, wo im März bereits eine Drohne den britischen Stützpunkt Akrotiri traf. Zusätzlich haben iranische Streitkräfte laut den Insidern Angriffe auf Unterseeglasfaserkabel in der Straße von Hormus geprüft.

Ölpreis steigt über 90 Dollar

Das Ausbleiben diplomatischer Fortschritte im Iran-Krieg treibt den Preis für die Nordsee-Ölsorte Brent am Mittwoch wieder deutlich über 90 US-Dollar je Barrel. Ein Barrel (159 Liter) kostet am Morgen mit 91,57 Dollar rund 0,6 Prozent mehr. Auch das Schieferöl WTI verteuert sich um 0,7 Prozent auf 84,65 Dollar.

Iran dementiert Angriff auf Vereinigte Arabische Emirate

Der Iran dementiert Angaben über einen iranischen Raketenangriff am Dienstagabend (Ortszeit) auf die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Aussagen seien „völlig unbegründet“, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete.

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Arabischen Emirate waren zwei aus dem Iran in Richtung des Landes abgefeuerte ballistische Raketen abgefangen worden. In der Folge gab das emiratische Außenministerium bekannt, alle Handelsbeziehungen und Finanztransaktionen mit dem Iran bis auf weiteres auszusetzen.

Reeder meiden Straße von Hormus: Schiffsverkehr verlangsamt

Der Schiffsverkehr in der für den Ölhandel wichtigen Straße von Hormus verlangsamt sich. Grund ist die Unsicherheit über die Sicherheitslage nach der Blockade im Zuge des Iran-Konflikts. Daten des Analysehauses Kpler zufolge durchquerten am Dienstag sechs Rohstoff-Frachter die Meerenge, verglichen mit neun am Vortag und einem Zehn-Tage-Schnitt von elf. Die meisten Reeder meiden die Wasserstraße demnach wegen fehlender klarer Signale über ihre Wiedereröffnung. 

US-Präsident Donald Trump hatte am Dienstag erklärt, die Straße von Hormus sei offen, was im Widerspruch zu iranischen Angaben steht. Vor dem Konflikt wurde ein Fünftel der weltweiten Lieferungen von Rohöl und Flüssigerdgas über die Route abgewickelt.

VAE stoppen nach Raketenbeschuss aus dem Iran Handel mit Teheran

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) setzen infolge des Beschusses mit zwei ballistischen Raketen aus dem Iran den gesamten Handel mit dem Nachbarland aus. Die Raketen hätten auf den Schiffsverkehr gezielt, teilte das Verteidigungsministerium mit. Beide seien ins Meer gefallen. Der Iran weist die Darstellung als „haltlos“ zurück. Der Vorfall ereignet sich nach dem ergebnislosen Ablauf einer Frist für Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran. Das Innenministerium der VAE hatte die Bevölkerung zunächst per Telefon vor einer Raketengefahr gewarnt, die Lage aber später als sicher bezeichnet.

Frankreich weist zwei iranische Diplomaten aus

Frankreich wirft dem Iran einen Übergriff auf zwei französische Diplomaten vor und weist als Reaktion darauf zwei Botschaftsmitarbeiter der Islamischen Republik aus. Die Diplomaten seien zu unerwünschten Personen erklärt worden, teilte das französische Außenministerium mit. In den kommenden Tagen sollen sie Frankreich verlassen, wie Frankreichs Chefdiplomat Jean-Noël Barrot schrieb. 

Barrot hatte vor rund einem Monat bekanntgemacht, dass zwei französische Diplomaten über mehrere Stunden von den iranischen Sicherheitskräften festgehalten worden seien. Einer von ihnen sei demnach auch belästigt worden. Außenminister Barrot sprach von einer „extrem schlimmen Einschüchterungsaktion“, die gegen die diplomatische Immunität verstoße.

Vereinigte Arabische Emirate melden Raketenangriff aus dem Iran

Erstmals seit Wochen sind nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate wieder Raketen aus dem Iran in Richtung des Golfstaats abgefeuert worden. Zwei ballistische Raketen seien am Dienstag aus dem Iran gestartet worden, teilte das Verteidigungsministerium mit. Eine sei innerhalb der Hoheitsgewässer der Emirate ins Wasser gestürzt, die andere außerhalb. Schäden oder Verletzte wurden nicht gemeldet. 

Zunächst war unklar, ob die Raketen von der Luftabwehr abgeschossen worden waren oder von selbst ins Wasser stürzten. Aus dem Iran gab es zunächst keine Stellungnahme. In den Wochen nach Beginn des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran am 28. Februar waren die Vereinigten Arabischen Emirate wiederholt Ziel iranischer Raketen und Drohnen geworden. Der nun gemeldete Angriff war der erste seit mehreren Wochen.

Libanon liefert Assad-General nach Syrien aus

Nach dem Todesurteil gegen Syriens Langzeitmachthaber Baschar al-Assad vergangene Woche droht auch einem seiner früheren Generäle ein Prozess in seiner Heimat. Die libanesische Justiz habe einer Auslieferung von Generalmajor Adel Issa an sein Heimatland zugestimmt, erfuhr die Nachrichtenagentur AP aus Justizkreisen. Issa wurde demnach am Dienstagnachmittag Richtung Grenze gebracht, wo er den syrischen Behörden übergeben werden sollte. 

Eine offizielle Stellungnahme lag zunächst nicht vor. Welche Verbrechen Issa konkret vorgeworfen werden, wurde nicht mitgeteilt. Er habe aber bei einem Gerichtstermin vergangene Woche alle Vorwürfe zurückgewiesen, sagten zwei libanesische Justizbeamte der AP.

Trump: Keine Gespräche mit Iran

Die USA führen US-Präsident Donald Trump zufolge derzeit keine Gespräche mit dem Iran. Es seien auch keine Unterredungen geplant, teilt Trump auf der Plattform Truth Social mit. Die Seeblockade bleibe in vollem Umfang in Kraft. Die Straße von Hormus sei offen und in Betrieb.

Israelische Soldaten markieren Palästinenser bei Verhör mit Nummern

Israels Armee hat Berichte bestätigt, wonach israelische Sicherheitskräfte Palästinenser während Befragungen im Westjordanland mit Nummern markiert haben. Die israelische Zeitung „Haaretz“ hatte zuvor gemeldet, Soldaten hätten den Betroffenen in Kabatija in der Nähe der Stadt Dschenin bei einem Einsatz am Montag mit Markern Nummern auf ihre Gesichter und Körper geschrieben.

In mehreren israelischen sowie sozialen Medien wurden auch Aufnahmen veröffentlicht, die einen betroffenen Palästinenser zeigen sollen, auf dessen Stirn die Zahl 44 steht. Der oppositionelle arabische Abgeordnete Ahmed Tibi schrieb auf X, so sehe Entmenschlichung aus. „Ein Bild, das an dunkle Zeiten erinnert und jeden Menschen erschüttern sollte.“

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