Immer wieder werde Trump-Biograf Michael Wolff danach gefragt, ob der US-Präsident Windeln trage und streng rieche. In einem Podcast lieferte der Enthüllungsautor nun seine Einschätzung zu diesen wilden Spekulationen.
Riecht Donald Trump streng oder trägt er aufgrund von Inkontinenz sogar Erwachsenenwindeln? Der US-Präsident wurde schon häufiger mit solchen wilden Gerüchten zu seinem körperlichen Zustand konfrontiert. Doch was ist wirklich dran an diesen Spekulationen? Nun hat sich Enthüllungsautor Michael Wolff zu diesem Thema geäußert.
Trägt Donald Trump Windeln? Biograf spricht über GerüchteDer Trump-Biograf, der mehrere kritische Bücher über den US-Präsidenten verfasste, verriet im "Daily Beast"-Podcast "Inside Trump's Head", dass er ständig danach gefragt werde, ob der Republikaner Windeln trage. Was ihn dabei immer wieder verblüffe, sei die selbstverständliche Annahme der Fragenden, dass ausgerechnet er darüber Bescheid wissen müsste. "Das bringt mich jedes Mal aus dem Konzept", räumte er ein.
Zusätzlich befeuert wurde das Gerücht am vergangenen Wochenende, als Trumps 35-jährige Assistentin Natalie Harp mehrfach mit einer mysteriösen roten Tasche fotografiert wurde – online mutmaßten Nutzer prompt, es handle sich um eine Windeltasche.
Wolff stellte jedoch unmissverständlich klar: "Es gibt keinerlei Grundlage, das zu glauben. Es gibt keine Beweise dafür." Gleichwohl könne er nachvollziehen, weshalb solche Spekulationen bei einem "dreihundert Pfund schweren Mann" mit fragwürdigen Ernährungsgewohnheiten aufkämen.
Keine Beweise für strengen Körpergeruch des US-Präsidenten laut Michael WolffEs komme außerdem immer die Nachfrage: "Wenn man in der Nähe von Donald Trump ist – gibt es da einen Geruch?"Dies werde ebenfalls stets mit aufrichtigem Interesse gefragt, nicht etwa spöttisch."Alle scheinen irgendwie zu glauben, dass es wahr ist", so Wolff gegenüber Co-Moderatorin Joanna Coles.Bei seinen letzten Begegnungen mit Trump während des Wahlkampfs 2024 habe er nichts dergleichen bemerkt. Allerdings schränkte Wolff ein, dass seither knapp zwei Jahre vergangen seien: "Ich weiß nicht, was passiert ist und was in zwei Jahren passiert sein könnte."
Weißes Haus wirft Enthüllungsautor "Trump Derangement Syndrom" vorObwohl Wolff Trump dieses Mal sogar in gewisser Weise in Schutz nahm, reagierte das Weiße Haus in gewohnt deftiger Manier auf die Aussagen des Autors. Kommunikationsdirektor Steven Cheung bezeichnete ihn gegenüber dem "Daily Beast" als "verlogenen Drecksack" und "Betrüger", der regelmäßig Geschichten erfinde, die seiner "kranken und verdrehten Fantasie" entsprängen – ermöglicht durch einen "schweren und lähmenden Fall von Trump-Derangement-Syndrom, der sein erbsengroßes Gehirn zerfressen hat."
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