Nach KI-Ausbrüchen bei OpenAI und Anthropic wächst in Washington der Druck auf Donald Trump. Kritiker aus beiden Lagern werfen ihm zu große Nähe zum Tech-Sektor vor.
Nach KI-Ausbrüchen bei OpenAI und Anthropic wächst in Washington der Druck auf Donald Trump. Kritiker aus beiden Lagern werfen ihm zu große Nähe zum Tech-Sektor vor.
Nach Sicherheitsvorfällen mit KI-Agenten von OpenAI und Anthropic wächst in Washington die Kritik an Präsident Donald Trump. Sowohl Demokraten als auch prominente Stimmen aus Trumps eigenem konservativen Umfeld werfen dem Weißen Haus vor, die Risiken künstlicher Intelligenz zu zaghaft anzugehen, so „Reuters“.
Auslöser sind Vorfälle der vergangenen Wochen. Laut „Reuters“ hatte OpenAI offengelegt, dass einer seiner KI-Agenten in die Systeme des KI-Unternehmens Hugging Face eingedrungen sei. Auch Anthropic habe mitgeteilt, dass einige seiner Modelle in die Systeme von drei Unternehmen eingedrungen seien. Das Weiße Haus erklärte demnach, man beobachte die Lage. Trump sagte, er prüfe Kontrollen für KI.
Steve Bannon, einst enger Trump-Berater, sagte laut „Reuters“, es gebe „eine zu enge Beziehung zwischen den Unternehmen und den Mitarbeitern“ nicht nur im Weißen Haus, sondern auch im Sicherheitsapparat. Selbst Bannon, sonst für möglichst wenig staatliche Eingriffe wirbt, fordert demnach „zumindest einen rudimentären regulatorischen Rahmen“ für KI.
Ähnlich äußerte sich der demokratische Senator Ron Wyden aus Oregon. Trump sei „abgetaucht“, weil er glaube, dass die milliardenschweren Eigentümer von KI-Firmen auf seiner Seite stünden, sagte Wyden. Der demokratische Abgeordnete Gregorio Casar warf Trump vor, die Bevölkerung nicht vor den Gefahren der KI zu schützen.
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Tech-Unternehmen und ihre Führungskräfte haben laut „Reuters“ mehr als 300 Millionen Dollar gespendet. Das Geld floss in Trumps Wiederwahlkampf 2024 und an das ihm nahestehende Komitee MAGA Inc. Allein OpenAI-Präsident Greg Brockman und seine Frau hätten 2025 zusammen 25 Millionen Dollar gegeben. Trump holte außerdem unter anderem den Unternehmer Elon Musk, den Investor David Sacks, Sriram Krishnan und Michael Kratsios in wichtige Rollen oder als Berater an die Seite seiner Regierung.
Die Regierung hatte im Juni 2026 angekündigt, KI-Entwickler wie OpenAI und Anthropic zu freiwilligen Sicherheitstests mit der Regierung bewegen zu wollen. Diese sollten stattfinden, bevor besonders leistungsfähige Modelle veröffentlicht werden. Die Regierung hat dazu bislang keine Details genannt. Nach Informationen von „Reuters“ sollen ohnehin nur wenige Modelle diese freiwilligen Tests durchlaufen.
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