Benzin und Diesel werden teurer, E-Autos bleiben günstig. Neue Zahlen zeigen den aktuellen Kostenunterschied pro 100 Kilometer.
Mit dem Ende des Tankrabatts wächst der Kostenvorteil von Elektroautos wieder. Während Benzin- und Dieselfahrer im Juli spürbar mehr bezahlen mussten, sank der Preis für das heimische Laden eines E-Autos sogar leicht.
Die Kostenunterschiede zwischen Verbrenner und Elektroautos werden wieder größer. Nachdem der Tankrabatt im Juli ausgelaufen war, verteuerte sich das Fahren mit Benzin und Diesel deutlich. Gleichzeitig sank der durchschnittliche Strompreis für intelligent geladenen Elektroautos sogar leicht.
Neben den hohen Ölpreisen infolge des Iran-Konflikts machte sich im Juli zusätzlich das Ende des Tankrabatts bemerkbar. Laut ADAC kosteten Benzin und Diesel durchschnittlich 2,09 Euro je Liter. Mehr als zwölf Cent mehr als noch mit dem Tankrabatt im Juli.
Damit stiegen die Kosten für eine 100 Kilometer Fahrt deutlich an. Eine aktuelle Auswertung des Stromanbieters Tibber zeigt, dass die Kraftstoffkosten für Benzinfahrzeuge im Juli um rund elf auf 16,43 Euro gestiegen sind. Diesel verzeichnete einen Sprung um 14 Prozent auf 14,49 Euro pro 100 Kilometer kletterten.
Deutlich günstiger waren dagegen Fahrer eines Elektroautos mit intelligentem Lademanagement unterwegs. Laut Tibber kostete die gleiche Strecke im Juli durchschnittlich nur 3,52 Euro. Damit lagen die Energiekosten bei weniger als einem Viertel der Ausgaben eines vergleichbaren Verbrenners.
Ursächlich für die niedrigen Ladekosten war das hohe Angebot an Solarstrom im Sommermonat Juli. Nach Angaben des Stromanbieters gab es an der Strombörse insgesamt 79 Stunden mit negativen Strompreisen. Wer sein Elektroauto in diesen günstigen Zeitfenstern – etwa über die Mittagszeit – automatisch laden ließ, konnte seine Energiekosten zusätzlich senken.
Die niedrigen Kosten gelten nicht für jedes Elektroauto. In ihrer Auswertung bezieht sich Tibber auf mehr als 10.000 Kundenhaushalte mit dynamischem Stromtarif und automatischem Smart Charging. Geladen wird dabei immer dann, wenn der Börsenstrom besonders günstig ist. Wer überwiegend an öffentlichen Schnellladesäulen lädt oder einen klassischen Stromtarif nutzt, muss mit höheren Kosten rechnen.
Trotz steigender Kraftstoffpreise und dem Sommermonat Juli, der für zwischenzeitlich negative Strompreise sorgte, zeigt die Auswertung eines: Wer sein Elektroauto überwiegend zuhause lädt und günstige Strompreise nutzt, kann seine Energiekosten gegenüber einem vergleichbaren Benzin- oder Dieselfahrzeug deutlich senken, auch im Vergleich der Juli besonders positiv für E-Autos ausgefallen ist.
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Post zum Freitag: Steigende Spritpreise, sinkende Reichweitenangst | 0 | 13.67 | 24-07-2026 |
| 2 | Mehr Wertverlust als ein Verbrenner: E-Auto-Besitzer verlieren seit 2022 etwa 550 Euro pro Monat | 0 | 20.4 | 14-08-2026 |
| 3 | Jaguar, Nissan, Audi: Die Autos mit dem höchsten Wertverlust | 0 | 14.17 | 23-06-2026 |
| 4 | Teures Tanken: Spritpreise steigen weiter – E10 fast auf Rekordniveau | 0 | 16.82 | 24-07-2026 |
| 5 | E-Autos und Verbrenner unterscheiden sich beim Unfallrisiko | 0 | 13.78 | 13-07-2026 |
| 6 | El precio del coche eléctrico se iguala al de combustión | 0 | 9.63 | 12-03-2026 |
| 7 | Mobilitätskosten: Spritpreise ziehen kräftig an | 0 | 8.62 | 12-08-2026 |
| 8 | Бензин за неделю подорожал в среднем на 37 копеек | 0 | 0 | 27-08-2025 |
| 9 | CO2-Preis steigt: Was Autofahrer und Mieter jetzt zahlen müssen | 0 | 9.73 | 02-01-2026 |
| 10 | Цены на бензин в России за неделю выросли на 1 копейку | 0 | 0 | 15-03-2023 |