Urlauber parkten immer wieder auf dem Gelände eines Pflegezentrums in Noordwijk. Jetzt reagiert die Einrichtung mit einer Parkgebühr von 40 Euro.
Urlauber parkten immer wieder auf dem Gelände eines Pflegezentrums in Noordwijk. Jetzt reagiert die Einrichtung mit einer Parkgebühr von 40 Euro.
Das niederländische Pflegezentrum Groot Hoogwaak im Küstenort Noordwijk liegt nur unweit vom Strand entfernt. Genau das führte offenbar dazu, dass immer wieder Strandgäste und Urlauber die Parkplätze der Einrichtung nutzten. Wie der öffentlich-rechtliche Sender Omroepwest berichtet, hatten deshalb Beschäftigte, deren Schicht erst nachmittags oder abends begann, teils Probleme, noch einen freien Stellplatz zu finden.
„Wir haben bewusst 40 Euro gewählt“, sagt ein Sprecher der Pflegeeinrichtung gegenüber Omroepwest. „Ein ganzer Tag Parken kostet hier 15 Euro. Mit dem höheren Beitrag wollen wir Strandbewohner davon abhalten, ihr Auto am Groot Hoogwaak zu parken“.
Für Bewohner, Besucher und Mitarbeiter gilt diese Gebühr nicht. Zudem sollen an der Seite des Gebäudes weiterhin Kurzzeitparkplätze zur Verfügung stehen. Dort darf mit Parkscheibe bis zu zwei Stunden geparkt werden.
Für die Maßnahme gab es bereits Kritik. In den Medien werfen Nutzer der Einrichtung vor, mit Strandbesuchern Geld verdienen zu wollen. „Es ist bedauerlich, dass falsche Informationen in den sozialen Medien verbreitet werden“, kommentiert der Sprecher.
Auch in Deutschland ist das Parken ein leidiges Thema. Einige Regeln müssen eingehalten werden. So gilt beispielsweise überall, wo ein Halteverbot ist, auch ein Parkverbot, berichtet der ADAC. Autofahrer sollten es auch vermeiden, in zweiter Reihe zu parken. Das kann 55 Euro kosten – behindert man andere Verkehrsteilnehmer, wird es teurer und es kommt ein Punkt in Flensburg dazu.
Eine Ausnahme bilden Taxifahrer. Die dürfen, wenn es die Verkehrslage erlaubt, in zweiter Reihe halten, um Gäste ein- und aussteigen zu lassen.
Wer länger als eine Stunde ein Parkverbot missachtet, riskiert laut ADAC ein Bußgeld von 40 Euro (mit Behinderung 50 Euo). Auch die Höchstparkdauer sollten Autofahrer im Blick behalten: bis zu 30 Minuten mehr können 20 Euro kosten, dann erhöht sich der Betrag schrittweise. 40 Euro werden bei mehr als drei Stunden fällig.
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