Im Geld schwimmen: Für Badegäste an der Küste von Casuzze bei Marina di Ragusa in Sizilien wurde dies Realität. Plötzlich waren überall Euroscheine.
Im Geld schwimmen: Für Badegäste an der Küste von Casuzze bei Marina di Ragusa in Sizilien wurde dies Realität. Plötzlich waren überall Euroscheine.
Die Küste von Casuzze bei Marina di Ragusa in Sizilien ist ein flacher, rund ein Kilometer langer Küstenabschnitt mit feinem, goldgelbem Sand und klarem, türkisblauem Wasser. Sie ist ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen.
Nun machten Badegäste dort einen ungewöhnlichen Fund: Im Wasser trieben mehrere Kühltaschen und Kunststoffpakete. Als sie diese an Land brachten, stellten sie fest, dass sich darin Bargeld in verschiedenen Stückelungen befand – insgesamt fast 700.000 Euro, wie der italienische öffentlich-rechtliche Rundfunk Rai News berichtet.
Ausgangspunkt des Vorfalls war ein Motorboot, das aufgrund von Treibstoffmangel manövrierunfähig war und nur wenige Meter vor dem Strand trieb. Zwei der vier Insassen gingen an Land, um Benzin zu holen. Da das Boot durch die Strömung immer näher ans Ufer gelangte, alarmierten Badegäste die Küstenwache.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, sollen die beiden verbliebenen Personen auf dem Boot zahlreiche versiegelte Pakete ins Meer geworfen haben.
Nachdem bekannt wurde, dass diese Pakete voller Geld waren, wurden auch die Finanzpolizei, die Polizei und die Carabinieri eingeschaltet. Die vier Insassen wurden kontrolliert und das Boot durchsucht. Die Staatsanwaltschaft Ragusa ermittelt nun wegen des Verdachts, dass das Boot für illegale Geschäfte genutzt wurde.
Sizilien erlebt derzeit eine außergewöhnlich starke Hitzewelle. Teilweise werden bereits am späten Vormittag wurden 43,8 Grad gemessen.
Ob im Wasser oder anderswo – wenn man etwas findet, gelten bestimmte Regeln. In Italien etwa darf man gefundenes Geld nicht einfach behalten. Man ist gesetzlich verpflichtet, den Fund bei den Behörden (wie der Polizei oder dem Fundbüro) abzugeben. Das Gleiche gilt hierzulande:
Meldet sich der Eigentümer nicht innerhalb von sechs Monaten beim Fundbüro, wird der Finder Eigentümer. Dies klappt aber nicht immer reibungslos. Eine Mitarbeiterin fand in einem venezianischen Wasserbus eine Tasche inklusive 7000 Dollar und gab alles im Fundbüro ab. Ein Jahr später fragte sie nach. Die Stadt Venedig wollte ihr das Geld laut „Il Gazzettino“ jedoch nicht aushändigen. Die Frau klagte und bekam am Ende Recht,
| # | Наименование новости | Тональность | Информативность | Дата публикации |
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