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Schluss mit dem Buchstaben-Salat: Warum die „normalen“ Schwulen die Reißleine ...

Дата публикации: 26-09-2026 12:53:43

Schluss mit dem Buchstaben-Salat: Warum die „normalen“ Schwulen die Reißleine ziehen
Von Torben Botterberg
Im glitzernden Wolkenkuckucksheim der selbsternannten Vorzeige-Woken brennt die Hütte lichterloh. Während das LGBTQIA+-Alphabet im Wochentakt um neue Hieroglyphen, Fantasie-Pronomen und esoterische Befindlichkeiten verlängert wird, zieht die eigentliche Basis der Bewegung die Reißleine. Eine stetig wachsende Mehrheit ganz normaler, bodenständiger schwuler Männer übt den kollektiven Auszug aus der bunten Irrenanstalt. Ihr unmissverständliches Statement: „Wir sind schwul, wir lieben Männer – aber mit eurem realitätsfernen Gender-Zirkus haben wir absolut nichts am Hut!“ Was in den Chefetagen der woken Filterblasen als Verrat gilt, ist in Wahrheit der gesunde Selbsterhaltungstrieb der biologischen Normalität.
Auf einen Blick: Die Rückkehr zur biologischen Realität
Die biologische Faktenlage: Natur und Wissenschaft kennen genau zwei Geschlechter – männlich und weiblich. Alles andere sind persönliche Vorlieben, sexuelle Präferenzen oder im schlimmsten Fall identitäre Verirrungen.
Die „Standard-Schwulen“: Ganz normale Männer, die das gleiche Geschlecht lieben. Sie wollen keine Sonderrechte, keine sprachliche Umerziehung des Volkes und keine ideologischen Dauer-Debatten.
Die Sackgasse der Wokeness: Durch die Kaperung der ursprünglichen Bewegung durch radikale Gender-Theoretiker schwindet die mühsam erkämpfte Akzeptanz der Mehrheitsgesellschaft für die eigentlichen Homosexuellen.
Biologie statt Ideologie: Es gibt nur zwei Geschlechter
Jahrzehntelang war die Sache für den klassischen Homosexuellen absolut unkompliziert, naturwissenschaftlich fundiert und gesellschaftlich vermittelbar: Man war ein Mann, der Männer liebte. Es ging um Zuneigung, Partnerschaft und die verdiente rechtliche Gleichstellung im bürgerlichen Leben. Dieses Ziel wurde mit der Ehe für alle erreicht. Punkt, Aus, Feierabend. Doch wer heute im links-akademisch gekaperten Kosmos der „Queers“ überleben will, muss den gesunden Menschenverstand an der Garderobe abgeben. Da wird die biologische Zweigeschlechtlichkeit – das unumstößliche Fundament der menschlichen Evolution – kurzerhand zum sozialen Konstrukt erklärt.
Für den vernünftigen Standard-Schwulen ist dieser Zustand nicht mehr nur peinlich, sondern eine intellektuelle Zumutung. Die Natur unterscheidet seit Jahrmillionen glasklar zwischen Mann und Frau. Dass eine laute Minderheit in Berlin-Mitte nun versucht, aus jeder persönlichen Laune, jeder sexuellen Spielart und jeder psychischen Befindlichkeit ein eigenes, neues Geschlecht zu basteln, wird an der Basis als das gesehen, was es ist: eine kollektive, geistige Verirrung. Die trotzige, lautstarke Abgrenzung „Ich bin schwul, nicht queer!“ ist daher kein linguistischer Streit, sondern das dringend notwendige Bestehen auf wissenschaftlichen Fakten und biologischer Realität.
Der gekaperte Regenbogen: Wie Radikale die Akzeptanz verspielen
Diese Abgrenzung der normalen Homosexuellen ist der einzig logische Schritt in einem völlig entgleisten Kulturkampf. Unter dem Deckmantel der Toleranz hat sich eine dogmatische Sekte formiert, die der breiten Mehrheit der Bevölkerung vorschreiben will, wie sie zu sprechen, zu denken und biologische Tatsachen zu leugnen hat. Der Schaden, den diese lautstarken Aktivisten anrichten, trifft jedoch die Falschen. Die mühsam über Jahrzehnte aufgebaute Akzeptanz für normale Schwule und Lesben in der Mitte der Gesellschaft wird von einer Generation „Neo-Pronomen“ im Rekordtempo verspielt.
Es ist das klassische Muster einer gekaperten Bewegung. Der Standard-Schwule hat seinen Job, steht mit beiden Beinen fest im Leben und möchte einfach nur als normaler Bürger wahrgenommen werden. Er hat kein Interesse daran, sich mit Gruppierungen gemeinzumachen, die biologische Fakten leugnen und die Gesellschaft spalten. Warum sollte man den Kopf für Identitätsentwürfe hinhalten, die man selbst rational nicht mehr erklären kann und die den biologischen Naturgesetzen widersprechen? Man verabschiedet sich schlicht aus einer Solidaritätsschuld, die nie vereinbart wurde. Die Trennung ist vollzogen: Auf der einen Seite die biologische Realität der Standard-Schwulen, auf der anderen die endlose Schleife des woken Identitätswahns.
Der Christopher Street Day vor dem Beziehungs-Aus
Die Konsequenzen dieser Entsolidarisierung sind im Alltag unübersehbar. Die einstige Bürgerrechtsbewegung ist endgültig in zwei unversöhnliche Lager zerfallen. Auf der einen Seite stehen die ideologischen Aktivisten, die sich in ihren eigenen, immer absurder werdenden Definitionen verheddern. Auf der anderen Seite stehen die normalen Schwulen, die sich eigene, vernünftige Netzwerke abseits des woken Zirkus aufbauen, um das Erreichte zu schützen.
Ob die queere Community ohne das Fundament der bürgerlichen Schwulen überhaupt noch eine gesellschaftliche Relevanz besitzt, darf bezweifelt werden. Wer die biologischen Realitäten abschüttelt, verliert am Ende jegliche Glaubwürdigkeit. Sicher ist zum jetzigen Zeitpunkt nur eines: Das Tischtuch ist komplett zerschnitten. Wenn der Christopher Street Day so weitermacht, wird er in Zukunft ohne die Standard-Schwulen stattfinden müssen – denn die verbringen ihre Wochenenden lieber im echten Leben als auf den Barrikaden einer absurden Ideologie.
https://qpress.de/2026/09/26/schwul-woke/?utm_source_platform=mailpoet

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