Vor genau 50 Jahren kam es zu einem Großbrand im Grenzwald bei Brüggen. Gemeinsam mit mehreren Zeitzeugen haben wir ins Jahr 1976 zurückgeblickt. Über riesige Rauchwolken, Feuerwehrausstattung in den 70ern, einen rennenden Gemeinderat und Kameradschaft.
Brüggen · Vor genau 50 Jahren kam es zu einem Großbrand im Grenzwald bei Brüggen. Gemeinsam mit mehreren Zeitzeugen haben wir ins Jahr 1976 zurückgeblickt. Über riesige Rauchwolken, Feuerwehrausstattung in den 70ern, einen rennenden Gemeinderat und Kameradschaft.
Der Sommer 1976 ging in weiten Teilen West- und Mitteleuropas als extremer Dürresommer in die Geschichtsbücher ein. Am Sonntag, 22. August 1976, fand in Brüggen gerade das Pfarrfest statt. Dieter Meier, Willi Nisters und Bernd Drießer waren mit der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. „Die Feuerwehr grillte zu diesem Anlass immer“, sagt Meier. „Wir hatten gerade gegessen, als um 14.15 Uhr die Sirenen angingen.“ Und dann ging alles sehr schnell. Zunächst seien sechs Mann zur Einsatzstelle an der Swalmener Straße gefahren. Der Verantwortliche habe die Lage damals gleich richtig eingeschätzt und die umliegenden Wehren alarmiert. „Es gab ein Jahr zuvor ein großes Feuer in der Lüneburger Heide“, sagt Nisters. „Daraus hatte man viel gelernt.“ Innerhalb von einer halben Stunde waren sie da, erinnert sich Meier. Kleve, Heinsberg, Kempen, und viele weitere Feuerwehren waren im Grenzwald im Einsatz. Und es sollte Tage dauern, bis das Feuer gelöscht war.