Profi-Laufband für Zuhause: Das Merach T31B1 im Test – kann das Modell mit 18 Prozent Steigung überzeugen?
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Den inneren Schweinehund kennt wohl jeder. Und wenn er Hitze, Regen, Dunkelheit oder den Weg ins Fitnessstudio als Argumente gegen das Laufen im Freien anbringt, kann ein Laufband zu Hause Abhilfe schaffen. Das Training kann dann direkt im Wohn- oder Arbeitszimmer starten, lediglich die Motivation muss noch von allein kommen. Mit dem Merach T31B1* gibt es jetzt ein Laufband, das mit Geschwindigkeiten von bis zu 14 Kilometern pro Stunde und einer verstellbaren Steigung für ein authentisches Trainingserlebnis sorgen möchte. Wir haben das Modell einem Alltagstest unterzogen und dabei sowohl lockere Walking-Einheiten als auch schnelleres Jogging und intensive Trainings absolviert. Ob euch das Laufband zum Jogging-Fan macht, erfahrt ihr hier.
Was uns gefällt
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Schon bei der Lieferung wird deutlich, dass das Merach T31B1 kein simples Walking-Pad ist: Mit rund 55 Kilogramm sollte es möglichst zu zweit an den bevorzugten Standort bewegt werden. Der Zusammenbau ist dagegen recht unkompliziert erledigt, da das meiste bereits vormontiert ist.
Die Stellfläche ist ebenfalls nicht zu unterschätzen: Zusätzlich zur Standfläche von rund 145 Zentimetern Länge auf 89 Zentimeter Breite solltet ihr genügend Freiraum um das Gerät herum haben, damit beim Training keine Objekte in die Quere kommen und ihr es sicher verwenden könnt.
Eine hydraulische Feder hilft beim Zusammenklappen. Die Lauffläche lässt sich so mit vergleichsweise wenig Kraft anheben und senkt sich beim Aufklappen langsam und kontrolliert ab. Dabei wird die Stellfläche auf rund 78 Zentimeter reduziert. Das ist aber immer noch zu viel, um elegant hinter dem Sofa oder Bett zu verschwinden. Das Modell ist also eher etwas für euch, wenn ihr in Haus oder Wohnung viel Platz habt oder gar einen eigenen Fitnessraum einrichtet.
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Die Lauffläche steht auf einer stabilen Stahlkonstruktion, die mit Gummis gepuffert ist. Während unserer Einheiten stand das Laufband sicher und vermittelte auch bei stärkerer Steigung kein instabiles Gefühl.
Ein weiterer Vorteil im Praxistest ist der stabile Kunststoffrahmen des Laufbands. Er kann betreten werden, was bei Verschnaufpause oder einem schnellen Trainingsabbruch wichtig ist. Die Belastbarkeit des Laufbands gibt der Hersteller mit 159 Kilogramm an. Damit ist das T31B1 eines der tragfähigeren Laufbänder für zu Hause.
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Gut gefällt uns auch, dass der Bereich des Displays eine passende Ablage für das Handy bietet, um damit Trainingseinheiten mit der Merach-App zu absolvieren. Das Display selbst ist schlicht gehalten und blau hinterleuchtet. Mit Tasten für Steigung, Geschwindigkeit und Start/Stopp funktioniert das Gerät also auch ohne Handy.
Leistung und HandhabungDank des leistungsstarken Motors beschleunigt das Laufband auf bis zu 14 Kilometer pro Stunde. Der Antrieb läuft ruhig und reagiert sanft auf Geschwindigkeitsveränderungen. Der Geschwindigkeitsbereich beginnt bei einem Kilometer pro Stunde und deckt damit gemütliches Gehen, zügiges Walking und normales Joggen ab. Für viele Trainingseinheiten und lockere Dauerläufe zu Hause reicht das vollkommen aus.
Grundsätzlich kann das Laufband einfach über die verschiedenen Direktwahltasten gesteuert werden: Es gibt eine Programmtaste für die Auswahl voreingestellter Trainingseinheiten, aber auch Tasten für Geschwindigkeit und Steigung. Das Display zeigt Zeit, Distanz, Tempo, Puls und den geschätzten Kalorienverbrauch an. Weniger überzeugend ist die Pulsmessung. Sie funktioniert über die Handgriffe nur verzögert und ungenau. Die Werte sind weniger verlässlich als die Messung mit einem Brustgurt oder einer guten Sportuhr.
Der Hersteller nennt für den reinen Betrieb des Laufbands einen Geräuschpegel von weniger als 45 Dezibel, was allerdings mit Jogger deutlich lauter ausfällt. In einer hellhörigen Mietwohnung solltet ihr eure Trainingszeiten rücksichtsvoll planen oder eine dicke Bodenschutzmatte nutzen.
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Ob ihr die kostenlose Merach-App nutzt, um die integrierten Trainings abzurufen, oder damit Videos schaut, ist euch überlassen. Mittels Bluetooth könnt ihr euer Smartphone oder Tablet unkompliziert mit dem Laufband koppeln. In der App könnt ihr dann einen eigenen Trainingsplan anlegen und verschiedene Kurse mit Coaches oder freie Trainings absolvieren. Es gibt auch die Möglichkeit, an „szenischen Routen“ entlangzulaufen – die Optik ist aber nicht so realistisch, wie man es vielleicht erwarten würde.
Was macht das Merach T31B1 besonders?Bei einem Laufband für zu Hause ist die automatische Steigungsverstellung schon etwas Besonderes. Merach wirbt mit einer maximalen Steigung von 18 Prozent. Schon bei moderatem Tempo verändert die zusätzliche Steigung das Training deutlich. Wird die Lauffläche angehoben, steigen Puls und Beanspruchung der Beinmuskulatur schnell an, ohne dass ihr schneller laufen müsst.
Das ist unter anderem für Menschen interessant, die intensive Ausdauereinheiten absolvieren möchten, aber beim Joggen Probleme mit den Gelenken haben. Auch als Vorbereitung auf Wanderungen oder Urlaube in bergigen Regionen ergibt die Funktion Sinn. Gesäß, Oberschenkel und Waden werden bei einem steilen Walking-Training deutlich stärker gefordert als beim Gehen auf ebener Fläche.
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Ihr könnt die verschiedenen, integrierten Programme direkt über das Bedienfeld auswählen und damit vom Walking, bis zum „Hill Sprint“ beinahe jedes Wunschtraining einrichten.
Lohnt sich der Kauf?Das Merach T31B1 hat uns im Test schnell überzeugt: Der stabile Rahmen, die breite Lauffläche und die wirksame Dämpfung sorgen für ein angenehmes Trainingserlebnis. Die verstellbare Steigung ist vermutlich das Highlight des Laufbands: Damit könnt ihr ohne größeres Tempo eure Ausdauer verbessern oder beim Walking mehr Energie verbrennen.
Einsteigerinnen und Einsteiger profitieren vom großen Geschwindigkeitsbereich, den vorgegebenen Trainingsprogrammen und der einfachen Bedienung. Wer im Training schon etwas weiter ist, kann mit steilen Intervallen ebenfalls anspruchsvolle Einheiten absolvieren. In der Preisklasse könnt ihr derzeit wenig gleichwertige Alternativen für das Training zu Hause finden. Entscheidend beim Kauf ist neben dem Preis aber auch, ob ausreichend Platz im eigenen Zuhause gegeben ist.
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