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Kunst in Grevenbroich: Ausstellung im Kloster Langwaden wird zu einem Friedensappell

Дата публикации: 06-03-2025 03:50:00




Krieg in der Ukraine und eine AfD, die immer stärker wird: Dagegen möchten „Friedenskünstlerinnen“ mit einer Ausstellung in Langwaden ein Zeichen setzen. Die Kunst ist noch bis Samstag zu sehen.



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Kunst in Grevenbroich Ausstellung im Kloster Langwaden wird zu einem Friedensappell

Langwaden · Krieg in der Ukraine und eine AfD, die immer stärker wird: Dagegen möchten „Friedenskünstlerinnen“ mit einer Ausstellung in Langwaden ein Zeichen setzen. Die Kunst ist noch bis Samstag zu sehen.

Diese Künstlerinnen stellen noch bis Samstag im Langwadener Zisterzienserkloster ihre Werke aus.

Foto: Dieter Staniek

) Zunächst war da ein Foto von einem überladenen Flüchtlings-Lkw in der Sahara. Die daraus erwachsene Idee einer Kunstausstellung zum Thema Frieden, Freiheit und Demokratie gewinnt aktuell durch den Eklat in Washington an zusätzlicher Brisanz. Die Malerin Marina Yakovenko-Svida aus der Ukraine ist ebenso wie die beiden weiteren Künstlerinnen erschüttert, wie US-Präsident Donald Trump den Bruch mit der Ukraine provoziert hat. Deshalb verstehen sich Marina Yakovenko-Svida, Marie-Louise Lichtenberg und Gundhild Tillmanns-Thoren ab sofort als „Friedenskünstlerinnen“.

Tillmanns-Thoren erläutert: „Zunächst hat uns das Erstarken der Rechtsradikalen und vor allem auch das jüngste Wahlergebnis der AfD erschüttert. Gerade wir Deutschen scheinen aus unserer unrühmlichen NS-Vergangenheit nichts gelernt zu haben.“ Im Februar ist die Ausstellung mit dem Titel „Die Heimat der Anderen“ in Wermelskirchen präsentiert worden. Dort musste die Polizei gegen zu befürchtende Attacken von Rechtsradikalen vor der Vernissage informiert werden. „Doch alles ist ruhig geblieben. Es hat uns besonders gefreut, wie interessiert die Besucher gerade an unserem politischen Anliegen waren“, betont Tillmanns-Thoren.

Im Kloster Langwaden sind die Fotografien und Gemälde bis diesen Samstag zu sehen. Die Abschlussveranstaltung am 8. März, 15 Uhr, wollen die Künstlerinnen nutzen, um die Aktualität und Brisanz ihres Schaffens zu verdeutlichen. So wird die Malerin aus der Ukraine von der Flucht mit ihren drei Kindern berichten.

Gundhild Tillmanns-Thoren berichtet auch anhand der Ausstellungsfotos über ihre Reisen durch politisch unsichere Länder und von etwa durch (Militär)-Diktaturen geknechteten Menschen. Ihre Gemälde zeigen hingegen die „heile“ Welt ihrer Reiseländer. Marie-Louise Lichtenberg liest aus ihrem Buch über Schicksale von Flüchtlingen, die sie in Deutschland kennengelernt und deren Lebensweg sie teilweise bis heute mitverfolgt. Beeindruckende Fotoporträts dieser Menschen stellt sie aus.

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