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Urlauber schmuggelt lebenden Flamingo in sein Hotelzimmer – jetzt droht ihm jahrelange Haft

Дата публикации: 21-10-2026 13:24:28

Ein Tourist klaut einen Flamingo aus einem Hotel-Gehege in Las Vegas: Die Jury spricht ihn schuldig. Jetzt drohen ihm mehrere Jahre Haft.

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Urlauber schmuggelt lebenden Flamingo in sein Hotelzimmer – jetzt droht ihm jahrelange Haft

Stand: 21.10.2026, 15:24 Uhr

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Ein Tourist klaut einen Flamingo aus einem Hotel-Gehege in Las Vegas: Die Jury spricht ihn schuldig. Jetzt drohen ihm mehrere Jahre Haft.

Einem Touristen drohen bis zu vier Jahre Haft, weil er einen Flamingo aus seinem Gehege in einem Hotel in Las Vegas gestohlen und in sein Hotelzimmer geschmuggelt hat. Der 34-jährige Mitchell Fairbarn aus der kanadischen Provinz Ontario wurde wegen Tierquälerei verurteilt, nachdem er den 27 Jahre alten Chileflamingo Peachy aus dessen Freigehege im „Flamingo Las Vegas Hotel and Casino“ geholt hatte. Vor Gericht sagte der Tourist, er habe vor dem Vorfall zwischen 30 und 40 Bier getrunken und gedacht, es wäre „lustig“, den Vogel mitzunehmen.

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Dieser Artikel von Emily Smith entstand in Kooperation mit telegraph.co.uk

Er sagte, er habe die ganze Nacht getrunken und gerade ein Telefonat mit einem Kollegen beendet, als er beschloss, den Flamingo mit auf sein Hotelzimmer zu nehmen. Im Prozess gezeigte Aufnahmen zeigten Fairbarn lächelnd, während er den Vogel am Hals in einen Hotelaufzug trug, bevor er ihn auf sein Zimmer brachte. Die Polizei wurde gerufen, nachdem der Sicherheitsdienst des Hotels gemeldet hatte, dass jemand einen Flamingo aus dem Gehege genommen hatte.

Flamingos im Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn

In Las Vegas schmuggelte ein Tourist einen lebenden Flamingo in sein Hotelzimmer. Jetzt droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe. (Symbolbild) © Lars Berg/dpa

Als Peachy gefunden wurde, fehlten dem Vogel nach Angaben der Behörden sieben bis acht Federn. Er hatte Blut im Gefieder und Verletzungen an den Flügeln. Tierexperten sagten aus, dass der Flamingo bei dem Vorfall Blut verloren habe und ihm Federn ausgerissen worden seien. Die Staatsanwaltschaft erklärte, auf dem Hotelboden seien Federn gefunden worden, und argumentierte, Peachy habe körperliche Schmerzen erlitten, als Fairbarn ihn an den Füßen zog.

Urlauber schmuggelt lebenden Flamingo in Hotelzimmer – Schuldspruch wegen Tierquälerei

Fairbarns Anwalt Josh Tomsheck argumentierte, sein Mandant sei betrunken gewesen und habe eine Reihe törichter Entscheidungen getroffen, aber niemals beabsichtigt, dem Tier etwas anzutun. Nach etwa fünfstündigen Beratungen sprachen die Geschworenen ihn am Montag in zwei Anklagepunkten der Tierquälerei schuldig: einem schwereren Delikt, das im US-Recht als „Felony“ eingestuft wird, und einem leichteren Vergehen, einem sogenannten „Misdemeanor“.

Fairbarn, der weiterhin in Las Vegas unter Hausarrest steht, soll voraussichtlich am 1. Dezember sein Strafmaß erfahren. Ihm drohen bis zu vier Jahre Haft für das schwerere Delikt und weitere sechs Monate für das leichtere Vergehen. Der Flamingo hat sich inzwischen körperlich erholt, ist in der Nähe von Menschen jedoch ängstlicher und nervöser geworden. Das sagte Tiffany Moore, seine Tierärztin und die medizinische Leiterin des Lone Mountain Animal Hospital.

Anwalt betont Reue seines Mandanten

Tomsheck sagte den Geschworenen, sein Mandant bereue sein Handeln zutiefst. „Er hätte das nicht tun dürfen, hätte das Gehege nicht betreten dürfen, hätte keinen Vogel anfassen dürfen und hätte Peachy nicht mit hineinnehmen dürfen“, sagte er. „Die Wahrheit ist: Mitch war betrunken. Mitch war dumm. Er hat schlechte Entscheidungen getroffen.“ Sein Anwalt fügte hinzu, Fairbarn habe seit seiner Festnahme Morddrohungen erhalten.

Als er nach dem Urteil mit seiner Frau den Gerichtssaal verließ, zeigte Fairbarn keine sichtbare Gefühlsregung. Das „Flamingo“ ist eines der ältesten Hotels am Las Vegas Strip. Sein Tiergehege, das Besucher kostenlos durchqueren können, beherbergt eine Gruppe Chileflamingos sowie Kolibris, Schildkröten und Koi-Karpfen.

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