503 Teilnehmer, 2501 Starts und zahlreiche Bestzeiten: Der Schwimmverein Gmünd feiert beim 13. Kurzbahnwettbewerb Erfolge auf ganzer Linie – Organisation und sportliche Bilanz sorgen für Begeisterung.
Stand: 14.10.2026, 18:30 Uhr

503 Teilnehmer, 2501 Starts und zahlreiche Bestzeiten: Der Schwimmverein Gmünd feiert beim 13. Kurzbahnwettbewerb Erfolge auf ganzer Linie – Organisation und sportliche Bilanz sorgen für Begeisterung.
Schwäbisch Gmünd. Roland Wendel war Freude und Stolz förmlich ins Gesicht geschrieben, als er am Sonntagabend im Gmünder Hallenbad sein Fazit zum 13. Kurzbahnwettbewerb um den Mugele-Cup zog: „Jetzt sind wir endlich wieder auf dem Level der Vor-Corona-Zeit angekommen“. Der Vorsitzende des Schwimmvereins meinte damit die Teilnehmerzahl, die Organisation und die sportliche Bilanz. 503 Schwimmerinnen und Schwimmer absolvierten 2501 Starts, die Stimmung im Bad war glänzend: „Wir bekamen von allen teilnehmenden Vereinen viel Lob für unsere glänzende Organisation“.
Auch sportlich lief für den Schwimmverein Gmünd „alles viel besser, als wir es uns zum Start in die Wintersaison wünschen konnten“, freute sich SVG-Trainer Björn Koch.
Kein Wunder bei dieser Bilanz: 78 Gmünder Schwimmerinnen und Schwimmer im Alter zwischen acht und 35 Jahren stellten bei 428 Starts 331 neue persönliche Bestzeiten auf und holten dabei 57 Goldmedaillen.
Herausragend vom SVG waren dabei bei den Herren mit den meisten Siegen Brustschwimmer Leo Fingerle, Emil Lieby, der gleich zwei sensationelle Veranstaltungsrekorde (400 Meter Lagen in 4.43,21 Minuten und 400 Meter Freistil in 4.09,70 Minuten) aufstellte, Lenny Kientz und Ben Grahn. Bei den Damen stachen Kathrin Stotz, Flora Talgner, Heike Stotz, Ida Schneider, Elin Zinke, Mia Marie Grahn, Lotta Rösch und Pia Stimm heraus.
Spektakuläre Cut-Off-EntscheidungenSpektakulär waren am Samstagabend die Cut-Off-Entscheidungen im Lagenschwimmen. Die sechs besten der Vorläufe über 100 Meter Lagen standen im Finale über 4 x 25 Meter in den vier Lagen Kraul, Schmetterling, Brust und Rücken. Die Disziplin-Reihenfolge wurde ausgelost, jeweils der Letzte schied aus, bis die besten drei um den Sieg kämpften.
Bei den Damen ab Jahrgang 2007 und älter standen am Ende das Gmünder Trio Kathrin Stotz, Ida Schneider und Flora Talgner auf dem Podest, bei den Jahrgängen 2008 bis 2011 holte sich die Schorndorferin Eileen Weishaupt vor Mia Marie Grahn den Sieg. Bei den Jungs (2008 – 2011) sorgten Leo Fingerle und Emil Lieby für einen Gmünder Doppelsieg. Bei den Jahrgängen 2007 und älter war Leon Fischer (SSG Reutlingen/Tübingen) nicht zu bezwingen, Emil Lieby schlug als Zweiter an.
Hochspannung bei den FinalsNicht weniger spannend ging es bei den Finals in der offenen Wertung zu, wofür sich jeweils die sechs schnellsten aller Jahrgänge qualifizierten. Bei den Damen setzte sich über 50 Meter Freistil Katharina Kluthe (SSG Reutlingen/Tübingen) in 27,41 Sekunden vor Kathrin Stotz (27,52) und Ida Schneider (27,75) durch. Die 100 m Rücken hatten mit Eileen Weishaupt (SG Schorndorf) in 1.05,10 Minuten die überlegene Siegerin, Flora Talgner holte sich in 1.10,35 Minuten die Silbermedaille.
Einen Doppelsieg feierten die Geschwister Kathrin Stotz (34,17 Sekunden) und Heike Stotz (34,44 Sekunden) über 50 Meter Brust. Auch über 100 Meter Schmetterling dominierte Katharina Kluthe in 1.04,03 Minuten klar; Ida Schneider (1.07,16) und Kathrin Stotz (1.08,82) folgten auf den Rängen 3 und 4. Über 50 Meter Schmetterling blieb Roya Roistami (SV Cannstatt, 29,61) als einzige Schwimmerin unter der 30-Sekundengrenze. Ida Schneider (30,38 Sekunden) gewann erneut Bronze.
Vier Schwimmerinnen lieferten sich über 100 Meter Brust ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Heike Stotz schlug clever an und siegte in 1.14,17 Minuten, Anna Monastyrska (Aalener Sportallianz) folgte in 1.14,33 Minuten auf Platz 2. Kathrin Stotz blieb in 1.14,71 Minuten nur der undankbare vierte Rang. Roya Rostami ließ sich in 30,72 Sekunden den Sieg über 50 Meter Rücken nicht nehmen; Ida Schneider (32,06 Sekunden) und Flora Talgner (32,84) blieben Silber und Bronze. Das „Königsrennen“ über 100 m Freistil gewann Kathrin Stotz (59,65 Sekunden) vor Flora Talgner (1.00,62 Minuten) und Ida Schneider (1.01,01).
Bei den Herren sprintete über 50 Meter Freistil Jerg Riethmüller (Reutlingen/Tübingen) in 23,75 Sekunden vor Lenny Kientz in 24,09 Sekunden zum Sieg. Der Gmünder sicherte dafür über 100 Meter Freistil in 53,07 Sekunden die Goldmedaille. Mittelstreckler Emil Lieby überraschte mit 54,85 Sekunden als Dritter. Seinen zweiten Finalsieg feierte Lenny Kientz über 50 Meter Schmetterling in 26,43 Sekunden dank eines starken Endspurts.
Mit großem Vorsprung schlug Leo Fingerle sowohl über 50 Meter Brust (28,72 Sekunden) als auch über 100 Meter Brust (1.02,64 Minuten) als Goldmedaillengewinner an. Über die 50 Meter Rücken war Christian Schwamm in 26,67 Sekunden nicht zu schlagen.
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