Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Von der Stärke, ein großes Ziel aufzugeben: Esther Pfeiffers Rekordversuch ist gescheitert, sie selbst hat Mut bewiesen

Дата публикации: 28-09-2026 10:50:00

Beim Berlin-Marathon wollte Esther Pfeiffer einen deutschen Rekord aufstellen. Doch schon nach 14 Kilometern musste sie aufgeben. Aber deswegen ist sie persönlich noch lange nicht gescheitert.

Основное содержимое страницы с новостью.

Es war ein dramatischer Moment beim Berlin-Marathon: Unter Tränen musste Esther Pfeiffer dort am Sonntag wegen Magenbeschwerden noch vor der Hälfte abbrechen und die Strecke verlassen. Eine riesige Enttäuschung für die Läuferin, die sich eigentlich vorgenommen hatte, einen neuen deutschen Rekord aufzustellen.

Ihr Rekordversuch ist gescheitert, doch Esther Pfeiffer persönlich ist es nicht – und diese Unterscheidung ist wichtig.

Ja, Pfeiffer hat einen neuen deutschen Rekord verpasst, und das ist für sie als Spitzensportlerin eine große Enttäuschung. Und doch erinnert ihr Abbruch daran, worauf es im Leistungssport ankommen sollte. Nicht allein auf Rekorde, sondern darauf, trotz des Drucks den eigenen Körper und die Gesundheit zu priorisieren.

Genau dafür steht die 29-Jährige schon länger. Immer wieder spricht sie öffentlich über Themen rund um den Frauenkörper, etwa die Menstruation und zyklusbasiertes Training, und schafft damit Sichtbarkeit für Themen, über die immer noch zu wenig geredet wird. Viele Amateursportlerinnen schätzen genau das an ihr viel mehr als Rekorde und Bestzeiten.

Natürlich kann man sich mit Blick auf Sonntag fragen: War der Druck am Ende zu groß? Hatte sich Pfeiffer, die eigentlich kürzere Distanzen läuft und am Sonntag ihr Profidebüt im Marathon gab, zu viel vorgenommen?

Man kann sich aber auch die Frage stellen: Was ist eigentlich so schlimm daran, sich große Ziele zu setzen und diese am Ende nicht zu erreichen? Vielleicht ermöglicht der Fall Pfeiffer, auch im Laufsport mal grundsätzlicher über den Umgang mit vermeintlichen Niederlagen zu sprechen.

Pfeiffer selbst zeigte sich am Sonntag in einem Instagramvideo „unfassbar enttäuscht“. In der Nacht vor dem Marathon sei sie auf gerade einmal zwei Stunden Schlaf gekommen – trotz des Adrenalins zu wenig, um in Bestform zu sein.

Sie sagte auch: „Ich habe im letzten halben Jahr für diesen Marathon gelebt.“ Ihre Follower nahm sie bei den Trainingseinheiten mit, teilte Ernährungstipps und zeigte, wie sie sich Glitzer ins Gesicht schminkt und die Haare frisiert.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Externen Inhalt anzeigen

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Damit inspirierte sie zahlreiche Amateursportlerinnen und ermutigte sie, selbst bei größeren Rennen an den Start zu gehen. Ein User nannte sie „eine riesige Inspiration“, ein anderer schrieb: „Du hast mich auf dem Weg zum ersten Halbmarathon begleitet.“

Als Person mit einer so großen Reichweite, allein auf Instagram folgen ihr über 100.000 Menschen, trägt Pfeiffer auch Verantwortung. Insbesondere in der Laufbubble, die vor lauter „höher, schneller, weiter“ nur so strotzt und in der die sozialen Medien zusätzlichen Druck erzeugen.

Wie schnell sich der Druck in Häme verwandeln kann, machte ihr Ehemann Hendrik Pfeiffer deutlich, der zugleich ihr Tempomacher ist, und im Instagramvideo sagte: „Es gibt den einen oder anderen, der ein bisschen Genugtuung verspürt.“

Am Ende gehört gerade in dieser Blase viel Mut dazu, überhaupt laut ein solches Ziel zu formulieren – und sich damit auch möglicher Kritik auszusetzen. Noch mehr Mut gehört aber dazu, auf den eigenen Körper zu hören und ein Rennen unter den Augen der 1,2 Millionen Zuschauer an der Strecke zu verlassen.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Del récord del mundo a la pesadilla: 1.000 metros que Assefa nunca olvidará08.0927-09-2026
2Die Magie des Marathons: Berlin kann große Sportereignisse – es braucht nur Mut011.6327-09-2026
3Deutsche bricht Marathon-Weltrekord5702-06-2026
4Эфиопка Цегай установила новый мировой рекорд в беге на 5 000 метров0017-09-2023
5Спортсменка двое суток покидала Омск — и поставила рекорд России09.0328-08-2026
6Кениец Кипчоге побил мировой рекорд на Берлинском марафоне0016-09-2018
7Результат Непряевой в марафоне на Олимпийских играх аннулировали0022-02-2026
8Непряева извинилась перед немкой за ошибку с лыжами0022-02-2026
9Она вышла на старт Бостонского марафона. Организатор попытался стащить её ...05.3705-08-2026
10Видели людей, которые при слове «марафон» делают вид, что бег ...06.9510-08-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 11.92. Источник: www.tagesspiegel.de.