Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Stadtautobahn in Saarbrücken ist am Freitagmorgen mindestens ein Mensch verletzt worden. Mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Polizei riegelte die A620 Richtung Saarlouis ab. Was bisher bekannt ist.
Saarbrücken · Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Stadtautobahn in Saarbrücken ist am Freitagmorgen mindestens ein Mensch verletzt worden. Mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Die Polizei riegelte die A620 Richtung Saarlouis ab. Was bisher bekannt ist.
16.10.2026 , 11:04 Uhr
Mega-Stau in Saarbrücken nach Unfall auf A620 – mehrere Autos darin verwickelt
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Zu einem schweren Zusammenstoß mit weitreichenden Folgen für den Verkehr ist es auf der A620 in Saarbrücken gekommen. Ein Autofahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Darauf stieß er mit einem weiteren Fahrzeug zusammen. Mindestens ein Beteiligter wurde verletzt. Die Polizei riegelte über Stunden die Autobahn ab. Es kam zu erheblichen Behinderungen.
Wie ein Polizeisprecher berichtet, kam es zu dem Verkehrsunfall am frühen Freitagmorgen, 16. Oktober, mitten im Berufsverkehr. Gegen 7.30 Uhr soll es demnach in Richtung Saarlouis in Höhe Burbach geknallt haben. So habe ein Mercedes-Fahrer die Kontrolle über seinen Pkw verloren. Er sei damit über die Fahrbahn geschleudert und habe sich gedreht.
Im weiteren Verlauf sei das Auto mit einem weiteren Wagen zusammengestoßen. Der Aufprall war so heftig, dass Trümmer quer über die Straße verteilt wurden. Auch auf der Gegenfahrbahn landeten abgerissene Teile. Dies habe für Schäden an weiteren Fahrzeugen gesorgt, die in Richtung Saarbrücker Innenstadt unterwegs waren. Deren Fahrer schafften es nach Polizeiauskunft nicht, rechtzeitig zu stoppen oder auszuweichen.
Dadurch sollen hierbei nach bisherigen Erkenntnissen vier Fahrzeuge beschädigt worden sein. Die Ermittlungen dahin gehend liefen noch. So sei nicht auszuschließen, dass sich noch weitere Geschädigte melden dürften.
Zwei Menschen sollen in dem Auto gesessen haben, das mutmaßlich den Unfall verursachte. Eine Frau habe ins Krankenhaus gemusst. Wie schwer ihre Verletzungen sind, war den Fahndern am Vormittag noch nicht bekannt. Ein Mann, der mit in dem Wagen saß, sei unverletzt geblieben. Der einzige Insasse des unmittelbar in den Vorfall verwickelten Pkw sei mit dem Schrecken davongekommen. Auch auf der Gegenseite der Stadtautobahn, wo Autos die Trümmer erfassten, habe es keine weiteren Verletzten gegeben.
Allerdings waren die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss erheblich. Kurzfristig habe die Polizei auch Richtung Saarbrücken abriegeln müssen, bis die Autoteile beseitigt waren. Bis weit in den Vormittag allerdings habe sich die Sperrung nach Saarlouis hingezogen, was zum Stau führte. Eine Umleitung bestand an der Malstatter Brücke.
Die Staatsanwaltschaft in der Landeshauptstadt schickte einen Gutachter an die Unglücksstelle. Er sollte anhand von Beweisen den Unfall rekonstruieren. Während am Mercedes Totalschaden entstanden sein soll, steht eine Gesamtbilanz noch aus. Außerdem äußerte sich die Polizei noch nicht dazu, wie es überhaupt dazu kam.