Rund 50 Einsatzkräfte kämpfen gegen einen Dachstuhlbrand. Eine Person kommt ins Krankenhaus, zwei Nachbarhäuser werden zeitweise geräumt. Ermittlungen zur Brandursache laufen
16.10.2026 · 18:51 Uhr
Der Dachstuhl wurde durch das Feuer erheblich beschädigt.
Foto: RP/Feuerwehr RatingenRatingen · Rund 50 Einsatzkräfte kämpfen gegen einen Dachstuhlbrand. Eine Person kommt ins Krankenhaus, zwei Nachbarhäuser werden zeitweise geräumt. Ermittlungen zur Brandursache laufen
Die Feuerwehr wurde am Freitagmorgen, 8.29 Uhr, zu einem Dachstuhlbrand in der Margaretenstraße in Tiefenbroich alarmiert. Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter, dunkler Rauch aus Teilen des Daches, kurze Zeit später waren offene Flammen sichtbar. Die Feuerwehr reagierte sofort mit einem Löschangriff über die Drehleiter sowie den Treppenraum. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen und wurden vor Ort vom Rettungsdienst betreut. Eine Person musste zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden. Vorsorglich wurden auch die beiden angrenzenden Gebäude evakuiert und deren Bewohner fanden vorübergehend bei Nachbarn Zuflucht. Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, konnten während des Einsatzes zwei Vögel aus dem Haus gerettet werden. Der Dachstuhl wurde durch das Feuer erheblich beschädigt und anschließend vom Technischen Hilfswerk begutachtet. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der schwierigen Zugänglichkeit und zahlreicher Dachnischen langwierig und personalintensiv. Die Stadtwerke Ratingen trennten das Gebäude vorsorglich von allen Versorgungsleitungen. Nach rund vier Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Ein Dachdeckerunternehmen sorgte für eine provisorische Abdeckung des beschädigten Daches. Das Haus ist nach Feuerwehrangaben vorerst unbewohnbar und die Bewohner sind vorübergehend bei Bekannten untergebracht. Im Einsatz waren der Führungsdienst der Feuerwehr Ratingen, die Berufsfeuerwehr beider Wachen sowie die Löschzüge Tiefenbroich, Lintorf und Mitte der Freiwilligen Feuerwehr. Zudem waren das Technische Hilfswerk, der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus, die Polizei des Kreises Mettmann sowie die Stadtwerke Ratingen vor Ort. Insgesamt waren rund 50 Kräfte an dem Einsatz beteiligt. Die Ursache des Brandes beschäftigt jetzt die Polizei.
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