Nach zuletzt vier Niederlagen am Stück reist der SuS zum bislang noch sieglosen Werner SC. Die Blau-Weißen bleiben positiv und wollen über 90 Minuten liefern.
Alexander Eckrodt
Redakteur, Sportredaktion Ahaus
18.10.2026 07:00 Uhr
Marcel Rietfort (v.) und die Stadtlohner hoffen auf eine Trendwende. © Anastasia Krabbe
Nach zuletzt vier Niederlagen am Stück reist der SuS zum bislang noch sieglosen Werner SC. Die Blau-Weißen bleiben positiv und wollen über 90 Minuten liefern.
2 Min Lesezeit
Gerne hätten die Fußballer des SuS Stadtlohn ihre Begegnung gegen den Werner SC auf Schalke in der Veltins-Arena ausgetragen, doch die Abstimmung im Rahmen von „Dein Heimspiel“ beendete der SuS auf Rang zwei hinter den SF Graes. „Trotzdem Kompliment an die Jungs“, sagt Stadtlohns Spielertrainer Niklas Niehuis. „Sie haben dabei nie den Fokus verloren und für die Außendarstellung war es super.“
So legen die Blau-Weißen den Fokus nun auf ein Gastspiel in Werne. Der kommende Gegner blieb bislang in der Saison noch ohne Sieg, sammelte an den ersten neun Spieltagen erst vier Punkte. „Wir unterschätzen keine Gegner, wir sind nach wie vor der Underdog in der Liga“, sagt Niehuis.
Der Werner SC kennt sich in der Landesliga bestens aus. Seit der Spielzeit 2017/18 spielte das Team nur in einer Saison nicht in dieser Klasse. Die Stadtlohner reisen mit einer Serie aus vier Niederlagen in Folge nach Werne. „Natürlich ist es keine Situation, die man gerne hat“, so Niehuis. „Aber es ist auch kein Weltuntergang und war im Vorfeld auch einkalkuliert.“
Personell traf es die Stadtlohner zuletzt hart. Erst fielen mit Florian Burlage und Jason Rudolph die ersten beiden Torhüter im Team aus, gegen Münster 08 verließen nun auch noch der spielende Co-Trainer Justus Jaegers und Kapitän Jannik Buning verletzt den Platz. Felix Reuner fehlt ebenfalls seit Wochen.
Positive Stimmung bleibtStadtlohn möchte aber trotz der Ausfälle und der jüngsten Ergebnisse weiter mit einer positiven Grundstimmung ins Spiel gehen. Auch gegen die Münsteraner in der vergangenen Woche zeigten die Stadtlohner einiges, was Trainer Niehuis positiv stimmte.
„Wir müssen wieder 90 Minuten lang unsere Leistung auf den Platz bringen. Dann bin ich mir sicher, dass wir Sonntag nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten“, so der Spielertrainer. Um den Kopf freier zu bekommen, würde auch eine eigene Führung helfen. Das gelang dem SuS nämlich bei allen vier Niederlagen zuletzt nicht. Trotz der schwierigen Situation sagt der Spielertrainer aber auch klar: „Wir sind nicht mental am Boden, es war keine Selbsttherapie notwendig.“