Amazon könnte seine Position im Geschäft mit KI-Infrastruktur durch eine weitere milliardenschwere Übernahme ausbauen. Der US-Konzern befindet sich laut einem Bericht des Wall Street Journal derzeit in Verhandlungen über den Kauf des KI-Start-ups Decart. Als möglicher Kaufpreis stehen dabei rund sieben Milliarden US-Dollar im Raum. Für Amazon Web Services (AWS) wäre vor allem die Softwaretechnologie des Unternehmens interessant, die den Betrieb von KI-Modellen auf unterschiedlichen Chiparchitekturen vereinfachen soll.Decart entwickelt mit dem Decart Optimization Stack (DOS) eine Softwareplattform, die KI-Anwendungen unabhängig von der verwendeten Hardware effizienter ausführen kann. Nach Angaben des Start-ups lassen sich Modelle damit um den Faktor vier beschleunigen und zugleich kostengünstiger betreiben. Insbesondere der Wechsel zwischen verschiedenen KI-Beschleunigern kann so erleichtert werden, etwa von NVIDIA-GPUs auf die von Amazon selbst entwickelten Trainium-Prozessoren.{nozuna nzgallery}7e84b3e9-ac6a-11ed-bfe4-000c29322405{/nozuna nzgallery}
Gerade für AWS könnte die Technologie sogar von strategischer Bedeutung sein. Obwohl Amazon mit seinen Trainium-Chips zwar eine eigene Alternative zu NVIDIAs KI-Hardware anbietet, sind viele bestehende Anwendungen auf die Softwareumgebung des GPU-Marktführers zugeschnitten. Eine Migration auf andere Beschleuniger erfordert deshalb häufig technische Anpassungen und zusätzliche Entwicklungsarbeit. Decarts Software könnte diese Hürden reduzieren und damit den Einsatz der hauseigenen AWS-Chips für Unternehmenskunden deutlich attraktiver machen.
Allerdings ist Amazon offenbar nicht der erste Technologiekonzern, der Interesse an Decart zeigt. Bereits im Frühsommer soll NVIDIA über eine Übernahme oder eine engere Beteiligung verhandelt haben. Im August berichteten Bloomberg und Reuters zudem über Gespräche mit Anthropic. Der Entwickler des KI-Assistenten Claude soll seinerseits einen Kaufpreis zwischen sechs und sieben Milliarden Dollar erwogen haben.
Amazon könnte seine Position im Geschäft mit KI-Infrastruktur durch eine weitere milliardenschwere Übernahme ausbauen. Der US-Konzern befindet sich laut einem Bericht des Wall Street Journal derzeit in Verhandlungen über den Kauf des KI-Start-ups Decart. Als möglicher Kaufpreis stehen dabei rund sieben Milliarden US-Dollar im Raum. Für Amazon Web Services (AWS) wäre vor allem die Softwaretechnologie des Unternehmens interessant, die den Betrieb von KI-Modellen auf unterschiedlichen Chiparchitekturen vereinfachen soll.
Decart entwickelt mit dem Decart Optimization Stack (DOS) eine Softwareplattform, die KI-Anwendungen unabhängig von der verwendeten Hardware effizienter ausführen kann. Nach Angaben des Start-ups lassen sich Modelle damit um den Faktor vier beschleunigen und zugleich kostengünstiger betreiben. Insbesondere der Wechsel zwischen verschiedenen KI-Beschleunigern kann so erleichtert werden, etwa von NVIDIA-GPUs auf die von Amazon selbst entwickelten Trainium-Prozessoren.
Gerade für AWS könnte die Technologie sogar von strategischer Bedeutung sein. Obwohl Amazon mit seinen Trainium-Chips zwar eine eigene Alternative zu NVIDIAs KI-Hardware anbietet, sind viele bestehende Anwendungen auf die Softwareumgebung des GPU-Marktführers zugeschnitten. Eine Migration auf andere Beschleuniger erfordert deshalb häufig technische Anpassungen und zusätzliche Entwicklungsarbeit. Decarts Software könnte diese Hürden reduzieren und damit den Einsatz der hauseigenen AWS-Chips für Unternehmenskunden deutlich attraktiver machen.
Allerdings ist Amazon offenbar nicht der erste Technologiekonzern, der Interesse an Decart zeigt. Bereits im Frühsommer soll NVIDIA über eine Übernahme oder eine engere Beteiligung verhandelt haben. Im August berichteten Bloomberg und Reuters zudem über Gespräche mit Anthropic. Der Entwickler des KI-Assistenten Claude soll seinerseits einen Kaufpreis zwischen sechs und sieben Milliarden Dollar erwogen haben.
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