Nochmals 1.000 Tickets fürs Heidebeat-Festival in Schmelz: Der Ansturm war um einiges größer. Lange vor dem Verkaufsstart reihten sich Hunderte Fans vor einer Bank-Filiale in die Warteschlange ein, um an die begehrten Eintrittskarten zu gelangen.
Schmelz · Nochmals 1.000 Tickets fürs Heidebeat-Festival in Schmelz: Der Ansturm war um einiges größer. Lange vor dem Verkaufsstart reihten sich Hunderte Fans vor einer Bank-Filiale in die Warteschlange ein, um an die begehrten Eintrittskarten zu gelangen.
27.09.2026 , 16:26 Uhr
Massenandrang beim Vorverkauf fürs Heidebeat-Festival in Schmelz vor der Volksbank-Filiale.
Foto: knMassenandrang in Schmelz (Landkreis Saarlouis): Hunderte Fans haben sich vor der Volksbank angestellt, um an die letzten Tickets für das Heidebeat-Festival im kommenden Jahr zu gelangen. Bereits lange vor dem Vorverkaufsstart bildete sich eine mehrere 100 Meter lange Warteschlange auf dem Bordstein vor der Filiale. Letztlich gingen etliche der Anstehenden leer aus.
„Die ersten Festivalfans fanden sich bereits kurz vor 8 Uhr vor unserer Filiale in Schmelz ein“, berichtet Julia D'Alessandro-König von der Marketingzentrale der Vereinigten Volksbank Saarlouis – Losheim am See – Sulzbach/Saar, kurz VVB. Damit wollten sich am Freitagmorgen, 25. September, viele schon eine Stunde vor Beginn des offiziellen Vorverkaufsstarts, Karten sichern. Für 9 Uhr war die Schalteröffnung geplant. Dann sei alles sehr schnell gegangen, berichtet die VVB-Sprecherin. Die Tickets seien binnen weniger als einer Stunde vergriffen gewesen. Längst nicht alle hätten damit eine Eintrittskarte erhalten.
„Der große Ansturm hat uns sehr gefreut – insbesondere, weil das Heidebeat-Festival mit seinem Engagement auch soziale und gemeinnützige Zwecke in der Region unterstützt“, resümiert D'Alessandro-König. Doch so ganz überraschend sei der Andrang allerdings nicht gewesen. Den das Open-Air erfreue sich „seit Jahren wachsender Beliebtheit“. Die Bank-Vertreterin wertet die Veranstaltung in Schmelz als ein „echtes Highlight im saarländischen Festivalsommer“. Bereits im Vorfeld habe sich abgezeichnet, dass mehr Menschen dabei sein wollen, als überhaupt Plätze bereitstehen. Denn das Online-Angebot an Karten sei „so schnell wie nie zuvor ausverkauft“ gewesen.
Nun hatten Festival-Freunde nochmals die Chance, an Tickets heranzukommen. 1.000 Stück sollen bereitgelegen haben. Um möglichst vielen Interessenten eine Chance zu bieten, ihren Durst nach Musik zu stillen, sei das Kontingent pro Person begrenzt gewesen. Bis zu drei Eintrittskarten habe jeder kaufen dürfen. Dennoch habe das Angebot der Nachfrage nicht standgehalten.
Etwas verwundert schienen einige Käufer dennoch über das Prozedere. Denn obwohl der Vorverkauf bei einem Geldinstitut stattfand, sollten Interessenten die 49 Euro pro Karte bar bezahlen. Zu dem Hintergrund informiert Sprecherin D'Alessandro-König: Dies habe damit zusammengehangen, einen zügigen Ablauf beim zu erwartenden Andrang sicherzustellen. „So konnten die Tickets direkt ausgegeben und der Verkauf möglichst reibungslos abgewickelt werden, ohne den regulären Filialbetrieb unnötig zu beeinträchtigen.“ Dennoch habe es zusätzliche Kartenterminals gegeben, um den Vorverkauf in der Bank-Filiale abzusichern.
In diesem Jahr feierten an die 4.000 Menschen auf dem Gelände des Heidebades in Schmelz. Zum fünften Mal ging es bereits an der Start. Hinter den Organisatoren steht ein gemeinnütziger Verein, der sich der Kultur verschrieben hat. Er kooperiert mit lokalen und internationalen DJs. Zuletzt waren unter anderem Tchami und Nena Polap zu sehen und hören. Am 8. August ging das Heidebeat-Festival über die Bühne.
Das Heidebeat-Festival steht am Samstag, 7. August 2027, an. Einlass ist um 11.30 Uhr, Konzert-Beginn um 12 Uhr. Um Mitternacht endet das Open-air, kündigen die Veranstalter an. Auf der Liegewiese des Heidebades in Schmelz findet es statt. Ein Shuttle-Dienst soll eingerichtet sein. Busse pendeln zwischen dem Veranstaltungsort und Saarlouis, Saarbrücken, St. Wendel und Illingen. Informationen über die Künstler im Sommer kommenden Jahres veröffentlichen die Organisatoren auf ihrer Internetseite. Noch sind sie nicht bekanntgegeben.