Seit Ende Februar ist der Rewe-Markt im Schmelzer Gewerbegebiet Hoher Staden geschlossen. Dabei sollte die Sanierung bereits im Frühjahr beendet sein. Wann eine Wiedereröffnung anstehen könnte, ist weiterhin unklar – zumal es jetzt wohl noch Streit zu geben scheint.
Schmelz · Seit Ende Februar ist der Rewe-Markt im Schmelzer Gewerbegebiet Hoher Staden geschlossen. Dabei sollte die Sanierung bereits im Frühjahr beendet sein. Wann eine Wiedereröffnung anstehen könnte, ist weiterhin unklar – zumal es jetzt wohl noch Streit zu geben scheint.
05.10.2026 , 10:31 Uhr
Bereits im Frühjahr hätte der Rewe-Markt im Schmelzer Gewerbegebiet „Hoher Staden“ (linke Bildhälfte) wieder geöffnet werden soll. Doch die Sanierungsarbeiten an dem über 30 Jahre alten Gebäude verzögern sich weiterhin. Nun gibt es wohl auch noch Streit im Hintergrund.
Foto: RuppenthalDas Schmelzer Gewerbegebiet Hoher Staden ist für viele Menschen in der Gemeinde ein regelmäßiger Anlaufpunkt. Nicht nur, weil an dessen Rand das beliebte Heidebad liegt, sondern weil es hier auch mehrere Einkaufsmöglichkeiten gibt. Wer im dortigen Rewe-Markt einkaufen will, den erwartet bereits seit Längerem jedoch nur eines: geschlossene Türen.
Grund hierfür sind notwendige Renovierungsarbeiten, die ursprünglich schon Ende April abgeschlossen sein sollten. Im Mai hatte der Lebensmitteleinzelhändler die Verzögerungen damit begründet, dass sich die notwendigen Arbeiten als anspruchsvoller entpuppt hatten als zunächst gedacht. Doch nun gibt es Hinweise darauf, dass wohl nicht nur die Bausubstanz des 30 Jahre alten Marktgebäudes das einzige Problem ist.
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Wie der Bürgermeister von Schmelz, Wolfram Lang, auf der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte, werde der Markt weiterhin auf unbestimmte Zeit geschlossen bleiben. Demnach seien in einem gemeinsamen Gespräch seitens Rewe nicht nur die baulichen Mängel ins Feld geführt worden, die „verhindern, dass dort im Moment ein Lebensmittelmarkt betrieben werden kann“.
Laut Lang gebe es deswegen wohl nun auch Unstimmigkeiten zwischen Rewe und dem eigentlichen Gebäudeeigentümer. Wann oder ob diese überhaupt ausgeräumt werden können, sei laut Lang ebenfalls unklar. „Für die Einkaufslandschaft in Schmelz ist das nicht sehr positiv“, erklärte der Bürgermeister.
Welche baulichen Probleme genau nun aber dazu führen, dass die Rewe-Filiale am Hohen Staden weiterhin geschlossen bleibt, ist derzeit immer noch unklar. Eine Rewe-Sprecherin erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass sich im Zuge der Renovierungsarbeiten „neue Herausforderungen ergeben“ haben. Daher ließe sich ein konkreter Termin für die Wiedereröffnung „derzeit nur schwer kalkulieren“.
Ebenso hält sich Rewe mit Blick auf die Frage bedeckt, ob und welche Unstimmigkeiten es derzeit mit dem Gebäudeeigentümer gebe. „Zu weiteren internen Details bitten wir um Verständnis, dass wir keine Auskunft geben können“, heißt es auf SZ-Anfrage.
Gerüchten, dass der Markt unter einer anderen Firmierung oder gar endgültig schließen würde, war der Lebensmitteleinzelhändler derweil bereits im Mai entgegengetreten. „Der Markt wird wiedereröffnen, und zwar als Rewe“, hatte eine Unternehmens-Sprecherin damals betont. Und auch jetzt heißt es seitens des Lebensmitteleinzelhändlers auf Nachfrage unserer Zeitung: „Rewe hält weiterhin an dem Standort fest und strebt eine Wiedereröffnung an.“ (leis)