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Vernetzte Hochfrequenz- und Radarsensorik für moderne Streitkräfte

Дата публикации: 29-06-2026 08:00:00

Das Wachtberg Forum 2026 des Fraunhofer-Instituts für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR brachte erneut zahlreiche führende Vertreter aus Politik, Industrie und Forschung zusammen. Im Mittelpunkt standen sicherheitsrelevante Schlüsseltechnologien, die Deutschlands und Europas Verteidigungsfähigkeit nachhaltig stärken sollen.

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Gruppenbild-HW-2887-3000px.jpg © Fraunhofer FHR / Hardy Welsch

Gruppenbild vor TIRA (v.l.n.r.): Prof. Dirk Nüßler (Forschungsdirektor), Marcus Lieber (Chief Transformation Officer), Generalmajor a.D. Reinhardt Zudrop, Prof. Peter Knott (Geschäftsführender Institutsleiter), Camilla Szpurka (Verwaltungsdirektorin), Ministerialdirigent Eckart Meyer-Höper, Prof. Stefan Brüggenwirth (Bereichsleiter Multifunktionale Hochfrequenz- und Radarsysteme ) und Prof. Dirk Heberling (Institutsleiter) - das 14. Wachtberg-Forum sorgte erneut für wirksamen fachlichen und persönlichen Austausch.

MinDirig-Meyer-Hoeper-HW-2922-3000px.jpg © Fraunhofer FHR / Hardy Welsch

Ministerialdirektor Eckart Meyer-Höper, stellvertretender Abteilungsleiter Planung im Bundesministerium der Verteidigung, während seiner Keynote im Rahmen des Wachtberg-Forums 2026.

Podiumsdiskussion-Prof-Brueggenwirth-HW-3107-3000px.jpg © Fraunhofer FHR / Hardy Welsch

Podiumsdiskussion zum Thema „Forschung & Technologie für die Sicherheit Deutschlands“.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Institutsleiter Prof. Dr. Peter Knott. „Im Fokus des diesjährigen Wachtberg-Forums steht unsere konsequent an den Bedarfen der Streitkräfte ausgerichtete Verteidigungsforschung. Ihre Ergebnisse finden Einsatz in den Produkten der Industrie und in den Systemen der Bundeswehr. Mit unserem Wachtberg-Forum schaffen wir eine starke Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Verteidigung und Wirtschaft“, so Knott. Einen der inhaltlichen Höhepunkte bildete der Vortrag von Ministerialdirigent Eckart Meyer-Höper, stellvertretender Abteilungsleiter Innovation und Cyber im Bundesministerium der Verteidigung. Unter dem Titel „Der Weg der Ertüchtigung zur Landes- und Bündnisverteidigung“ skizzierte er die strategischen Leitlinien der Modernisierung deutscher Verteidigungsfähigkeit. Vor dem Hintergrund der Bedeutung der Schlüsseltechnologie Radar hob er die Bedeutung des Instituts als Kompetenzträger mit hohem Vernetzungsgrad hervor. „Das Fraunhofer FHR und die hier vorhandene außergewöhnliche Exzellenz ist für uns ein wichtiges Asset im Bereich der Fähigkeitsentwicklung der Bundeswehr“, stellte Meyer-Höper fest.

Ein weiterer externer Hauptredner war Christoph Müller, Head of Hypersonic Solutions bei MBDA. In seinem Vortrag „Hyperschallfähigkeit durch Partnerschaft“ zeigte er auf, wie industrieübergreifende Kooperationen die Entwicklung moderner Hyperschallsysteme beschleunigen können. Aus Sicht des Fraunhofer FHR ergänzte Prof. Dr. Stefan Brüggenwirth, Bereichsleiter Multifunktionale Hochfrequenz- und Radarsysteme des Fraunhofer FHR, die Perspektive der vernetzten Hochfrequenz- und Radarsensorik. „Die aktuellen Krisenherde zeigen uns in aller Deutlichkeit, dass vernetzte Operationen essentiell sind. Ebenso verändert sich der Kampf im elektronischen Spektrum. Es wird sofort aufgeklärt und bekämpft. Diese Herausforderungen erfordern neue Technologien wie breitbandige, volldigitale Multifunktionsradare“, kommentierte Brüggenwirth. Dr. Jan Wessel, kommissarischer Bereichsleiter Industrielle Hochfrequenzsysteme des Fraunhofer FHR, widmete sich anschließend der technologischen Sicherheit durch vertrauenswürdige Chip-Lieferketten – ein Thema, das angesichts globaler Abhängigkeiten zunehmend sicherheitskritisch wird.

Den Abschluss der Vortragsreihe bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema „Forschung & Technologie für die Sicherheit Deutschlands“. Unter Moderation von Generalmajor a.D. Reinhardt Zudrop diskutierten Meyer-Höper, Müller, Brüggenwirth, Wessel und Dr. Guy Kouemou (Hensoldt) über die Herausforderungen einer resilienten Sicherheitsarchitektur. Begleitet wurde das Programm von Führungen durch die Labore, technische Infrastruktur sowie durch eine umfangreiche Ausstellung, die aktuelle Forschungsprojekte des Fraunhofer FHR vorstellte. 

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Классификация: Партнеры. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 12.4. Источник: www.fhr.fraunhofer.de.