Die Krefelder kamen vor 2056 Zuschauern nur schwer in die Partie, lagen zwischenzeitlich 2:0 hinten. Der Anschlusstreffer weckt nur kurz Hoffnung.
Krefeld · Die Krefelder kamen vor 2056 Zuschauern nur schwer in die Partie, lagen zwischenzeitlich 2:0 hinten. Der Anschlusstreffer weckt nur kurz Hoffnung.
02.10.2026 , 22:40 Uhr
Die Velberter durften am Freitagabend ihren Sieg in der Grotenburg bejubeln.
Foto: Ralph Görtz„Ohne Velbert wäre hier gar nichts los“, stimmten die mitgereisten Gästefans nach gut 80 gespielten Minuten am Freitagabend in der Krefelder Grotenburg an. Und sie hatten recht. So verlor ein schwacher KFC Uerdingen am Freitagabend sein Heimspiel gegen die Sport- und Spielvereinigung Velbert mit 1:2-Toren.
Personell hatte Interimstrainer Christian Höfer seine Mannschaft auf drei Positionen verändert. Die zuletzt angeschlagenen Jonas Holzum und Dave Fotso Youmssi starteten wieder im Tor und im zentralen Mittelfeld, zudem begann der nominelle Verteidiger Tobias Grulke im linken Mittelfeld für Vincent Schaub. Die defensivere Grundausrichtung war im Spiel erkennbar. Während den Gästen in der Anfangsphase oftmals nur ein letzter Pass zur Torgefahr fehlte, präsentierte sich der KFC unglücklich und fehlerhaft im eigenen Spiel. Torchancen waren Mangelware, eine offensive Idee im Spiel der Gastgeber nur schwer erkennbar. Den ersten Abschluss hatte Alexander Lipinski nach 32 Minuten – der lasche Schuss mit der Innenseite blieb ungefährlich.
Gefährlicher, besonders kurz vor dem Seitenwechsel, präsentierten sich die Gäste aus Velbert. Zunächst konnte Holzum die Führung gegen Oguzcan Büyükarslan noch verhindern (43.), nicht einmal 60 Sekunden später zappelte der Ball im Uerdinger Netz. Dieses Mal war Büyükarslan erfolgreich.
Nach dem Seitenwechsel waren es vorrangig die Gäste, die ihre Offensivstärke auf den Platz brachten. Zunächst vergab Robin Hilger noch gegen Holzum (50.), vier Minuten später drückte er eine kurz ausgespielte Eckballvariante über die Torlinie. Im Anschluss gelang es den Uerdingern nur schwer, Torgefahr zu kreieren, und so war es nicht überraschend, dass Velbert dem dritten Treffer in der Folge näher war. Doch aus dem Nichts keimte in der Grotenburg noch einmal Hoffnung auf – Wladimir Wagner verwandelte eine flache Flanke zum 1:2-Anschlusstreffer (82.). Weil Max Wiese noch die gelb-rote Karte sah, absolvierten die Gastgeber die Schlussphase in Überzahl, konnten diese aber nicht nutzen.
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