Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

„Man wünscht mir nichts Gutes“: Forscher will kinderlosen Männern helfen und kastriert Affen

Дата публикации: 02-10-2026 04:55:00

Als Wissenschaftler führt Stefan Schlatt Tierversuche durch. Diese sind hoch umstritten. Die Ablehnung bekommt Schlatt auch von Kollegen zu spüren.

Основное содержимое страницы с новостью.

Als Wissenschaftler führt Stefan Schlatt Tierversuche durch. Diese sind hoch umstritten. Die Ablehnung bekommt Schlatt auch von Kollegen zu spüren.

Es sind Bilder, die man schwer ertragen kann: Affen werden fixiert und gezwungen, giftige Gase einzuatmen, Hunde bekommen eine Testsubstanz über einen Schlauch durch die Speiseröhre direkt in den Magen verabreicht, und ein Schwein schreit markerschütternd, als seine künstlich zugefügten offenen Wunden mit Substanzen übergossen werden.

Forscher erlebt wegen Tierversuchen Ablehnung von Kollegen

Oft entstehen solche Aufnahmen heimlich, denn Tierversuchslabore lassen sich nur ungern auf die Finger schauen – erst recht nicht von einem Kamerateam. Einzig Professor Stefan Schlatt von der Universität Münster erklärte sich zu einem Gespräch vor der Kamera für die ZDF-Reportage „37°: Geheimsache Tierversuche“ bereit.

Die Vorsicht seiner Kollegen könne er „sehr gut verstehen“, erklärt er. Auch er erfahre viel Ablehnung wegen seiner Arbeit: „Man wünscht mir alles, nur nichts Gutes.“

Schlatt forscht zur männlichen Zeugungsfähigkeit. Ein Ziel ist es, jungen Männern, die aufgrund von Bestrahlungen oder Chemotherapie keine Kinder mehr zeugen können, zu helfen. Für Tests kastriert sein Team junge Affen und verpflanzt die Hoden auf Mäuse.

Mit anderen Worten: „Es sterben mehr Tiere, aber weniger Affen“, erklärt er. Ob dies ein Fortschritt sei? „Das ist eine interessante ethische Diskussion, die man erst mal beantworten muss“, meint der Professor.

ANZEIGE

ANZEIGE

Eine unfassbar große Zahl, die für unendliches und zum Teil auch überflüssiges Leid steht, wie der Berner Biowissenschaftler Dr. Andreas Stucki erklärt:

Der Ursprung der Tierversuche stamme aus den 1930ern. „Zu dem Zeitpunkt gab es noch keine Zellkulturen. Die menschliche Zellkultur kam 1951. Es gab noch keine Computer, es gab noch keine künstliche Intelligenz. Es gab schlicht keine Alternativen vor 100 Jahren.“ In einigen Fällen sei die Aussagekraft der Tierversuche bis heute nie wissenschaftlich bewiesen worden.

Ergebnisse aus Tierversuch nicht zu 100 Prozent aussagekräftig

Im Auftrag des PETA Wissenschaftskonsortiums arbeitet Stucki daher an der Entwicklung von Alternativmethoden zu Tierversuchen in Sicherheitstests. Anstatt der eingangs beschriebenen Inhalationstests mit Hunden, Affen oder Ratten setzt er zum Beispiel auf die Arbeit mit menschlichen Zellen aus der Nase.

Forscher spricht im ZDF über Tierversuche: „Man wünscht mir alles, nur nichts Gutes“

Dr. Andreas Stucki arbeitet für das PETA Wissenschaftskonsortium. Er sagt: „Ich bin überzeugt: Die menschliche Biologie wird nur mit menschlichen Zellen widergespiegelt und ein Tierversuch kann nicht hundertprozentig voraussagen, was im menschlichen Körper passiert.“ ZDF/Manfred Karremann

Denn: „Ich bin überzeugt: Die menschliche Biologie wird nur mit menschlichen Zellen widergespiegelt, und ein Tierversuch kann nicht hundertprozentig voraussagen, was im menschlichen Körper passiert.“

In-vitro-Versuche kommen ohne Tierleid aus

Inzwischen gibt es sogar künstliche Haut und Organe auf Chips, an denen getestet wird. In-vitro-Versuche der BASF kommen schon heute ohne Tierleid aus und liefern noch dazu in bestimmten Bereichen auch wissenschaftlich bessere Ergebnisse.

Warum der Wechsel von Tierversuchen auf in vitro trotzdem nicht so schnell funktionieren wird, wie Laien es sich vielleicht vorstellen, erklärt die Dokumentation.

Von Elisa Eberle

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1Ученые впервые успешно пересадили обезьяне выращенный из клеток человека орган15.7202-10-2026
2Мужчины рассказали об отношении к предпочитающим анальный секс женщинам01002-10-2026
3Pfleger Ricardo Lange: „Für den Kinderlosen-Zuschlag habe ich überhaupt kein Verständnis“011.0707-10-2026
4Женщины чаще мужчин бросают науку, доказали ученые010.3806-10-2026
5У обезьян запустили изменения мозга как при Альцгеймере — но память не пострадала06.430-09-2026
6Папина дочка: ученые обнаружили необычный эффект у начальников08.7507-10-2026
7По гамбургерному счету: пополамщики объявили дефолт тарелочницам08.9226-09-2026
8Chimpanzees once used for vaccine research get health checks as part of long-term care07.5705-09-2026
9Kabinett erzielt Einigung: Regierung lässt Kinderlose für Pflegereform zahlen010.9730-09-2026
10André (29) ist homosexuell: „Ich wollte nicht schwul sein. Ich wollte dazugehören“06.6215-09-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 9.4. Источник: rss.focus.de.