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OneDrive: Microsoft kürzt OneDrive-Speicher im Office-Abo drastisch

Дата публикации: 09-10-2026 12:19:00

Wer Microsoft 365 im Familienabo bezieht, bekam bislang 6 Terabyte Cloud-Speicherplatz bei OneDrive kostenlos hinzu. Ab sofort sind es nur noch 2 Terabyte.

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Nur noch 2 Terabyte im Family-Tarif

Eine Person sitzt vor einem aufgeklappten Laptop und tippt auf der Tastatur. Auf dem Bildschirm ist das blau-türkise Microsoft-Cloudsymbol zu sehen. Der Laptop steht auf den angewinkelten Beinen der Person, die einen Ring trägt. Der Hintergrund ist unscharf und zeigt einen Innenraum mit hellen Wänden und Textilien.

Office-Abonnenten im Family- oder Premium-Tarif erhalten ab sofort deutlich weniger Cloud-Speicherplatz.

Foto: OneDrive, aire images / Getty Images

Wer Microsoft 365 im Familienabo bezieht, bekam bislang 6 Terabyte Cloud-Speicherplatz bei OneDrive kostenlos hinzu. Ab sofort sind es nur noch 2 Terabyte.

Aufschrei unter Abonnenten des Office-Abos

Microsoft 365

: Der Software-Riese aus Redmond im US-Bundesstaat Washington hat den in den Tarifen "Family" und "Premium" enthaltenen OneDrive-Speicherplatz mit sofortiger Wirkung von insgesamt 6 auf nur noch 2 Terabyte gekürzt. Bestandskundinnen und -kunden, die aktuell noch mehr Cloud-Speicher belegen, müssen bis zu einer Übergangsfrist entweder Daten löschen – oder draufzahlen.

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OneDrive: Microsoft kürzt Speicher auf ein Drittel

Der in Microsoft 365 enthaltene Cloud-Speicherplatz gilt bislang als einer der größten Vorteile des Office-Abonnements. Während Einzelkunden mit dem Single-Tarif "nur" 1 Terabyte Cloud-Speicherplatz erhalten, gilt das Angebot im Tarif "Family" oder "Premium" für bis zu sechs Familienmitglieder – unterm Strich sind also 6 Terabyte enthalten. Wie der Software-Konzern in einem

Support-Dokument

mitteilt, schrumpft das Gesamt-Kontingent für Neukundschaft ab sofort um sage und schreibe zwei Drittel – auf nur noch 2 Terabyte. Altkunden bietet Microsoft eine Gnadenfrist bis zum 2. Mai 2027. Bis dahin müssen Familien, die das neue Kontingent übertreffen, Ihr OneDrive also entweder aufräumen oder Speicherplatz hinzubuchen.

Was vielen Family-Abonnenten sauer aufstößt: Microsoft selbst verkauft die verkappte Preiserhöhung als Verbesserung und spricht von "mehr Flexibilität", weil durch die Neuregelung ungenutzter Speicher der ganzen Familie zugutekomme. Bislang galt nämlich für jedes Familienmitglied im Abo die persönliche Cloud-Obergrenze von 1 Terabyte. Weil künftig 2 Terabyte auf alle Teilnehmenden verteilt werden, können einzelne Mitglieder aus diesem "Speicherpool" also auch mehr Platz beanspruchen. Eine Milchmädchenrechnung, die freilich zulasten der anderen geht – der nächste Familienstreit ist also vorprogrammiert.

Überschreiten des Kontingents

Wer das neue Kontingent überschreitet, verliert Microsoft zufolge nicht sofort den Zugriff auf seine Dateien. Sobald sich Abonnenten dem neuen Limit von 2 Terabyte nähern, erhalten sie eine Warnung und können Daten löschen oder

zusätzlichen Speicherplatz kaufen

. Wird das Limit überschritten, lassen sich keine weiteren Daten mehr hochladen. User können aber bis zu einem Jahr lang weiterhin auf ihre Dateien zugreifen. Danach dürfte Microsoft den Speicherplatz sperren.

Wichtig: Die bisherige Regelung bleibt für Bestandskundschaft nur dann bis zum 2. Mai 2027 gültig, wenn sie bis dahin nicht in einen anderen Abo-Plan wechseln. Steigen Sie vorher beispielsweise wegen der zusätzlichen KI-Funktionen von Microsoft 365 Family auf Microsoft 365 Premium um, gilt die neue Speicherzuweisung sofort.

Aggressives Cloud-Marketing

Die aktuelle Speicherplatz-Kürzung hat eine lange Vorgeschichte. Bis 2015 hatte Microsoft seinen Office-Abonnenten noch unbegrenzten OneDrive-Speicherplatz angeboten. Als einige User die Offerte offenbar wörtlich nahmen, führte der Konzern die bis heute gültige 1-TB-Grenze ein. Da OneDrive in Windows vorinstalliert ist, nutzt Microsoft dort zudem immer wieder Tricks, um die Auslastung des nur bis zu 5 Gigabyte kostenlosen Speichers zu forcieren.

So führten die Redmonder 2018 eine umstrittene

OneDrive-Ordnersicherung

ein, die zahlreiche lokal gespeicherten Daten von vielen Anwendern unbemerkt in die Cloud "entführte". Im Sommer 2026 schmuggelten der Hersteller dann auch noch ungefragt eine

neue Fotos-App

auf die Festplatten der Windows-User, welche lokal gespeicherte Bilder automatisch mit Microsofts Cloud verknüpfte. Erst kürzlich entfernte Microsoft dann auch noch die praktische

PC-zu-PC-Migration

für Windows-10-Umsteiger aus der App

Windows-Sicherung

. Sie ahnen es: zugunsten von OneDrive.

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