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Morning Briefing: Die fünf Ideen für ein neues Wirtschaftswunder

Дата публикации: 08-10-2026 03:51:46

Die Stimmung mag schlecht sein, die Lage ist es nicht. Deutschland hat alles, was es für einen starken Aufschwung braucht – wenn es einige Dinge beherzigt.

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Morning Briefing: Die fünf Ideen für ein neues Wirtschaftswunder
Morning Briefing Podcast Deutschland-Gipfel: Wie ein neues Wirtschaftswunder gelingt / Regierung: Merz und die „False Flags“ Gerade eben Abspielen 07:56

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

das Land befindet sich in einem seltsamen Spannungsfeld aus düsterer Stimmung und strahlenden Ideen. Man kann selbst in der Hauptstadt, wo die Koalition gestern mal wieder um ihr Überleben rang, einen ganzen Tag verbringen und ausschließlich inspirierte, zuversichtliche Menschen mit smarten Ideen treffen.

Sogar der Bundeskanzler gab sich gestern beim Deutschland-Gipfel zum 80. Geburtstag des Handelsblatts und dem 100. der WirtschaftsWoche zuversichtlich, dass dieses Land ökonomisch die Kurve bekommen kann. Und mit dieser Ansicht war er nicht allein an diesem Tag, an dem Unternehmerinnen, Manager, Ökonominnen und Politiker die Zukunft dieses Landes diskutierten.

Verleger Dieter von Holtzbrinck (l.), Bundestagspräsidentin Julia Klöckner gestern beim Deutschland-Gipfel: Zuversicht ist möglich. Foto: Marc-Steffen Unger

  • Der Schulterschluss zwischen Politik und Unternehmen ist möglich: Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing sagte: „Wir dürfen als Wirtschaft nicht nur auf Berlin schauen, wir müssen auch selber was machen.“ Noch deutlicher brachte es Allianz-Chef Oliver Bäte auf den Punkt: „Wir brauchen nicht den ehrbaren, sondern den engagierten Kaufmann.“
  • Die Entschlossenheit, Stärken auch wirklich zu stärken: Für Bayer-Chef Bill Anderson ist es ein Rätsel, wie strategielos sich Deutschland dem Wandel stellt. Er macht das an der Autoindustrie fest: „Da hätte es schon mal den Willen gebraucht zu sagen, die Autoindustrie ist unsere Kernindustrie und soll das auch bleiben – koste es, was es wolle.“ Diesen strategischen Blick auf Wirtschaftspolitik mahnt auch die Ökonomin Isabella Weber an: „Es braucht eine Stärkung der strategischen Kompetenz des Staates.“
  • Souveränität richtig denken: Europa braucht in Schlüsseltechnologien eigene Kompetenzen – was allerdings nicht heißen soll, nicht auch Technologien anderer Wirtschaftsräume zu nutzen. Henkel-Chef Carsten Knobel brachte das auf die Formel: „Wir brauchen Souveränität, keine Abschottung.“
  • Europa, Europa, Europa: Die Potenziale des europäischen Binnenmarkts sind noch immer riesig. Nicht nur Sewing warb für „viel mehr Europa“. Auch KKR-Europa-Chef Philipp Freise verdeutlichte: „Wir haben in Europas Binnenmarkt durch unterschiedliche Standards Auswirkungen wie von 110 Prozent Zöllen bei Dienstleistungen und 70 Prozent bei Produkten.“
  • Zuversicht: Die Lage ist besser als die Stimmung. Am treffendsten formulierte das Anderson: „Deutschland kann viel von Deutschland lernen.“

Deutschland-Gipfel gestern in Berlin:  Zukunft ist möglich. Foto: Marc-Steffen Unger

Und wie lassen sich nun Stimmung und Ideenlage angleichen? Der Kunsthistoriker Florian Illies hatte da eine Idee: „Vielleicht kriegen wir es dieses Mal ja hin, nicht alle Chancen der Zukunft zu verpassen, weil wir zuvor schon alle Gefahren aufgelistet haben.“ Denn:

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Классификация: Мнения. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.28. Источник: www.handelsblatt.com.