Handyverbot und weniger Familienbesuche: Jürgen Klopp setzt beim DFB auf neue Regeln. Boris Becker reagiert mit einem Seitenhieb auf die „Gen Z“.
Pünktlichkeit, Handyverbot und weniger Familienbesuche: Jürgen Klopp setzt bei der Nationalmannschaft auf strenge Regeln. Boris Becker reagiert darauf mit einem hämischen Seitenhieb auf die „Gen Z“.
„Viel Glück mit der Gen Z, aber definitiv richtig, Kloppo!“, schrieb Becker unter einen Beitrag, in dem die neuen Vorgaben für die deutschen Nationalspieler zusammengefasst wurden.
Klopp hat für seine Mannschaft einige Änderungen eingeführt. Die Spieler sollen pünktlich und gemeinsam zu Besprechungen erscheinen, vor Spielen gilt ein Handyverbot. Auch Friseurbesuche im Teamhotel sind künftig tabu. Bei großen Turnieren will der Bundestrainer zudem die Familienbesuche stärker begrenzen.
Mit seinem Hinweis auf die Generation Z spielt Becker auf die jüngere Generation (ab 1995) der Nationalspieler an. Viele von ihnen sind mit Smartphones und sozialen Netzwerken aufgewachsen. Gleichzeitig wird der Generation häufig nachgesagt, großen Wert auf persönliche Freiheiten, Flexibilität und eine ausgewogene Work-Life-Balance zu legen.
Der neue Bundestrainer legt mit seine Kurs, der durch die Regeln verdeutlicht werden soll, großen Wert auf Disziplin. Der 59-Jährige verlangt von seinen Spielern mehr Verbindlichkeit und will Konzentration in und Austausch innerhalb der Mannschaft erhöhen.
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Beckers „Viel Glück“ kann deshalb als scherzhafter Hinweis darauf verstanden werden, dass Klopps strenge Vorgaben bei einigen jungen Spielern auf Widerstand stoßen könnten. Dennoch scheint die deutsche Tennis-Legende die Regeln grundsätzlich zu unterstützen, wie sein „aber definitiv richtig, Kloppo“ zeigt.
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Für Klopp ist der Kurswechsel auch eine Abkehr von der Zeit unter Julian Nagelsmann. Unter dem ehemaligen Bundestrainer genossen die Nationalspieler während der Turniere vergleichsweise viele Freiheiten. Besonders die Einbindung der Familien sorgte für Diskussionen und wurde nach Nagelsmanns Aus unter anderem von Lothar Matthäus scharf kritisiert.
Klopp setzt nun bewusst andere Maßstäbe. Boris Becker und andere Experten werden nun darauf schauen, ob er diese bei den Generation-Z-Spielern auch durchsetzen kann.
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