Für Esther Pfeiffer endet die Jagd nach dem deutschen Rekord früh. Siegerin Tigst Assefa verpasst den Weltrekord wegen Krämpfen auf dem letzten Kilometer.
Für Esther Pfeiffer endet der Berlin-Marathon und ihre Jagd nach dem deutschen Rekord früh. Siegerin Tigst Assefa verpasst den Weltrekord wegen Krämpfen auf dem letzten Kilometer.
Esther Pfeiffer, die den deutschen Rekord von Irina Mikitenko aus dem Jahr 2008 (2:19:19 Stunden) knacken wollte, erlebte einen bitteren Tag beim Marathon in Berlin. Sie musste beim zweiten Marathon in ihrer Karriere schon nach rund 15 Kilometern aufgeben.
Auch für die Äthiopierin Tigst Assefa lief das Rennen nicht nach Plan. Ihr Ziel war am Sonntag der Weltrekord, doch nach einem dramatischen Finish hat die Afrikanerin diesen knapp verpasst. Auf dem letzten Kilometer hatte sie plötzlich mit Krämpfen zu tun und lief trotzdem in 2:11:04 Stunden Streckenrekord und die drittschnellste Zeit in der Geschichte.
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Sie verfehlte allerdings den Weltrekord von Ruth Chepngetich, die 2024 in Chicago nach 2:09:56 Stunden ins Ziel gekommen war. Die Kenianerin ist derzeit aber wegen eines positiven Dopingtests gesperrt. Ihr Weltrekord hat aber Bestand - auch nach dem 52. Berlin-Marathon.
„Es ist schon bitter, aber das ist halt Marathon. Marathon hat seine eigenen Gesetze. Der entscheidet sich wirklich erst im Ziel. Ich denke, bei ihr waren es die Muskeln, die dann zugemacht haben. Die wird erst in zwei, drei, vier Tagen sich freuen können über ihre Bestzeit“, sagte RTL-Expertin Sabrina Mockenhaupt über das Leiden der Siegerin.
Assefa wiederholte ihren Triumph von 2022 und 2023. Vor drei Jahren war sie in 2:11:53 Stunden Weltrekord gelaufen. Dann nahm Chepngetich ihr die Bestmarke ab.
Bei den Männern siegte Guye Adola aus Äthiopien nach der verletzungsbedingten Absage des Weltrekordlers Sabastian Sawe in 2:02:51 Stunden. Die schnellsten deutschen Marathon-Läufer um Europameister Amanal Petros waren in Berlin nicht am Start.
dpa
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