Irlands Kapitän verweigert Israels Manor Solomon den Handschlag. Auch bei der Hymne setzen die Iren ein demonstratives Zeichen gegen Israel.
Irlands Kapitän verweigert Israels Manor Solomon den Handschlag. Auch bei der Hymne setzen die Iren ein demonstratives Zeichen gegen Israel.
Der Handschlag bleibt aus: Irlands Kapitän Dara O’Shea verweigert Israels Kapitän Manor Solomon vor dem Anpfiff der Begegnung in der Fußball-Nations-League die Begrüßung – sogar ohne Blickkontakt. Auch bei der israelischen Hymne wenden die irischen Spieler demonstrativ ihre Blicke zu Boden.
Damit setzte sich die politische Kontroverse um die Nations-League-Partie fort. Die Iren verzichteten zudem auf das übliche Abklatschen nach den Hymnen, sie tragen schwarze Trauerflore. Verbandschef David Courell hatte dies zuvor mit dem Gedenken an die Opfer des Gaza-Krieges begründet.
Bereits vor der Partie hatten 160 irische Sportler einen Boykott der Spiele gegen Israel gefordert. Die Nationalspieler entschieden sich mehrheitlich für die Teilnahme.
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Ersatzkeeper Gavin Bazunu zog sich anschließend dennoch zurück und begründete dies mit seinen persönlichen Prinzipien.
Am Ende gewannen die Iren das Spiel dank drei früher Tore souverän 3:0. In Gruppe 3 der Liga B mit Österreich haben die Iren nach zwei Spielen einen Sieg, Israel hat beide Spiele verloren.