Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Medienkonsum: Kinderärzte und Psychologen setzen auf strengere Regeln für Kinder

Дата публикации: 02-10-2026 12:35:00

Für den besseren Schutz von Kindern fordern Psychologinnen strengere Regeln. Kinderärztepräsident Hubmann plädiert für „bildschirmfrei bis drei“.

Основное содержимое страницы с новостью.

  1. Medienkonsum: Kinderärzte und Psychologen setzen auf strengere Regeln für Kinder

Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) fordert eine gesetzliche Verschärfung für einen wirksamen Kinder- und Jugendschutz im Netz. Anlass ist die Veröffentlichung von 56 Handlungsempfehlungen der unabhängigen Expertenkommission „Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“.

Um die psychische Gesundheit und die Rechte von Minderjährigen zu schützen, will der Verband die Verantwortung weg von den Kindern und hin zu Plattformbetreibern und der Politik verlagern. Gesetzliche Vorgaben wie sichere Voreinstellungen, regulierte KI-Angebote und eine datensparsame Altersprüfung sollen die angestrebten Ziele ermöglichen.

Der BDP plädiert für eine gesetzliche Verankerung von sicheren Voreinstellungen („Privacy by Default“) sowie eine starke Beschränkung manipulativer Gestaltungsmechanismen, die Minderjährige möglichst lange auf den Social-Media-Plattformen halten. Der „Schutz vor kommerzieller Ausbeutung“ sei zentral. Besonderen Handlungsbedarf sieht der Verband bei neueren technologischen Entwicklungen: KI-Angebote wie generative Systeme und Chatbots sollen bei den Schutzmaßnahmen besonders berücksichtigt werden.

BDP will digitale Teilhabe ermöglichen

Schon im April sprach sich der BDP für eine kontrollierte Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen aus. Dennoch möchten die Mitglieder die digitale Teilhabe für Minderjährige risikofrei ermöglichen: Dabei liege die Verantwortung primär in den Händen der Erwachsenen und der Anbieter digitaler Dienste, erläutert Heike Bott vom Vorstand der Fachsektion Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VPP im BDP).

Darüber hinaus fordert der Psychologenverband mehr Angeboten bei der Medienbildung. Für Erziehungsberechtigte und Schulen sind mehr Beratungsangebote angedacht. Zudem soll die psychologische und psychotherapeutische Versorgung verbessert werden, um Kindern und Jugendlichen in Bezug auf Medienkonsum zu helfen.

„Bildschirmfrei bis drei“

Dr. Michael Hubmann, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzt:innen (BVKJ) und Mitglied der Expertenkommission, hebt auf Anfrage eine weitere Empfehlung hervor: „Eine der Forderungen, die mir in der Kommissionsarbeit am wichtigsten war, ist Bildschirmfrei bis drei“. In den ersten Lebensjahren bräuchten Kinder vor allem unmittelbare Zuwendung und reale Interaktion. Hubmann spricht sich deshalb dafür aus, Medienberatung verbindlich in den kinder- und jugendärztlichen Vorsorgeuntersuchungen zu verankern. Eine Lücke sieht er weniger in den Empfehlungen als in deren Umsetzung: Auch Plattformanbieter müssten stärker in die Pflicht genommen werden, etwa bei Altersgrenzen und der Begrenzung manipulativer Mechanismen.

Auch andere Fachorganisationen unterstützen die 56 Empfehlungen der Expertenkommission. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP) und zwei weitere kinder- und jugendpsychiatrische Verbände betonen insbesondere Prävention, Medienkompetenz und verbindliche Vorgaben für Plattformen. Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) plädiert dafür, die Empfehlungen nicht nur punktuell, sondern als Gesamtpaket umzusetzen.

Datenschutzkonforme Altersprüfung

In der aktuellen Stellungnahme bekräftigt der BDP seine Haltung zu Altersgrenzen für Social-Media-Angebote, betont jedoch die Datenschutzkonformität: Der Schutz der Privatsphäre von Minderjährigen dürfte nicht aufgegeben werden. Der Verbraucherzentrale Bundesverband befürwortet ebenfalls sichere Voreinstellungen und mehr Plattformverantwortung, kritisiert aber starre Altersgrenzen und eine allgemeine Altersverifikation. Aktuell laufen Diskussionen, wie eine sichere und anonyme Altersverifikation überhaupt aussehen könnte. Kritiker mahnen etwa Umgehungsmöglichkeiten für junge Menschen an.

Update 02.10.2026, 19:22 Uhr

Statement von Michael Hubmann ergänzt.

Lesen Sie auch

(mma)

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1«Las pantallas, como los dulces»: el método de los expertos para regular el móvil de los niños en vacaciones05.6319-08-2026
2«Las pantallas, como los dulces»: el método de los expertos para regular el móvil de los niños en vacaciones05.6319-08-2026
3Las cuatro reglas de oro para los más pequeños01003-10-2026
4📺 Гаджеты и дошкольник: как не превратить «ещё пять минут» ...09.3529-09-2026
5Офтальмолог: детям вредно читать или смотреть на экран лёжа на животе08.9229-09-2026
6Подросток проверяет телефон каждые пять минут? Это повлияет на его учебу08.9206-08-2026
7Цифровой ад. Психолог рассказала, как отвлечь детей от гаджетов07.1303-10-2026
85 tips for parents worried about their kids' screen time and online safety07.3928-09-2026
9Как защитить зрение детей, если они не расстаются с гаджетами05.7716-09-2026
10Взлом детских аккаунтов: как ребенок становится «ключом» к банковским счетам родителей?07.6603-10-2026

Классификация: Общество. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 7.26. Источник: www.heise.de.