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Emiratische Behörden: Flydubai-Copilot plante „Terrorakt“ – Im Oman durfte er nicht mehr fliegen

Дата публикации: 03-10-2026 11:11:00




Nach der Gewalttat in einem Cockpit einer Maschine der emiratischen Fluggesellschaft Flydubai gibt es neue Informationen zu dem mutmaßlichen Angreifer.



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Emiratische Behörden Flydubai-Copilot plante „Terrorakt“ – Im Oman durfte er nicht mehr fliegen

03.10.2026 · 13:11 Uhr

Der von seinem Co-Piloten niedergestochene indische Pilot (links), der schwer verletzt die Cockpit-Tür öffnete und so die Flydubai-Katastrophe verhinderte, in einem Videogespräch mit dem Premierminister Narendra Modi.

Der von seinem Co-Piloten niedergestochene indische Pilot (links), der schwer verletzt die Cockpit-Tür öffnete und so die Flydubai-Katastrophe verhinderte, in einem Videogespräch mit dem Premierminister Narendra Modi.

Foto: Narendra Modi YouTube Channel vi

Update | Abu Dhabi · Nach der Gewalttat in einem Cockpit einer Maschine der emiratischen Fluggesellschaft Flydubai gibt es neue Informationen zu dem mutmaßlichen Angreifer.

Der Anschlagsverdacht gegen den Copiloten der Flydubai-Maschine hat sich erhärtet. Der Mann habe einen „Terrorakt“ geplant, teilte der Generalstaatsanwalt der Vereinigten Arabischen Emirate, Hamad Saif al-Schamsi, am Samstag aufgrund der bisherigen Ermittlungsergebnisse mit. Der Copilot habe den Kapitän während des Flugs von Dubai nach Israel mit der Rettungsaxt im Cockpit angegriffen. Angaben zum Motiv der Tat machte der Generalstaatsanwalt nicht. Es werde weiter ermittelt. Der festgenommene Copilot, der inzwischen in die Emirate gebracht worden ist, soll demnach mit den Ermittlungsbehörden kooperieren.

Der Copilot habe am Mittwoch versucht, „das Kommando über das Flugzeug“ zu übernehmen, sagte al-Schamsi laut der staatlichen Nachrichtenagentur WAM. Passagiere konnten den Angreifer jedoch überwältigen, eine zweite Crew an Bord landete die Maschine mit 166 Passagieren und acht Besatzungsmitgliedern dann sicher in Saudi-Arabien.

Der Copilot befindet sich in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Gewahrsam. Der schwer verletzte indische Pilot Smit Machchhar liegt dort in einem Krankenhaus.

Co-Pilot durfte bei Oman Air keinen Jet mehr fliegen – Sicherheitsrisiko

Vor der Mitteilung des emiratischen Generalstaatsanwalts hatten mehrere Medien wie unter anderem das „Wall Street Journal“ berichtet, der aus dem Oman stammende Copilot habe dort aufgrund extremistischer Ansichten nicht mehr fliegen dürfen.

Laut dem US-Sender CNN hatte der Mann im vergangenen Jahr aufgrund von Bedenken hinsichtlich extremistischer Ansichten seine Stelle bei Oman Air verloren, der nationalen Fluggesellschaft des Oman. Danach habe er sich erfolglos bei der Fluggesellschaft Emirates beworben und sei schließlich zu Flydubai gegangen.

Der saudiarabische Nachrichtensender Al-Arabiya berichtete unter Berufung auf eine informierte Quelle, die Behörden im Oman hätten festgestellt, dass der Copilot extremistische Ansichten vertrete. Der Mann habe sich auch eine Zeit lang in Syrien aufgehalten, was die Sorge geweckt habe, er könne dort von radikalen Gruppen beeinflusst worden sein.

Der US-Sender ABC News berichtete unter Berufung auf hochrangige Geheimdienst- und Strafverfolgungsbeamte, der Verdächtige sei bereits während seiner Ausbildung im Besitz extremistischer Materialien gewesen.

Israel ging schon kurz nach der Tat von einem versuchten Terroranschlag aus

Die israelische Regierung hatte schon zuvor von einem vereitelten Anschlag auf die Maschine der Fluggesellschaft Flydubai gesprochen. Das Flugzeug hatte auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv massiv an Höhe verloren. Nach Angaben des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu hatte der Copilot den Piloten niedergestochen, um das Flugzeug zum Absturz zu bringen.

Netanjahu sagte später dem US-Sender Fox News, Israel werde prüfen, wie der Mann die erforderlichen Sicherheitsvoraussetzungen für Flüge nach Israel habe erfüllen können.

Am Samstag landete laut der Website des Flughafens Ben-Gurion der erste israelische Flug aus den Vereinigten Arabischen Emiraten seit dem Angriff in Tel Aviv. Flydubai hatte seine Verbindung nach dem Angriff ausgesetzt.

Gelöschtes Linkedin-Profil

Der US-Sender CNN berichtet über ein LinkedIn-Profil, das unter dem Namen des mutmaßlichen Angreifers existiert haben soll und inzwischen gelöscht sei. Auf diesem sollen Stunden nach der Gewalttat zwei Posts abgesetzt worden sein. Wer diese veröffentlicht hat und ob sie im Voraus geplant gewesen waren, ist demnach unklar. In einem der Posts war laut CNN ein Video enthalten, das unter anderem mit einem Foto des früheren Al-Kaida-Chefs Ayman al-Zawahiri endet.

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