Nach einer schweren Zeit startet eine Frau aus Italien allein eine Weltreise. 21 Monate lang fährt sie durch fremde Länder.
Nach einer schweren Zeit startet eine Frau aus Italien allein eine Weltreise. 21 Monate lang fährt sie durch fremde Länder.
Die Italienerin Monica Ledda kam Ende Juli nach 21 Monaten von ihrer Weltreise wieder zu Hause an. Mit einer KTM 790 Adventure legte sie große Teile der Strecke allein zurück und durchquerte dabei viele Länder. Für ihre Reise traf Monica eine weitreichende Entscheidung: „Ich habe gekündigt und alles ausgegeben, was ich hatte. Es hat sich gelohnt“, erzählt sie in einem Interview mit dem Portal „Fanpage“.
Ihre Leidenschaft für Motorräder entdeckte sie erst vor etwa acht Jahren. Nach dem Tod ihrer Mutter brach sie 2022 zu einer dreieinhalbmonatigen Tour durch den Nahen Osten auf. Von der Türkei aus reiste sie über den Libanon, Syrien, Jordanien, Israel nach Palästina.
Am 8. Oktober 2024 begann schließlich die große Reise rund um den Globus, berichtet „Fanpage“. Ihr Motorrad gelangte per Frachtschiff von Italien nach Uruguay und später von Chile nach Thailand, während Monica zwischendurch Japan zu Fuß erkundete.
Eine gute Weltreise braucht vor allem eine realistische Planung, wie „Lonely Planet“ erklärt. Das sollten Reisende beachten:
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Monica finanzierte die Reise mit Gelegenheitsjobs und ihren gesamten Ersparnissen. Zusätzlich vermietete sie ihr eigenes Haus. „Es waren etwa 20.000 Euro. Damit habe ich in diesen zwei Jahren alles finanziert: Flugtickets, die Schiffspassagen, neue Reifen und die Wartung des Motorrads“, erzählt die Italienerin.
Das ganze Abenteuer bereut sie keinesfalls. „Eine solche Reise gibt einem sehr viel Zeit zum Nachdenken. Es waren keine zwei verlorenen Jahre“, sagt Monica. „Es ist vielmehr so, als hätte ich 20 Jahre in zwei Jahren gelebt.“
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Für die rund 50.000 Kilometer nimmt Ludovico täglich etwa 70 Kilometer in Angriff. Dabei übernachtet er meist bei Einheimischen oder im Freien.