In Oberthal wird am 2. und 3. Mai wieder getöpfert, gebummelt und gekauft. Die Besucher erwarten 57 Stände und eine Gemeinde mit neuem Erscheinungsbild.
Oberthal · In Oberthal wird am 2. und 3. Mai wieder getöpfert, gebummelt und gekauft. Die Besucher erwarten 57 Stände und eine Gemeinde mit neuem Erscheinungsbild.
29.04.2026 , 10:00 Uhr
Auch Keramik zur Verschönerung des Gartens gehört in der Regel zum Angebot des zweitägigen Oberthaler Töpfermarktes.
Foto: Jennifer FellWenn am Wochenende vom 2. und 3. Mai die sogenannten Kannenbäcker in Oberthal einmal mehr in den Mittelpunkt rücken, nutzt die Gemeinde die Traditionsveranstaltung auch, um sich mit neuem Design zu präsentieren. „Dezent“ und „selbstbewusst“ – so beschreibt Bürgermeister Björn Gebauer (SPD) das neue Logo. Der Schriftzug Oberthal ist darauf in Waldgrün gehalten, daneben sind in der Farbe Apricot ein Kreis und ein Pfeil abgebildet. Letzterer stehe für Entschlossenheit. Der nicht ganz ebenmäßige Kreis weist vier Erhebungen oder Rundungen, wie Gebauer sagt, auf: Sie stehen für die vier Ortsteile Oberthal, Gronig, Güdesweiler und Steinberg-Deckenhardt.
Um Formen und Farben geht es auch bei den Keramikarbeiten, die während des zweitägigen internationalen Töpfermarktes präsentiert werden. 57 Stände werden dazu in der Oberthaler Ortsmitte aufgebaut. „Das Angebot ist vielfältig“, sagt Gebauer. Dazu zählen handgearbeitete Produkte wie Vasen, Töpfe und Zierbrunnen sowie Gebrauchskeramik und Kunstgegenstände. 2002 ins Leben gerufen, findet der Markt zum 23. Mal statt. Veranstalter ist die Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Handwerker- und Gewerbeverein Oberthal (HGV).
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Im Bereich der Apotheke wird der Gastronomiebereich eingerichtet. Die Bühne, so informiert der Bürgermeister, werde dieses Mal zwischen den Geschäften Tedi und Penny aufgebaut. Dort tritt am Samstag, 2. Mai, ab 17 Uhr die Band Blade’s Inn auf. Sie hat jede Menge Rockklassiker im Repertoire.
Es hat Tradition in Oberthal, dass der Bürgermeister während seiner Standtour mit allen Ausstellern ins Gespräch kommt. Dabei sei immer wieder zur Sprache gekommen, dass es früher üblich gewesen sei, dass sich die teilnehmenden Künstler am Samstagabend treffen. Doch zuletzt sei das eingeschlafen. Wie Gebauer sagt, möchte er die Zusammenkunft wieder initiieren. Damit der Treff am Samstag gelingt, gibt es für jeden Aussteller ein Freigetränk und ein kostenloses Essen. „Während die Musik spielt, können sie sich gemütlich austauschen“, sagt der Verwaltungschef.
An beiden Markttagen gibt es für die Kinder ein Programm mit Töpfern und Bastelangeboten. Größtenteils werden sich auf Ausstellerseite Stammgäste in Oberthal einfinden. Jedes Jahr gebe es aber auch neue Anfragen, merkt Gebauer an. Dann schaue man, ob das Angebot ins Konzept passe. Die Kunsthandwerker reisen teilweise aus dem Ausland zu dem Töpfermarkt an. Im vergangenen Jahr beispielsweise aus Frankreich. Dieses Mal haben Aussteller aus Belgien ihr Kommen angekündigt. „Somit ist der Begriff international noch zutreffend“, merkt Gebauer mit einem Lächeln an.
Der Bürgermeister erwartet übers Wochenende das klassische „Kommen und Gehen“. Dabei sei der Markt in der Regel zu allen Zeiten gut besucht. „Samstagmorgen kommen häufig jene, die gezielt etwas kaufen möchten. Am Sonntag eher die Familien“, weiß Pressesprecherin Julia Raber aus Erfahrung. Die Organisatoren hoffen jetzt noch auf passendes Wetter. „Ich freue mich auf den Markt und bin froh, dass uns einmal mehr die Vereine dabei unterstützen.“
Der Töpfermarkt in der Oberthaler Ortsmitte ist wie folgt geöffnet: Samstag, 2. Mai, 10 bis 18 Uhr, sowie am Sonntag, 3. Mai, 11 bis 18 Uhr.